Wincent Weiss - Sommertour 2020

Wincent Weiss ist „oben“ angekommen. Ausgezeichnet mit dem ECHO, einem MTV Music Award, einem Radio Regenbogen Award, dem Audi Generation Award und gleich zweifach mit dem Bayerischen Musiklöwen. Mit zwei veröffentlichten Alben war er im Kreis der Künstler, deren Repertoire in der vergangenen Staffel des TV-Musik-Dauerbrenners „Sing meinen Song“ untereinander „getauscht“ wurde. Im kommenden Sommer ist er am Freitag, 14. August in Fulda auf dem Universitätsplatz zu erleben.

Das ist sportlich! Gerade erst wurde sein Debut-Album „Irgendwas Gegen Die Stille“ für über 200.000 verkaufte Exemplare mit PLATIN ausgezeichnet, da stand auch schon der Nachfolger in den Startlöchern. Das zweite Album trägt den Titel „Irgendwie Anders“ und ist am 29.03.2019 erschienen. Es ist erneut gespickt mit Hits und Songs, die von Herzen kommen und seinen Fans aus den Herzen sprechen dürften. Wincent Weiss pur. Nahbar und unprätentiös in seiner Persönlichkeit. Nachvollziehbar und einnehmend in seinen Geschichten. Und trotzdem ist heute natürlich alles „Irgendwie Anders“ als noch vor drei Jahren. Als im September 2016 der Song „Musik Sein“ die Karriere eines sogenannten Nachwuchskünstlers in Gang setzte, die danach nur noch eine Richtung einschlug: steil bergauf.

Dieser Erfolg hat einen Preis, wie auch Wincent Weiss erkennen musste. „Ich habe in den letzten zwei Jahren auch schon darüber nachgedacht, einfach hinzuwerfen und die Karriere an den Nagel zu hängen. Mir schien der Preis, den ich dafür bezahlen musste, manchmal zu hoch. Eine Liebe, die in die Brüche gegangen ist, meine Familie, die ich kaum noch gesehen habe. Beziehungen, die mir wichtig waren, kaum noch pflegen zu können. Da fragt man sich manchmal, ob es das alles wert ist“, so Wincent Weiss resümierend.

Zum Glück hat er es nicht getan. Sondern hat die emotionale Ambivalenz der letzten Jahre in den Songs seines neuen Albums verarbeitet. „Irgendwie Anders“ ist es. Ein großer Schritt nach vorn. Denn Karrieren wie die von Wincent Weiss sind in einem sich ständig verändernden Musikbusiness selten geworden. Vielleicht auch, weil es immer weniger „Typen“ gibt, wie ihn. Weil es immer weniger Künstler gibt, die sich auf der Bühne viel mehr zuhause fühlen, als im Studio. Künstler, die zeitgleich auch begnadete Entertainer sind. Einehmend, nahbar, humorvoll, mitreißend, natürlich.

Wincent Weiss hat sich in den vergangenen Jahren emanzipiert. Er ist reifer geworden, reflektierter. Ohne dabei aber seine Unbekümmertheit, seinen Witz und seine Energie zu verlieren. Auf der Stelle treten ist nicht sein Ding. Vielleicht geschuldet seiner Passion für Skate- und Snowboard, schnelle Autos und Motorräder. Und Veränderung gehörte immer schon zu seinem Leben. Nicht nur 12 Umzüge allein bis zum Abi stehen dafür. Zwischenstationen und die kontinuierliche Arbeit an der Karriere in München und Berlin.

Aufregend, abenteuerlich und lehrreich waren die letzten Jahre. Auch darin, die eigenen „Mittelpunkte“ zu definieren. Die Familie, Ruhe und Rückzugsorte in Norddeutschland. Die Zusammenarbeit mit Produzent Kevin Zaremba und den Autoren Philipp Klemz und Joe Walter, mit denen auch das neue Album entstanden ist. Vertrauen und Freundschaft. Etwas wagen, was man auch musikalisch den Songs des neuen Albums anhört. Modern klingt es und klar. Wagemutiger als der Vorgänger, abwechslungsreicher.

Spannend, sich jetzt schon auszumalen, wie sich das live auf der Bühne anhören wird. Sicherlich wieder grandios musikalisch umgesetzt von Benni Freibott (Gitarre), Manuel Weber (Keyboard), Manfred Sauer (Bass) und Florian Kettler (Schlagzeug). Seiner Band, die in den letzten Jahren auch vielmehr geworden ist, als seine „Band“. Auch das fühlt sich nach „Familie“ an.

Foto-Credit: Christoph Köstlin

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