Bürgermeister-Stichwahlen in Hasselroth und Freigericht

Große Spannung in Hasselroth und Freigericht: In beiden Gemeinden wird am 11. November 2018 ein neuer Bürgermeister gekürt. VORSPRUNG berichtet ab 18 Uhr in einem Live-Ticker über die aktuellen Entwicklungen bei den Bürgermeister-Stichwahlen.

In Freigericht stehen sich in der Stichwahl der SPD-Kandidat Dr. Albrecht Eitz und der parteilose Bewerber Dr. Mirko Wolf gegenüber. In Hasselroth hoffen Matthias Pfeifer (Soziale Wählergemeinschaft) und Christian Benzing (SPD) jeweils auf die meisten Stimmen.

Bürgermeisterwahl Hasselroth: Pfeifer gegen Benzing

Bürgermeisterwahl Hasselroth: Pfeifer gegen Benzing

Wer wird neuer Bürgermeister von Hasselroth? Diese Entscheidung fällt erst am 11. November. Von den drei Bewerbern erhielt Matthias Pfeiffer (SWG) am Sonntag mit 44,21 Prozent die meisten Stimmen, Christian Benzing (SPD) kam auf 41,48 Prozent. Enttäuschend war das Ergebnis von Andreas Wicklein (CDU), der nur 14,31 Prozent erhielt.

Ausschlaggebend für Pfeifer war das Wahlergebnis aus Neuenhaßlau, hier erhielt Pfeifer eine deutliche Mehrheit. Christian Benzing punktete dafür in Niedermittlau und in Gondsroth. Matthias Pfeifer kam am Wahlabend als Erster der drei Kandidaten ins Hasselrother Rathaus: „Jetzt wird noch einmal zwei Wochen gepowert, damit ich neuer Bürgermeister von Hasselroth werde. Ich hoffe auf einen fairen Wahlkampf. Was in den letzten Tagen passiert ist, war nicht mehr so schön“, berichtete er von kleinen Scharmützeln und Gerüchten, die in Umlauf gebracht wurden. Pfeifer befindet sich bereits seit zwölf Monaten im Wahlkampf und setzte dabei unter anderem auf die Stimmen der Anhänger in Neuenhaßlau, die den Dorfweiher erhalten wollen. 

Christian Benzing (SPD) nahm nach der Feststellung des Endergebnisse Stellung: „Die Ergebnisse in Niedermittlau und Gondsroth finde ich natürlich gut, Neuenhaßlau dafür weniger. Daran müssen wir jetzt noch arbeiten.” Bei der Auswertung der Ergebnisse lag Benzing nach vier Wahlbezirken über 50 Prozent. Ausschlaggebend für Pfeifer waren dann die Briefwahl und eben die beiden Wahlbezirke Zehntscheune und Kindergarten in Neuenhaßlau.

Mit einem Debakel endete die Bürgermeisterwahl für die CDU-Kandidat Andreas Wicklein: „Ich bin natürlich sehr enttäuscht, damit hatte ich nicht gerechnet. Ich hatte viele Ideen und Visionen für Hasselroth, vielleicht haben wir die falsch kommuniziert. Vielleicht lag’s aber auch am Alter.“ Ob er eine Empfehlung für die Stichwahl abgeben wird, will er erst in den nächsten Tagen entscheiden.

Bürgermeisterwahl Freigericht: Eitz und Wolf in der Stichwahl

Bürgermeisterwahl Freigericht: Eitz und Wolf in der Stichwahl

Eitz gegen Wolf – so lautet das Duell bei der Stichwahl um den Chefsessel im Freigerichter Rathaus am 11. November. Dr. Albrecht Eitz (SPD) erhielt am Sonntag mit 43,4 Prozent die meisten Stimmen, auf Platz zwei landete Dr. Mirko Wolf (Parteilos) mit 25,3 Prozent. Enttäuschend waren die Ergebnisse für Achim Kreis (Grüne) mit 17,9 Prozent und Carmen Brönner (CDU), die auf 13,4 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 71,7 Prozent.

„Ich bin erst einmal sehr zufrieden, in der Stichwahl zu sein“, freute sich Dr. Albrecht Eitz (SPD), dass er sich im ersten Wahlgang deutlich durchgesetzt hat. In den nächsten zwei Wochen will er weiterhin viele Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern führen, „es gibt da tatsächlich noch ein paar Straßenzüge, in denen ich noch nicht war.“

„Wer frischen Wind will, muss mich wählen“, verließ Dr. Mirko Wolf (Parteilos) bereits vor Bekanntgabe des Endergebnisses mit seiner Familie das Rathaus, damit alle rechtzeitig ins Bett kommen. Zum obligatorischen Pressefoto kehrte er noch einmal kurz zurück und nahm dabei sein gutes Ergebnis überraschend ruhig zur Kenntnis. „Ich wäre nicht angetreten, wenn ich mir keine Chance ausgerechnet hätte“, hätten es jetzt die Wählerinnen und Wähler am 11. November in der Hand, ob sie einen Neuanfang wollen.

Groß war die Enttäuschung bei Achim Kreis (Grüne): „Wir haben dreimal so viel Aufwand betrieben wie beim letzten Mal, aber offensichtlich hat das nicht gereicht.“ Kreis trat bereits zum zweiten Mal an, eine erneute Kandidatur in sechs Jahren schloss er aus. Eine Wahlempfehlung für die Stichwahl wollte er noch nicht abgeben.

Auch Carmen Brönner (CDU) hatte sich deutlich mehr ausgerechnet: „Hätte ich mich nicht gestellt, hätte die CDU heute null Prozent bekommen“, spielte sie auf ihre späte Kandidatur an, nachdem die Christdemokraten zunächst keine Bewerber gefunden hatten. Ob sie einen der beiden Kandidaten in der Stichwahl unterstützt, will sie erst parteiintern beraten.



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