Donnerstag: 109 neue Corona-Fälle, 27 im Krankenhaus

am 29 Oktober 2020 17:43
Donnerstag: 109 neue Corona-Fälle, 27 im Krankenhaus

109 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises am Donnerstag gemeldet. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert erreicht damit 146. „Die Corona-Pandemie ist in eine Phase gekommen, in der es uns allen schwerfällt, weitere Einschränkungen mitzutragen. Das erfahren wir auch täglich in den Gesprächen, die wir mit den Bürgerinnen und Bürgern führen. Wir dürfen aber nicht aus den Augen verlieren, was unser aller Ziel ist: Die Pandemie durchzustehen, ohne dass unser Gesundheitssystem an seine Grenzen stößt. Das ist eine große Aufgabe, die sehr viel von uns allen fordert. Manche haben schwerer daran zu tragen als andere und benötigen gerade dann Hilfe und Ermunterung, wenn sie an Covid-19 erkrankt sind und sich von der Außenwelt zurückziehen müssen“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler und ergänzt: „So etwas sucht sich niemand freiwillig aus.“ Sie nehme allgemein eine sehr aufgeraute Stimmung in der Bevölkerung wahr und sorge sich um den Zusammenhalt der Gesellschaft. „Anfeindungen, Ausgrenzungen oder Schuldzuweisungen sind fehl am Platz. Es ist wichtig, sich gegenseitig zu unterstützen und überall da Hilfe anzubieten, wo dies möglich ist. Das gilt für alle Menschen, gerade aber für Covid-19-Ekrankte oder Menschen in häusliche Absonderung, um sicherzustellen, dass niemand sonst sich mit dem SarsCoV-2-Virus ansteckt“, verdeutlicht die Gesundheitsdezernentin und bittet um gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme. „Da wir uns schwierigen Zeiten befinden, sollten wir uns entscheiden, was für eine Gesellschaft wir sein wollen. Ich wünsche uns allen, dass wir uns richtig entscheiden“, erklärt Susanne Simmler auch angesichts der weiter steigenden Fallzahlen.

Von den zahlreichen Neuinfektionen am Donnerstag sind auch wieder mehrere Schulen im Main-Kinzig-Kreis betroffen. So gab es zwei neue Fälle an der Otto-Hahn-Schule in Hanau, zwei Fälle an der Geschwister-Scholl-Schule (Steinheim) sowie jeweils einen Fall an der Bertha-von-Suttner-Schule (Nidderau), der Georg-Büchner-Schule (Erlensee) und der Kopernikusschule (Freigericht). Das Gesundheitsamt hat hier die Arbeit aufgenommen, um die Kontaktpersonen zu ermitteln und zu informieren. Seit Beginn der Pandemie haben sich im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 2576 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert, 1397 haben die akute Infektion überstanden, es gibt 1125 „aktive“ Fälle. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis 54 Menschen gestorben. 27 Personen werden stationär behandelt.

Die 109 neuinfizierten Personen wohnen in: Hanau (38), Maintal (11), Gelnhausen (8), Erlensee (6), Linsengericht (6), Langenselbold (5), Nidderau (3), Schlüchtern (3), Schöneck (3), Steinau (3), Rodenbach (2), Bad Orb (2), Bad Soden-Salmünster (2), Bruchköbel (2), Wächtersbach (2), Gründau (2), Flörsbachtal (2), Niederdorfelden (2), Freigericht, Birstein, Brachttal, Großkrotzenburg, Hasselroth, Jossgrund und Ronneburg.

Donnerstag: 54 neue Corona-Fälle in der Wetterau

am 29 Oktober 2020 15:41
Donnerstag: 54 neue Corona-Fälle in der Wetterau

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Donnerstag (29. Oktober) bei 1190, das sind 54 mehr als am Mittwoch. Die Neuinfektionen sind über den ganzen Kreis verteilt. Sie wurden gemeldet aus Altenstadt (3), Bad Nauheim (3), Bad Vilbel (15), Büdingen (3), Echzell (1), Friedberg (6), Gedern (2), Karben (7), Münzenberg (2), Nidda (2), Niddatal (1), Ranstadt (1), Reichelsheim (2), Rockenberg (3) und Rosbach (3). Die Zahl der nach der Infektion genesenen Menschen liegt bei 722, 44 mehr als am Mittwoch. Die Genesenen kommen Bad Nauheim (6), Bad Vilbel (8), Büdingen (1), Butzbach (3), Florstadt (3), Friedberg (3), Glauburg (1), Hirzenhain (1), Karben (3), Limeshain (1), Münzenberg (1), Nidda (3), Niddatal (1), Ortenberg (1), Ranstadt (1), Rockenberg (2), Rosbach (3) und Wöllstadt (2). In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich am Donnerstag 38 Menschen (33). Zehn Personen (acht) werden intensivmedizinisch behandelt. Bislang sind mit der Corona-Infektion 15 Menschen im Wetteraukreis gestorben (15).

Landrat Weckler: Einschränkungen sind notwendig

„Die am gestrigen Mittwoch zwischen Kanzlerin und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten getroffenen Vereinbarungen zur Beschränkung von Kontakten und der Schließung vieler Einrichtungen sind leider notwendig“, findet Landrat Jan Weckler. „Natürlich wird man immer über die eine oder andere Maßnahme kontrovers diskutieren können. Aber im Kern geht es darum, Kontaktmöglichkeiten zu verringern. Wir haben schon heute mehr Menschen mit einer COVID-Infektion in den Krankenhäusern als im März und April dieses Jahres. Trotz der jetzt beschlossenen Maßnahmen wird deren Zahl noch deutlich steigen und die Kliniken werden an den Rand ihrer Möglichkeiten stoßen. Erschwerend kommt hinzu, dass auch Angehörige der medizinischen Berufe vermehrt von der Infektion betroffen sind, die zunehmende Zahl von Patienten muss von weniger Fachpersonal versorgt werden. Hier müssen wir dringend gegensteuern. Ziel muss es sein, dass unsere medizinische Infrastruktur nicht kollabiert. Daher müssen wir alle unseren Beitrag leisten, das Virus einzudämmen. Und das geht nur über Kontakteinschränkung. Wenige Kontakte sind tödlich für das Virus und lebensrettend für uns Menschen. Und genau das wollen wir erreichen.“

Warnung vor Party-Wochenende

Landrat Weckler warnte in diesem Zusammenhang vor ausschweifenden Feiern am Wochenende, bevor die Restriktionen in Kraft treten. Schon jetzt gilt eine Höchstzahl von zehn Personen für Feiern. Die Polizei und die Ordnungsbehörden werden am Wochenende verschärft die Einhaltung kontrollieren: „Wir alle sind jetzt gefordert, in einer gemeinsamen Kraftanstrengung die Verbreitung der Infektion zu stoppen. Dafür muss jeder und jede Einzelne Verantwortung übernehmen.“ Zur Unterstützung von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen wurden am gestrigen Mittwoch 3.100 Liter Desinfektionsmittel, knapp 130.000 Stück Mund-Nasen-Schutz, 32.530 Stück FFP-Masken, 144.500 Handschuhe, knapp 2.000 Face Shields und 2.000 Schutzbrillen aus einer Lieferung des Landes Hessen ausgegeben.

Inzidenz bei 79,5

Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit Covid-19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 453 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne. Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt HLPUG meldet für den Wetteraukreis eine amtliche Inzidenz von 79,5. Das tägliche Bulletin zu Corona wird auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht: https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-hessen/taegliche-uebersicht-der-bestaetigten-sars-cov-2-faelle

Die Werte des HLPUG basieren auf den Daten des Vortages. Die Daten des Wetteraukreises basieren auf den Meldungen aus den Laboren des gleichen Tages. Insoweit weichen die Werte des HLPUG und des Wetteraukreises voneinander ab. Die unterschiedlichen Angaben können zur Verunsicherung führen. Da auch das RKI die Zahlen des Landes wiedergibt, haben wir uns entschlossen, bei der Veröffentlichung zur Inzidenz ebenfalls auf die Zahlen des HLPUG zurückzugreifen.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Donnerstag: 70 neue Corona-Fälle in Offenbach

am 29 Oktober 2020 14:59

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach 70 neue Infektionsfälle, bei denen die Quelle der Erkrankung noch ermittelt wird. Damit gibt es in Offenbach aktuell 447 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 244,9 Fällen auf 100.000 Einwohner. Aktuell werden zwölf Personen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist überwiegend stabil. In häuslicher Quarantäne sind 435 positiv getestete Personen. Mit Stand von gestern, 28. Oktober, ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 675 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befinden sich keine pflegebedürftigen Menschen aus Pflegeheimen. 817 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 1.279 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher insgesamt 15. Drei der Verstorbenen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 51 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Mittwoch: 102 Corona-Fälle, neue Schulen betroffen

am 28 Oktober 2020 17:46
Mittwoch: 102 Corona-Fälle, neue Schulen betroffen

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Mittwoch insgesamt 102 laborbestätigte neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert erreicht damit 135. Von den Neuinfektionen betroffen sind jetzt zusätzlich folgende Schulen: die Hasela-Grundschule in Linsengericht, das Grimmelshausen-Gymnasium in Gelnhausen, die Kopernikusschule in Freigericht, die Schule am Weinberg in Langenselbold sowie die Adolf-Reichwein-Schule in Rodenbach mit einem weiteren Fall. Im Zusammenhang mit den erweiterten Regelungen zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckungen weist der Main-Kinzig-Kreis darauf hin, dass alle Personen in einem Fahrzeug zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet sind, sofern sie nicht zum gleichen Haushalt gehören. Das betrifft auch die Fahrerin oder den Fahrer, wie nach Rücksprache mit Polizei und Ordnungsbehörden noch einmal bekräftigt wird. Für Kinder unter sechs Jahren sowie Menschen, die aufgrund einer Beeinträchtigung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht dazu in der Lage sind, gilt diese Pflicht nicht. „Diese Regelung ist durchaus mit der Straßenverkehrsordnung vereinbar, sofern die betreffende Person nicht noch zusätzlich Mütze und Sonnenbrille trägt und der Schutz der Gesundheit im Vordergrund steht“, verdeutlicht Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler. „Die Mund-Nasen-Bedeckung soll natürlich so getragen werden, dass Fahrer oder Fahrerin beim Lenken des Fahrzeugs nicht behindert werden. Hier vertrauen wir darauf, dass die Menschen im Main-Kinzig-Kreis für sich und ihre Mitfahrenden eine gute Lösung finden“, erklärt Simmler. Das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckungen auch in Privatfahrzeugen soll dabei helfen, das Risiko einer Virusübertragung auf engstem Raum zu verringern.

Die wachsende Liste der seit Beginn der Pandemie infizierten Personen und die relevanten Daten sind in den vergangenen Tagen vom Gesundheitsamt überprüft worden. Daraus haben sich vereinzelte Anpassungen ergeben. So wurden drei Personen doppelt geführt und bei zwei Eintragungen wurden nachträglich andere Angaben ermittelt. Laut der aktuellen Statistik haben sich insgesamt 2467 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Es gibt 1028 „aktive“ Fälle. Insgesamt haben 1385 Personen die akute Infektion überstanden. 54 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (ein Fall wurde einem anderen Kreis zugeordnet, in der Tabelle noch nicht korrigiert). Stationär behandelt werden 28 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Die 102 neuinfizierten Personen wohnen in: Hanau (33), Bad Soden-Salmünster (8), Maintal (8), Gelnhausen (7), Rodenbach (7), Langenselbold (5), Wächtersbach (5), Bad Orb (3), Hasselroth (3), Linsengericht (3), Schlüchtern (3), Nidderau (3), Erlensee (2), Flörsbachtal (2), Freigericht (2), Bruchköbel (2), Brachttal, Jossgrund, Niederdorfelden, Großkrotzenburg, Hammersbach und Steinau.

Hinweis: Das Kreisgesundheitsamt hat die Gesamtzahl der infizierten Fälle korrigiert, Details zu den Kommunen folgen bis Ende der Woche. Dann wird auch die Tabelle aktualisiert.

Dringende Empfehlung: Auf Halloween verzichten

am 28 Oktober 2020 17:23

Mehrere Landkreise und Städte in der Rhein-Main-Region haben sich in der sehr dynamischen Corona-Lage darauf verständigt, zu einem Verzicht auf den üblichen Halloween-Spaß aufzurufen. Auch der Main-Kinzig-Kreis appelliert mit Blick auf die hohen Infektionszahlen, nicht an fremden Türen zu klingeln und am 31. Oktober von Haus zu Haus zu gehen. „Aufgrund von zahlreichen Nachfragen können wir nur empfehlen, solche unkontrollierten Kontakte zum Schutz der Kinder und auch der Erwachsenen unbedingt zu vermeiden“, erklären Landrat Thorsten Stolz (SPD) und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (SPD). Damit unterstützen sie eine Empfehlung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte. Auch unter den Städten und Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis besteht weitgehende Einigkeit, dass „diese Klingelstreiche in diesem Jahr keine gute Idee sind“. Wer trotzdem an der Haustür Süßes einfordert, sollte dies unbedingt kontaktlos tun. Thorsten Stolz und Susanne Simmler verweisen zudem auf die verbindliche Vorgabe, dass sich im öffentlichen Raum im Main-Kinzig-Kreis derzeit nur fünf Personen aus unterschiedlichen Haushalten oder lediglich die Angehörigen aus zwei Haushalten aufhalten und bewegen dürfen. Außerdem gilt das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Kinder ab sechs Jahren. Auch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hatte in diesen Tagen davon abgeraten, dass Kinder an Halloween von Tür zu Tür ziehen und Süßigkeiten einsammeln. Sie unterstützte damit eine Forderung des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, die eine gleichlautende Empfehlung formuliert hatten. Darüber hinaus ging ein eindringlicher Hinweis an die Personen hinter den Türen, die eventuell zur Gruppe der Risikopatienten gehören könnten. „Diese Vorsichtsmaßnahme ist unter den aktuellen Bedingungen ein Gebot der Vernunft und sollte den Kindern auch zu vermitteln sein“, ergänzt Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler. Die Mutter von zwei Söhnen weiß aus eigener Erfahrung, dass auch bei den jüngeren Mitgliedern der Gesellschaft das Thema Corona sehr präsent ist. „Die vielen Maskenträger und die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen sind den Kindern nicht entgangen“, sagt sie.

Mittwoch: 40 neue Corona-Fälle in Offenbach

am 28 Oktober 2020 16:05

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach 40 neue Infektionsfälle, bei denen die Quelle der Erkrankung noch ermittelt wird. Damit gibt es in Offenbach aktuell 393 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 211,9 Fällen auf 100.000 Einwohner. Aktuell werden zwölf Personen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist überwiegend stabil. In häuslicher Quarantäne sind 381 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 675 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befinden sich keine pflegebedürftigen Menschen aus Pflegeheimen. 801 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 1.209 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher insgesamt 15. Drei der Verstorbenen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 51 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Büdingen: Quarantäne für Hessische Erstaufnahmeeinrichtung

am 28 Oktober 2020 15:32

Nachdem in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Büdingen drei Corona Infektionen nachgewiesen wurden, hat das Gesundheitsamt die Einrichtung unter Quarantäne gestellt. Solange die Dimension nicht abgeschätzt werden kann, müsse verhindert werden, dass hier Menschen ein und ausgehen und die Gefahr bestehe, dass das Virus weiter verbreitet werde. Die Einrichtung hat den Vorteil, dass innerhalb der schließbaren Einrichtung die Raumkapazität vorhanden ist, um die Menschen nach Status zu trennen. Der Status ist hier:

⦁ Isolation für die positiv getesteten Personen
⦁ Quarantäne für die Kontaktpersonen
⦁ Normales Leben für die, die nur im Umfeld sind.
„Wir müssen jetzt herausfinden, wieviel von diesen Kontaktpersonen in den Isolationsbereich müssen, weil sie sich selbst schon angesteckt haben, dann erweitert sich in dem Umfeld der normal lebenden Personen noch einmal die Kontaktpersonengruppe. Wenn wir das alles ermittelt haben, wird es so sein, dass es Menschen gibt, die ihre Isolationszeit in einem Gebäude verbringen, andere verbringen ihre Quarantäne in einem anderen Gebäude. Wenn dort jemand symptomatisch wird, kann das medizinische Team der Einrichtung sofort testen oder behandeln. Alle anderen leben normal auf dem Gelände der Einrichtung. Wenn wir uns sicher sind, dass es hier keine Infizierten gibt, lösen wir für diesen Personenkreis die Komplettsperrung der Einrichtung auf“, sagt Amtsarzt Dr. Reinhold Merbs.

Solange dürfen die 600 Bewohner der Einrichtung das Gelände nicht verlassen. Wenn beispielsweise 15 Kinder in der Betreuung waren, sind da theoretisch 15 Familien betroffen. Man wisse nicht, welche Kontakte die Familien und die Kinder hatten. Man werde das in Ruhe ermitteln. Um dafür die Zeit zu haben, ohne die Gesundheit anderer in der Umgebung zu gefährden, war es wichtig, zunächst einmal die Einrichtung zu sperren.

Mittwoch: 49 neue Corona-Fälle in der Wetterau

am 28 Oktober 2020 14:41
Mittwoch: 49 neue Corona-Fälle in der Wetterau

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Mittwoch (28. Oktober) bei 1136, das sind 49 mehr als am Montag. Die Neuinfektionen sind über den ganzen Kreis verteilt. Sie wurden gemeldet aus Altenstadt (3), Bad Nauheim (6), Bad Vilbel (8), Büdingen (8), Butzbach (3), Florstadt (1), Friedberg (4), Karben (4), Limeshain (3), Münzenberg (3), Nidda (2), Niddatal (2), Rosbach (1) und Wölfersheim (1). Die Zahl der nach der Infektion genesenen Menschen liegt bei 678, 9 mehr als am Dienstag. Die Genesenen kommen aus Bad Nauheim (1), Bad Vilbel (1), Friedberg (5), Limeshain (1) und Rosbach (2). In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich am heutigen Mittwoch 33 Menschen (34). Acht Personen (sieben) werden intensivmedizinisch behandelt. Bislang sind mit der Corona-Infektion 15 Menschen im Wetteraukreis gestorben (15).

Landrat Weckler: Verwaltung bleibt offen und handlungsfähig

In einer erneuten Telefonkonferenz mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Wetteraukreis hat Landrat Jan Weckler am Mittwoch mitgeteilt, dass man die nächste Stufe der Corona-Ampel mit einer Inzidenz von 75 überschritten habe. „Ich setze darauf, dass sich Bund und Länder auf eine einheitliche Vorgehensweise einigen können. Am morgigen Donnerstag wird dann das Corona-Kabinett des Landes Hessen tagen und einheitliche Beschlüsse per Verordnung veranlassen, um Einheitlichkeit in Hessen zu gewährleisten. Ich gehe davon aus, dass die Allgemeinverfügungen der Landkreise durch diese Verordnungen ersetzt werden. Landrat Weckler kündigte eine weitere Allgemeinverfügung an, sofern das Land künftig nicht per Verordnung neue Vorgaben erlässt.

Das Gesundheitsamt arbeitet mittlerweile im Schichtbetrieb von 7 Uhr bis 20 Uhr an sieben Tagen in der Woche. Für die Verwaltung hat ab sofort die Zuarbeit für das Gesundheitsamt Vorrang. „Andere Aufgaben sollen und müssen jetzt zurückgestellt werden. Gleichwohl wird die Kreisverwaltung auch in dieser Situation offen und handlungsfähig bleiben“, so Weckler. Amtsarzt Dr. Merbs verwies erneut auf die Notwendigkeit die AHA-Regeln einzuhalten. Abstand, Hygiene einhalten und Alltagsmasken tragen, dazu möglichst die Kontakte einschränken, auf unnötige Treffen verzichten und in Räumen regelmäßig lüften.

Inzidenz bei 76,9

Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit Covid-19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 443 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne. Bei der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen orientieren wir uns an der Praxis des Robert Koch-Institutes. Die Zahl der Infektionen wird aufsummiert, es sind also auch Menschen aufgeführt, deren Infektion lange zurückliegt und die längst wieder genesen sind. Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt HLPUG meldet für den Wetteraukreis eine amtliche Inzidenz von 76,9. Das tägliche Bulletin zu Corona wird auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht: https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-hessen/taegliche-uebersicht-der-bestaetigten-sars-cov-2-faelle

"Die Werte des HLPUG basieren auf den Daten des Vortages. Die Daten des Wetteraukreises basieren auf den Meldungen aus den Laboren des gleichen Tages. Insoweit weichen die Werte des HLPUG und des Wetteraukreises voneinander ab. Die unterschiedlichen Angaben können zu Verunsicherung führen. Da auch das RKI die Zahlen des Landes wiedergibt, haben wir uns entschlossen, bei der Veröffentlichung zur Inzidenz ebenfalls auf die Zahlen des HLPUG zurückzugreifen", heißt es aus der Kreisverwaltung.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Offenbach: Maskenpflicht jetzt auch im Unterricht an Grundschulen

am 28 Oktober 2020 13:34

Zum 27. Oktober hat die Stadt den angepassten Regelbetrieb an den Offenbacher Schulen wieder eingeschränkt. Nach Möglichkeit werden in allen Jahrgangsstufen ab der ersten Klasse nur noch feste Lerngruppen unterrichtet. Damit wird eine Durchmischung der Gruppen verhindert und im Fall einer Infektion müssen weniger Schüler nach Hause geschickt werden. Seit den Herbstferien gilt außerdem an den weiterführenden Schulen die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht. Sport darf nur kontaktfrei und nur im Freien stattfinden. Diese Vorgaben hat das Stadtgesundheitsamt in Abstimmung mit dem Verwaltungsstab der Stadt Offenbach jetzt bis 15. November verlängert und ergänzt: Auch Grundschüler müssen ab Donnerstag, 29. Oktober, im regulären Unterricht eine Alltagsmaske tragen. Bislang galt dies an den Grundschulen nur in der Nachmittagsbetreuung sowie für die Lehr- und Betreuungskräfte, wenn sie in mehr als einer Lerngruppe eingesetzt werden. Sportunterricht an den Grundschulen ist nur noch kontaktlos und mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern zulässig.

Weiterhin sollen an allen Schulen „Maskenpausen“ eingeführt werden: Die Schülerinnen und Schüler sollen so die Möglichkeit bekommen, bei Einhaltung eines Abstands von mindestens 3 Metern untereinander auf dem Außengelände die Bedeckung für eine kurze Zeit abnehmen zu können. Vor allem jüngere Schüler sollen diese Pausen bevorzugt machen können. Hintergrund der Maskenpflicht an den Grundschulen sind vier wichtige Aspekte: 1) Das aktuell sehr hohe Infektionsgeschehen führt dazu, dass das Gesundheitsamt die wichtige Kontaktnachverfolgung in vielen Fällen nicht mehr gewährleisten kann. Infektionsketten müssen deshalb besonders bei gefährdeten Menschen unterbrochen werden. 2) Kinder gelten nach derzeitigem wissenschaftlichen Stand als wenig gefährdet, da sie in der Regel keine oder nur leichte Symptome entwickeln. 3) Kinder stecken sich untereinander kaum an. Die praktische Erfahrung des Gesundheitsamtes an den Offenbacher Schulen bestätigt diese wissenschaftliche Erkenntnis. 4) Die Maskenpflicht hilft, den Aufwand des Gesundheitsamtes an den Schulen zu verringern, weil Kinder nicht mehr unnötig in Quarantäne müssen.

Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß: „In den zurückliegenden Wochen und Monaten wollten wir insbesondere den jüngsten Schülern so wenig Maske wie möglich zumuten – auch, weil wir wissen, dass das Maske tragen für manche Kinder über Stunden hinweg belastend sein kann. Wurde ein Schüler zur engen Kontaktperson, weil es in seiner Familie eine Infektion gab, wurden dann vorsorglich viele weitere Schüler oder Lehrer, oft sogar die ganze Klasse, ebenfalls nach Hause geschickt, obwohl diese keinen direkten und engen Kontakt zu dem infizierten Familienangehörigen hatten.“ Die Schülerinnen und Schüler wurden dann sogar oftmals getestet, obwohl eine Ansteckungsgefahr unter Kindern als sehr gering gilt und es bisher in Offenbach nur in wenigen Einzelfällen zu einer Ansteckung innerhalb der Schulen gekommen ist. Für das Stadtgesundheitsamt bedeutete diese umfassende Kontaktverfolgung an den Schulen und die Testung bei zunehmenden Abstrich- und Laborengpässen einen immensen zeitlichen Aufwand. „Wir haben das bisher trotzdem gemacht, weil wir den Aufwand immer noch irgendwie stemmen konnten“, erläuterte Schuldezernent Weiß. „Das können wir jetzt bei mehr als 200 Neuinfektionen in der Woche aber nicht mehr. Wir haben viele zusätzliche Mitarbeiter für das Gesundheitsamt abgestellt und neue Stellen geschaffen. Die Mitarbeiter dort müssen sich jetzt aber angesichts drastisch steigender Fälle, auch in den Kliniken, darauf konzentrieren, die Infektionsketten bei den deutlich stärker gefährdeten älteren Menschen und Risikogruppen zu ermitteln. Auch die Tests müssen jetzt in erster Linie diesen Menschen zur Verfügung stehen. Vorrang hat jetzt der Schutz von Risikogruppen, zu denen Schüler in aller Regel nicht gehören, um Menschenleben zu schützen.“

Eltern müssten sich ob der neuen Vorgehensweise aber nicht sorgen: „Ganz im Gegenteil“, so Weiß: „Wenn die Schüler im Unterricht eine Maske tragen, ist der größtmögliche Schutz an den Schulen gegeben, denn mit der Maske schützen sich die Schüler und Lehrer gegenseitig viel effektiver. Durch die Maskenpflicht ist eine vorsorgliche Absonderung der Schüler zuhause nicht mehr notwendig.“ Einen weiteren Vorteil sieht der Schuldezernent darin, dass der Unterricht auch bei hohen Fallzahlen bis auf Weiteres fortgeführt werden kann: Wenn ein infizierter Schüler auf andere Schüler trifft und alle tragen eine Maske, zählen die Kontaktpersonen des Infizierten nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts nicht als enge Kontaktperson (KP1), sondern nur als KP2. Diese müssen nicht in Quarantäne, sondern können weiterhin am Unterricht teilnehmen. Tests werden über das Gesundheitsamt nicht mehr veranlasst. Erst bei Auftreten von Symptomen sollen die Betroffenen einen Test beim Arzt machen und zuhause bleiben. Unverändert gilt aber: Wer infiziert ist oder eine enge Kontaktperson (KP 1) ist, weil vielleicht der Vater oder die Mutter positiv getestet wurde, muss weiterhin sofort für 14 Tage zuhause bleiben und sollte sich – sofern noch nicht erfolgt – testen lassen. „Dieses Vorgehen ist ein großer Vorteil für die Schulen, denn alle anderen Schüler können weiterhin unterrichtet werden, was für den Bildungsweg der Kinder, aber auch für berufstätige Eltern sehr wichtig ist.“ Ziel sei es weiterhin, die Kitas und Schulen offen zu halten. Einen weiteren Vorteil dieser Vorgehensweise haben die Geschwisterkinder von Kindern, in deren Klassen ein Coronafall aufgetreten ist. Bisher hatten diese Kinder nach der hessischen Verordnung ein Schulbetretungsverbot. Dieses entfällt durch die Maskenpflicht. Die Mund-Nase-Bedeckung aus Stoff kann in begründeten Ausnahmefällen wie bisher schon durch ein Gesichtsvisier ersetzt werden. Verboten sind allerdings sogenannte Kinnvisiere. Falls auch dies im Einzelfall nicht möglich ist, sind von den Schulen für die betreffende Zeit individuelle Lösungen für die Beschulung dieser Schülerinnen und Schüler in anderen Räumen zu organisieren. Die neuen Schutzmaßnahmen an den Schulen erfolgen innerhalb der Stufe 2 des Hygieneplans 6.0, den das Hessische Kultusministerium aufgestellt hat. Stufe 2 sieht einen „eingeschränkten Regelbetrieb“ vor.

Dienstag: 93 neue Corona-Fälle, mehrere Schulen betroffen

am 27 Oktober 2020 17:46
 Dienstag: 93 neue Corona-Fälle, mehrere Schulen betroffen

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Dienstag 93 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle aus 22 Städten und Gemeinden gemeldet. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei etwa 123. In dieser Woche (Montag und Dienstag) hat das Gesundheitsamt zudem elf weitere Fälle an mehreren Schulen in Bearbeitung. Betroffen sind in Hanau die Erich-Kästner-Schule, die Karl-Rehbein-Schule und die Kaufmännische Schule sowie in Maintal die Büchertalschule und die Albert-Schweitzer-Schule. Außerdem gibt es aktuelle Fälle am Lichtenberggymnasium (Bruchköbel), den Beruflichen Schulen Gelnhausen und der Adolf-Reichwein-Schule (Rodenbach). Insgesamt sind es seit Ende der Herbstferien (19.10.) bereits 26 gemeldete Fälle, allerdings jeweils ohne Übertragungen innerhalb der Schulen. Seit Beginn der Pandemie haben sich im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 2369 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Es gibt 936 „aktive“ Fälle, 1378 Menschen haben die akute Infektion überstanden (+30). Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 55 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis gestorben. Stationär versorgt werden 27 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Die von den Neuinfektionen betroffenen 93 Personen wohnen in Hanau (34), Maintal (8), Wächtersbach (8), Linsengericht (6), Erlensee (4), Gelnhausen (4), Schlüchtern (4), Hasselroth (3), Langenselbold (3), Bruchköbel (2), Freigericht (2), Nidderau (2), Rodenbach (2), Großkrotzenburg (2), Sinntal (2), Bad Orb, Gründau, Bad Soden-Salmünster, Biebergemünd, Birstein, Hammersbach und Jossgrund.

Dienstag: 52 neue Corona-Fälle in Offenbach

am 27 Oktober 2020 15:23

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach 52 neue Infektionsfälle, bei denen die Quelle der Erkrankung noch ermittelt wird. Damit gibt es in Offenbach aktuell 382 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 205,7 Fällen auf 100.000 Einwohner. Aktuell werden 13 Personen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist überwiegend stabil. In häuslicher Quarantäne sind 369 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 665 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befinden sich keine pflegebedürftigen Menschen aus Pflegeheimen. 772 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 1.169 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher insgesamt 15. Drei der Verstorbenen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 51 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Dienstag: 52 neue Corona-Fälle im Wetteraukreis

am 27 Oktober 2020 14:53
Dienstag: 52 neue Corona-Fälle im Wetteraukreis

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Dienstag (27. Oktober) bei 1087, das sind 52 mehr als am Montag. Damit setzt sich das dynamische Infektionsgeschehen der vergangenen Tage fort. Die Neuinfektionen sind über den ganzen Kreis verteilt. Sie wurden gemeldet aus Altenstadt (1), Bad Nauheim (4), Bad Vilbel (4), Büdingen (4), Butzbach (4), Florstadt (1), Friedberg (6), Gedern (1), Glauburg (1), Karben (4), Kefenrod (2), Limeshain (3), Nidda (4), Niddatal (3), Ober Mörlen (3), Ortenberg (1), Reichelsheim (2), Rockenberg (1) und Rosbach (3). Die Zahl der nach der Infektion genesenen Menschen liegt bei 669, 37 mehr als am Montag. Altenstadt (3), Bad Nauheim (4), Bad Vilbel (4), Butzbach (3), Florstadt (1), Friedberg (4), Karben (2), Münzenberg (2), Niddatal (4), Ober Mörlen (2), Reichelsheim (1), Rosbach (2) und Wöllstadt (5). In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich am heutigen Dienstag 34 Menschen (33). Sieben Personen (sieben) werden intensivmedizinisch behandelt. Bislang sind mit der Corona-Infektion 15 Menschen im Wetteraukreis gestorben (15).

Einzelfälle an Schulen

In der Grundschule in Limeshain-Himbach und an der Beruflichen Schule in Bad Nauheim wurde bei zwei Schülern das Virus nachgewiesen. In zwei weiteren Schulen gibt es Verdachtsfälle, die aktuell durch das Gesundheitsamt abgeklärt werden. In allen Fällen konnte als Übertagungsweg das häusliche Umfeld ermittelt werden. Anders als noch vor wenigen Wochen werden Quarantäneverfügungen nicht mehr für den ganzen Klassenverband ausgesprochen. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass Schulklassen nicht die Umgebung sind, in denen sich das Virus verbreitet“, bestätigt Amtsarzt Dr. Reinhold Merbs das Vorgehen. Bei der Vielzahl von Testungen ganzer Klassen sei nicht eine Ansteckung innerhalb des Klassenverbandes registriert worden. Quarantäneverfügungen werden gegenüber den direkten Sitznachbarn der betroffenen Schülerinnen und Schüler ausgesprochen, nicht aber gegenüber Personen im erweiterten Umfeld.

Inzidenz bei 67,3

Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der genesenen Menschen und die an oder mit Covid-19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 403 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne. Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt HLPUG meldet für den Wetteraukreis eine amtliche Inzidenz von 67,5. Das tägliche Bulletin zu Corona wird auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht: https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-hessen/taegliche-uebersicht-der-bestaetigten-sars-cov-2-faelle

Die Werte des HLPUG basieren auf den Daten des Vortages. Die Daten des Wetteraukreises basieren auf den Meldungen aus den Laboren des gleichen Tages. Insoweit weichen die Werte des HLPUG und des Wetteraukreises voneinander ab. Die unterschiedlichen Angaben können zu Verunsicherung führen. Da auch das RKI die Zahlen des Landes wiedergibt, haben wir uns entschlossen, bei der Veröffentlichung zur Inzidenz ebenfalls auf die Zahlen des HLPUG zurückzugreifen.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Montag: 137 neue Corona-Fälle, erweiterte Maskenpflicht und noch weniger Kontakte

am 26 Oktober 2020 16:49
Montag: 137 neue Corona-Fälle, erweiterte Maskenpflicht und noch weniger Kontakte

Wie bereits angekündigt, hat der Main-Kinzig-Kreis weitere Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus auf den Weg gebracht. Die Auflagen und Einschränkungen dienen vorrangig dem Ziel, die Kontakte und damit die Übertragungswege weiter zu reduzieren. Derzeit liegt die Infektionsrate im Main-Kinzig-Kreis auf einem anhaltend hohen Niveau mit erneut zusätzlichen 137 laborbestätigten Fällen am Montag. Der Sieben-Tage-Wert (Inzidenz) liegt nach Berechnung des Gesundheitsamtes nun bei 113,6. In der Konsequenz gelten ab Dienstag (27.10.) weitergehende Vorschriften, die in einer neuen Allgemeinverfügung auch verbindlich angeordnet wurden. „Wir orientieren uns dabei an den Entscheidungen, die bereits in benachbarten Landkreisen und in der Stadt Frankfurt getroffen wurden“, erläutern Landrat Thorsten Stolz (SPD) und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (SPD). Die gemeinsamen Anstrengungen dienen immer noch dem Ziel, die Trendwende bei den Infektionszahlen zu erreichen. „Im Sinne der gesamten Bevölkerung gibt es zu diesem Vorgehen keine Alternative“, betonen Thorsten Stolz und Susanne Simmler ein weiteres Mal. Sonst sei vermutlich ein erneuter umfassender Stillstand des öffentlichen Lebens und weiter Teile der Wirtschaft unvermeidlich. Zudem werde das Gesundheitssystem dann in allen Bereichen an seine Grenzen stoßen mit vermutlich schwerwiegenden Folgen.

Mit den jetzt zusätzlich beschlossenen Vorkehrungen soll diese Situation aber noch abgewendet werden. So gilt ab Dienstag unter anderem das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im Auto verpflichtend, wenn darin Menschen aus unterschiedlichen Haushalten sitzen, das gilt auch für Taxi-und Krankenfahrten. Diese „Maskenpflicht“ wird auch verbindlich vorgeschrieben bei religiösen Zusammenkünften, Trauerfeiern und Bestattungen. Auch für Grundschul- und Hortkinder gilt diese Vorschrift bei der Nachmittagsbetreuung, wenn sich dort die Gruppen mischen. Vor diesem Hintergrund verweist der Main-Kinzig-Kreis darauf, dass Kinnvisiere ausdrücklich nicht als Mund-Nasen-Bedeckung anzusehen sind und nicht als Alternative zu der definierten Mund-Nasen-Bedeckung gelten können. Die Verwendung von Gesichtsvisieren („Face Shield“) bietet nach infektiologischen Gesichtspunkten keinen ausreichenden Schutz und wird nicht empfohlen.

Der Trainings- und Wettkampfbetrieb ist weiterhin nur gestattet, wenn er kontaktfrei beziehungsweise unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen ausgeübt wird. Ab Zudem sind jetzt Zuschauer sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen nicht gestattet. Davon ausgenommen sind Begleitpersonen der Sportlerinnen und Sportler. Umkleide- und Duschräume dürfen nicht genutzt werden, auch keine Vereinsheime. In Schwimmbädern ist die Besucherzahl so zu begrenzen, dass jeder Person mindestens fünf Quadratmeter zur Verfügung stehen. Das Abstandsgebot von anderthalb Metern ist einzuhalten. Für organisierte Veranstaltungen gelten weiterhin die Obergrenzen von 100 Personen im Freien sowie 50 Personen in geschlossenen Räumen. Sonst sind private Treffen nur bis maximal fünf Personen oder in Gaststätten und im Freien auch von Mitgliedern zweier Hausstände zulässig. Für den häuslichen Bereich wir diese Obergrenze dringend empfohlen.

Seit Beginn der Pandemie haben sich 2276 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Es gibt 873 „aktive“ Fälle, 1348 Menschen haben die akute Infektion (+23) überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis 55 Menschen gestorben. Stationär behandelt werden 24 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Die 137 von den Neuinfektionen betroffenen Personen wohnen in: Hanau (44), Maintal (24), Erlensee (10), Bad Soden-Salmünster (7), Schlüchtern (7), Gründau (5), Schöneck (5), Linsengericht (4), Gelnhausen (4), Bruchköbel (4) Nidderau (4), Rodenbach (3), Freigericht (3), Langenselbold (2), Hasselroth (2), Hammersbach (2), Neuberg, Wächtersbach, Biebergemünd, Niederdorfelden, Ronneburg, Bad Orb und Großkrotzenburg.

Montag: 75 neue Corona-Fälle in der Wetterau

am 26 Oktober 2020 15:31
Montag: 75 neue Corona-Fälle in der Wetterau

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Montag (26. Oktober) bei 1035, das sind 75 mehr als am vergangenen Freitag. Die Neuinfektionen wurden gemeldet aus Altenstadt (4), Bad Nauheim (7), Bad Vilbel (14), Büdingen (8), Butzbach (3), Echzell (1), Friedberg (9), Karben (11), Münzenberg (1), Nidda (5), Ortenberg (2), Ranstadt (2), Rockenberg (1), Rosbach (4), Wölfersheim (2) und Wöllstadt (1). Die Zahl der nach der Infektion genesenen Menschen liegt bei 632, sechs mehr als am Freitag. Die Genesenen kommen aus Bad Vilbel (1), Büdingen (1), Butzbach (1), Friedberg (1), Münzenberg (1) und Ober Mörlen (1). In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich am Montag 33 Menschen (15). Sieben Personen (vier) werden intensivmedizinisch behandelt. Bislang sind mit der Corona-Infektion 15 Menschen im Wetteraukreis gestorben (15). Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen und die an oder mit Covid 19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 388 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne. Wie es aus dem Gesundheitsamt heißt, sind nur wieder vermehrt die sogenannten vulnerablen Gruppen von der Infektion betroffen. „Deshalb haben wir auch eine Verdopplung der Überweisungen in die Krankenhäuser zu verzeichnen. Weil ältere oder vorerkrankte Menschen mit der Infektion oft einen schwereren Verlauf haben, müssen diese Personen besonders geschützt werden“, fordert Landrat Jan Weckler die Solidarität aller ein. Mittlerweile wenden sich auch Menschen an die Kreisverwaltung, um gegen Einschränkungen und ausgeweitete Maskenpflichten zu demonstrieren. „Dabei werden auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes beleidigt. Das ist völlig inakzeptabel. Wir erleben täglich unzählige Forderung von ganz unterschiedlichen Seiten. Die einen wollen die sofortige Schließung von Schulen und öffentlichen Einrichtungen, um die Ausbreitung des Virus zu vermindern. Andere sehen die Gesundheit ihrer Kinder und ihrer eigenen gefährdet, weil die Pflicht zum Tragen der Mund-Nase Bedeckung ausgeweitet wird“, so Landrat Jan Weckler. Er erinnerte daran, dass diese Entscheidungen keine Erfindung des Gesundheitsamtes seien, sondern Vorgaben, die von Bund und Land kommen und dem Schutz der Bevölkerung dienen.

Inzidenz bei 59,7

Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt HLPUG meldet für den Wetteraukreis eine amtliche Inzidenz von 59,7. Das tägliche Bulletin zu Corona wird auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht: https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-hessen/taegliche-uebersicht-der-bestaetigten-sars-cov-2-faelle

Die Werte des HLPUG basieren auf den Daten des Vortages. Die Daten des Wetteraukreises basieren auf den Meldungen aus den Laboren des gleichen Tages. Insoweit weichen die Werte des HLPUG und des Wetteraukreises voneinander ab. Die unterschiedlichen Angaben können zu Verunsicherung führen. Da auch das RKI die Zahlen des Landes wiedergibt, haben wir uns entschlossen, bei der Veröffentlichung zur Inzidenz ebenfalls auf die Zahlen des HLPUG zurückzugreifen.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Neue Corona-Regeln im Wetteraukreis

am 26 Oktober 2020 14:44

Die Zahl der Corona Infektionen steigt in Deutschland und auch im Wetteraukreis schnell an. „Wir haben jetzt die Schwelle von 50 Neuinfektionen binnen sieben Tagen überschritten. Damit werden weitere Einschränkungen nötig, um die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen. Das ist aber nur möglich, wenn alle mithelfen dieses Ziel zu erreichen“, appelliert Landrat Jan Weckler an alle Wetterauerinnen und Wetterauer. Mit dem Überschreiten der Inzidenz von 50 tritt ab dem 27. Oktober eine weitere Allgemeinverfügung in Kraft, die an die erste Allgemeinverfügung vom 20. Oktober anknüpft. Wesentliche Änderungen im Vergleich zur 1. Allgemeinverfügung sind: Feiern in angemieteten oder öffentlichen Räumen sind nur noch mit einer Teilnehmerzahl von maximal 10 Personen erlaubt. Für Feiern in privaten Räumen wird eine Höchstteilnehmerzahl von 10 Personen dringend empfohlen. Zusammenkünfte sind nur noch mit einer Teilnehmerzahl von maximal 100 möglich. Maskenpflicht besteht nunmehr auch bei allen öffentlichen Veranstaltungen, in öffentlichen Einrichtungen, bei Trauerfeierlichkeiten, in Kirchen und vergleichbaren Räumlichkeiten von Glaubensgemeinschaften jeweils auch am eigenen Sitzplatz sowie in Gemeinschaftseinrichtungen (zum Beispiel Flüchtlingsunterkünfte, Obdachlosenunterkünfte). Es wird empfohlen auf besonders belebten Straßen und Plätzen, wie zum Beispiel Einkaufsstraßen, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Auf eine generelle Sperrstunde habe man vor dem Hintergrund der aktuellen Rechtsprechung durch den Verwaltungsgerichtshof verzichtet. Die Kommunen können aber Sperrstunden für besondere Partymeilen anregen, von denen es im Wetteraukreis allerdings nur sehr wenige gibt. Auch bei der zweiten Allgemeinverfügung setzt der Wetteraukreis konsequent die Vorgaben aus dem Präventions- und Eskalationskonzeptes des Landes um. „Die Erfahrungen zeigen, dass die meisten Infektionen im privaten Bereich vorkommen. Und dort dann in der Regel die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln nicht eingehalten wurden. Die besten Regelungen helfen nichts, wenn die Menschen sie nicht einhalten. Jeder hat es in seinem eigenen Lebensbereich selbst in der Hand, zur Eindämmung des Virus beizutragen“, appelliert Landrat Jan Weckler an alle Bürgerinnen und Bürger, die Regeln einzuhalten. Hier ein Auszug aus der Allgemeinverfügung, der vollständige Text kann auf der Homepage des Wetteraukreises abgerufen werden: https://www.wetteraukreis.de/aktuelles/corona/

Regelungen

Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen

1. Es wird empfohlen, den Besuch von Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen derart zu begrenzen, dass Personen innerhalb der ersten sechs Tage ihres Aufenthalts maximal bis zu zwei Besuche und ab dem siebten Tag des Aufenthalts maximal drei Besuche pro Woche für jeweils eine Stunde und maximal zwei Personen empfangen dürfen.

Alten- und Pflegeeinrichtungen, Gemeinschaftseinrichtungen

2. Es wird empfohlen, den Besuch von Alten- und Pflegeeinrichtungen derart zu begrenzen, dass maximal drei Besuche pro Woche für jeweils eine Stunde und maximal zwei Personen zulässig sind.
3. Das Personal in allen Gemeinschaftseinrichtungen muss in der gesamten Einrichtung eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
4. Bewohner von Gemeinschaftseinrichtungen (zum Beispiel Flüchtlingsunterkünfte, Obdachlosenunterkünfte) müssen außerhalb des eigenen Zimmers eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
5. Vor dem Betreten von Gemeinschaftseinrichtungen ist zu prüfen, ob Anhaltspunkte für eine Infektion mit SARS-CoV-2 oder eine Erkrankung mit COVID-19 vorliegen.

Schulen

6. In Schulen ist ab der 5. Jahrgangsstufe auch im Präsenzunterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen soweit die allgemeinen Abstandsregelungen (1,50 Meter) nicht eingehalten werden können.
7. Es wird empfohlen, dass der praktische Schulsportunterricht nur kontaktlos und wenn möglich im Freien stattfindet.

Zusammenkünfte und Veranstaltungen

8. Feiern in angemieteten oder öffentlichen Räumen sind nur noch mit einer Teilnehmerzahl von maximal 10 Personen erlaubt.
9. Für Feiern in privaten Räumen, insbesondere in Wohnungen, wird eine Höchstteilnehmerzahl von 10 Personen dringend empfohlen.
10. Zusammenkünfte und Veranstaltungen sowie Kulturangebote, wie Theater, Opern, Konzerte, Kinos und ähnliches sind nur noch mit einer Teilnehmerzahl von maximal 100 möglich.

Sport

11. Für Zuschauer gelten die Regelungen der Teilnehmerbegrenzung bei Zusammenkünfte und Veranstaltungen entsprechend (derzeit maximal 100 Zuschauer).

Maskenpflicht

12. Bei öffentlichen Veranstaltungen, in öffentlichen Einrichtungen, bei Trauerfeierlichkeiten, in Kirchen und vergleichbaren Räumlichkeiten von Glaubensgemeinschaften jeweils auch am eigenen Sitzplatz sowie außerhalb des eigenen Sitzplatzes bzw. außerhalb des eigenen Zimmers. In Gaststätten und Übernachtungsbetrieben ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend.
13. Es wird empfohlen, auf besonders belebten Straßen und Plätzen, wie zum Beispiel Einkaufsstraßen, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
14. Patientinnen und Patienten müssen bei einem Transport durch Fahrdienste oder ähnliches eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
15. Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Montag: Zehn neue Corona-Fälle in Offenbach

am 26 Oktober 2020 13:10

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach zehn neue Infektionsfälle, darunter drei Kontaktpersonen. Bei sieben weiteren Personen wird die Quelle der Erkrankung noch ermittelt. Damit gibt es in Offenbach aktuell 343 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 182,7 Fällen auf 100.000 Einwohner. Aktuell werden 15 Personen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist überwiegend stabil. In häuslicher Quarantäne sind 328 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 697 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befinden sich keine pflegebedürftigen Menschen aus Pflegeheimen. 759 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 1.117 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher insgesamt 15. Zuletzt ist gestern eine 78-jährige Person mit multiplen Vorerkrankungen gestorben. Damit gab es in Offenbach sechs Tote innerhalb von 20 Tagen. Drei der Verstorbenen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 51 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Sonntag: Zwei Tote und 1.099 Corona-Fälle

am 25 Oktober 2020 21:38
Sonntag: Zwei Tote und 1.099 Corona-Fälle

In Hessen wurden am Sonntag 1.099 neue Corona-Fälle gemeldet. Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat sich um zwei auf 609 erhöht.

Eingeschränkter Regelbetrieb an den Offenbacher Schulen

am 25 Oktober 2020 21:21

Durch die vielen Corona-Neuinfektionen in Offenbach müssen immer mehr Menschen als enge Kontaktpersonen vorsorglich in Quarantäne. Zunehmend betroffen von Virus-Einträgen und Quarantäne-Anordnungen sind auch die Schulen. Die Stadt Offenbach löst deshalb in Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt zum 27. Oktober die Stufe 2 im Hygieneplan des Hessischen Kultusministeriums aus. „Seit den Sommerferien läuft an den Schulen der angepasste Regelbetrieb. Diesen müssen wir jetzt mit der Stufe 2 wieder einschränken, um die Lerngruppen stärker als bisher voneinander zu trennen. Auf diese Weise wollen wir bei einem Infektionsfall in einem Jahrgang die Zahl der Schüler und Lehrer reduzieren, die dann 14 Tage zuhause bleiben müssen“, teilte Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß mit. Durch feste Lerngruppen und weniger Vermischung soll der Unterricht an den Schulen auch in Zeiten einer hohen Inzidenz gewährleistet werden. „Dieser Schritt ist jetzt notwendig, um den Regelbetrieb aufrecht erhalten zu können und das Gesundheitsamt zu entlasten: Durch feste Lerngruppen wird das Risiko einer Übertragung des Virus auf weitere Bereiche der Schule verringert. Dadurch müssen weniger Schüler und Lehrer in Quarantäne und das Gesundheitsamt muss weniger Kontaktpersonen ermitteln und während der Quarantäne betreuen.“
Stufe 2 des Hygieneplans für die Schulen sieht bis vorerst 8. November folgende Unterrichtsbedingungen vor:

In Grundschulen wird möglichst nur noch im festen Klassenverband unterrichtet. Wenn sich Lerngruppen dennoch in einzelnen Fächern mischen, müssen die Schülerinnen und Schüler in dieser Lerngruppe eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Da sich die Klassen auch in der Nachmittagsbetreuung mischen, ist hier ebenfalls eine Alltagsmaske zu tragen. Eine Lehrkraft und weiteres Personal muss immer dann einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie in mehr als einer festen Lerngruppe eingesetzt wird. Wie bisher kann im Ausnahmefall die Mund-Nasen-Bedeckung auch durch ein Gesichtsvisier ersetzt werden. Falls auch dies im Einzelfall nicht möglich ist, sind von den Schulen individuelle Lösungen für die Beschulung dieser Schülerinnen und Schüler in anderen Räumen zu organisieren.

In den Sekundarstufen I+II sowie an den Berufsschulen und Förderschulen (ab der fünften Klasse) muss bis mindestens 8. November weiterhin im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung von den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften und weiterem Personal getragen werden. Bislang war dies nur für die ersten zwei Wochen nach den Herbstferien vorgesehen. Der Unterricht soll möglichst nur im festen Klassenverband organisiert werden. Ausgenommen ist der Religions- und Ethikunterricht. Sportunterricht darf bis auf Weiteres nur kontaktfrei und nur im Freien erfolgen. Der Schwimmunterricht in Hallen ist aber weiterhin möglich. In den Integrierten Gesamtschulen wird die sogenannte äußere Differenzierung (also auf die Fähigkeiten der Schüler angepasste Lerngruppen aus unterschiedlichen Klassen) durch den eingeschränkten Betrieb aufgehoben. Der Unterricht findet nur noch im festen Klassenverband statt. Innerhalb der Klasse werden die Lehrkräfte stattdessen in ihrer pädagogischen Arbeit auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler eingehen. Lerngruppen sind nur noch für die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch in den Jahrgangsstufen 9 und 10 vorgesehen, da dort die differenzierte Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen erforderlich ist. Außerdem muss aus organisatorischen Gründen auch hier Religion und Ethik sowie der Wahlpflichtunterricht weiterhin in gemischten Lerngruppen stattfinden. Der herkunftssprachliche Unterricht wird ausgesetzt, sofern Schülerinnen und Schüler mehrerer Schulen oder Jahrgänge gemeinsam unterrichtet werden. Präsenzveranstaltungen der Schulen außerhalb des Unterrichts sind bis auf Weiteres untersagt.

Weitere Hygieneregelungen an den Schulen: Der vom Land Hessen bereitgestellte Hygieneplan für die hessischen Schulen in der Version vom 29.09.20 hat das Stadtgesundheitsamt in einigen Details angepasst. Konkrete Auskünfte hierzu erteilen die jeweiligen Schulen. Zu den wesentlichen Maßnahmen zählt ein Zutrittsverbot zum Schulgebäude für Erwachsene beziehungsweise Personen ohne konkreten Schulbezug. Alle 20 Minuten ist in den Unterrichtsräumen und Sporthallen eine Stoß- bzw. Querlüftung durch komplette Öffnung aller Fenster durchzuführen. Je kälter und windiger es ist, desto schneller erfolgt der Luftaustausch. Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, weil hierdurch kaum Luft ausgetauscht wird. Schüler, die während des Unterrichts Erkältungssymptome zeigen, sind von den Eltern abzuholen und solange in einem separaten Raum zu isolieren. Den allgemeinen Hygieneplan, der von den Schulen auf die eigene Örtlichkeit angepasst wurde, erhalten Sie über den Download-Link.

Wochenende: 108 neue Corona-Fälle, weitere Einschränkungen geplant

am 25 Oktober 2020 15:22
Wochenende: 108 neue Corona-Fälle, weitere Einschränkungen geplant

Die Infektionszahlen zum Coronavirus haben sich im Main-Kinzig-Kreis innerhalb einer Woche noch einmal verdoppelt. Dieses exponentielle Wachstum und ein Inzidenzwert von inzwischen über 100 machen weitere Einschränkungen erforderlich. Schon am Samstagnachmittag hatte das Kreisgesundheitsamt insgesamt 108 neue Fälle für das Wochenende gemeldet. Eine ähnliche Größenordnung wird auch am Montag erwartet. „Das Coronavirus breitet sich derzeit scheinbar ungebremst aus, es muss uns aber unbedingt gelingen, die Infektionsketten zu unterbrechen. Es liegt jeweils in unserer persönlichen Verantwortung, dieses Ziel zu erreichen und damit die gravierenden Folgen noch abzuwenden“, macht Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler deutlich. Alle neuen Einschränkungen helfen nur dann, wenn alle Bürgerinnen und Bürger mitmachen und sich von ihrer Vernunft leiten lassen, lautet der dringende Appell.

Die Gesundheitsdezernentin erinnert an die Eigenverantwortung jedes Einzelnen, in der nächsten Zeit alle Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, damit das öffentliche Leben nicht in ein paar Wochen wieder völlig zum Stillstand gebracht werden muss. „Es sollte das gemeinsame Ziel sein, erneute gravierende Einschnitte in der Wirtschaft sowie eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Wir müssen jetzt handeln, damit die Krankenhäuser nicht in schon bald an ihre Grenzen stoßen“, betont die Erste Kreisbeigeordnete weiter.

Bei den Auflagen hat sich der Verwaltungsstab an dem orientiert, was die Landkreise in der Rhein-Main-Region beschlossen haben, um möglichst einheitliche Regelungen zu treffen. Darüber hinaus sind weitere vorbeugende Regelungen in Vorbereitung. Am Wochenende wurden auch Infektionen in mehreren Schulen registriert. Die Ansteckungen haben aber jeweils im familiären Umfeld stattgefunden, eine Übertragung innerhalb der Schulen konnte bisher vermieden werden. Konkret geht es um das Lichtenberg-Gymnasium Bruchköbel sowie in Hanau die Hohe Landesschule, die Otto-Hahn-Schule, sowie die Kaufmännischen Schulen mit einem weiteren Fall. Die Lindenauschule (Großauheim) ist entgegen der Meldung von Freitag nicht betroffen. Es finden lediglich Tests in der benachbarten Lindenauhalle statt.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie im Main-Kinzig-Kreis 2139 Menschen mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Es gibt 759 „aktive“ Fälle, 1325 Menschen haben die akute Infektion überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 55 Menschen im Main-Kinzig-Kreis gestorben. 16 Menschen aus dem Kreis werden stationär behandelt.

Die 108 neuinfizierten Personen wohnen in: Hanau (48), Maintal (13), Wächtersbach (6), Nidderau (5), Schöneck (5), Rodenbach (4), Schlüchtern (3), Bad Orb (3), Gründau (3), Linsengericht (3), Freigericht (2), Steinau (2), Langenselbold (2), Bruchköbel (3), Bad Soden-Salmünster, Großkrotzenburg, Gelnhausen, Niederdorfelden, Flörsbachtal und Erlensee.

Aktuelle Informationen rund um das Thema Corona finden Interessierte auf der Seite des Main-Kinzig-Kreises www.mkk.de unter „CoroNetz“.

Wochenende: 92 neue Corona-Fälle in Offenbach

am 25 Oktober 2020 14:37

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach seit Freitag 92 neue Infektionsfälle, darunter acht Reiserückkehrer und 21 Kontaktpersonen. Bei 16 weiteren Personen ist die Quelle der Erkrankung unbekannt, 43 Fälle werden noch ermittelt. Weitere vier Fälle sind dem Ausbruch im DHL Verteilzentrum in Obertshausen zuzuordnen. Damit gibt es in Offenbach aktuell 352 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 181,9 Fällen auf 100.000 Einwohner. Aktuell werden 17 Personen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist überwiegend stabil. In häuslicher Quarantäne sind 335 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 689 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befinden sich keine pflegebedürftigen Menschen aus Pflegeheimen. 741 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 1.107 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher insgesamt 14. Drei von ihnen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 51 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Freitag: 69 neue Corona-Fälle, weitere Kontaktbeschränkungen

am 23 Oktober 2020 16:33
Freitag: 69 neue Corona-Fälle, weitere Kontaktbeschränkungen

Am Freitag meldet das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises 69 laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit steigt der Inzidenzwert nach eigener Berechnung auf 82. Neun Personen werden als genesen gemeldet. Vor diesem Hintergrund hat der Verwaltungsstab die angekündigten vorbeugenden Schutzmaßnahmen verbindlich in einer Allgemeinverfügung festgelegt. Gemäß der klaren Vereinbarung zwischen Bund und Ländern gelten ab einem Inzidenzwert von 75 weitere Kontaktbeschränkungen. Diese erneute Reduzierung der Begegnungen im öffentlichen und privaten Umfeld gilt nun ab Samstag, 24. Oktober. Für den gesamten Main-Kinzig-Kreis wurde jetzt zusätzlich zu den bisher geltenden Regelungen verbindlich angeordnet, dass sich im öffentlichen Raum nur noch maximal fünf Personen oder Angehörige von zwei Hausständen treffen dürfen. „Damit regeln wir den Bereich, auf den in den vergangenen Monaten nachweislich die meisten Ansteckungen zurückzuführen sind, nämlich Feierlichkeiten und gesellige Treffen im privaten Umfeld“, erläutern Landrat Thorsten Stolz (SPD) und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (SPD). Diese zusätzlichen Kontaktbeschränkungen seien notwendig, um weitergehende Einschränkungen zu vermeiden. Die Beschränkung auf Personen oder Mitgliedern zweier Hausstände gilt analog auch für private Gruppen in Gaststätten, Mensen, Hotels, Kantinen, Eisdielen, Eiscafés sowie Vereinsräume. Für Feiern in privaten Räumen, insbesondere in Wohnungen, wird zudem eine Höchstteilnehmerzahl von fünf Personen dringend empfohlen. Für organisierte Veranstaltungen im Bereich Kultur und Sport sollen weiterhin 100 Personen unter freiem Himmel und 50 Personen im geschlossenen Raum möglich sein. Hier gelten zudem die Auflagen der hessischen Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (CoKoBeV) mit den konkreten Abstands- und Hygienebestimmungen, der Datenerfassung der Gäste sowie eine entsprechende Sitzordnung.

„Bei Einhaltung dieser Vorgaben konnten bisher Infektionen weitestgehend verhindert werden. Deshalb wollen wir diese Veranstaltungen aktuell nicht weiter beschränken“, erklärt Landrat Thorsten Stolz. Auch wenn damit ein hoher organisatorischer Aufwand und eine große Verantwortung verbunden seien, so gebe es zu diesem Verfahren derzeit keine Alternative. Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionen muss sich der Verwaltungsstab schon jetzt über weitere wirkungsvolle Maßnahmen unterhalten. Diese Ausrichtung wurde bereits am Donnerstag mit den BMs in einer Telefonkonferenz verabredet. Wie Stolz und Simmler betonen, müsse es unbedingt gelingen, das exponentielle Wachstum der Infektionen wieder zu verlangsamen. Das liegt in unser aller Hand und kann nur gemeinsam erreicht werden “, betonen die Erste Kreisbeigeordnete und der Landrat.

Vor diesem Hintergrund wird das Gesundheitsamt seine Arbeit noch weiter fokussieren und in der Konsequenz andere Tätigkeiten wie zum Beispiel Schuleingangsuntersuchungen, Gutachten und Belehrungen zunächst aussetzen. „Wir brauchen bei diesen hohen Zahlen an Infektionen und Kontaktpersonen derzeit alle Beschäftigten, um diese bisher in der Pandemie nicht gekannte Dimension zu organisieren und alle Betroffenen schnellstmöglich zu informieren“, sagt Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. Nach Monaten der Pandemie leisten die Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitsamt sowie der gesamten medizinischen Versorgung für die gesamte Gesellschaft immer noch eine herausragende Arbeit.

Die 69 Fälle verteilen sich auf 21 Kommunen im Main-Kinzig-Kreis: Hanau  (11), Maintal (8), Gelnhausen (7), Linsengericht (5), Bruchköbel (5), Wächtersbach (5), Schöneck (4), Erlensee (3), Gründau (3), Langenselbold (3), Rodenbach (2), Nidderau (2), Bad Soden-Salmünster (2), Schlüchtern  (2) sowie Biebergemünd, Birstein, Freigericht, Hasselroth, Neuberg, Sinntal und Steinau. Darunter befindet sich jetzt auch jeweils ein Fall an der Lindenauschule in Hanau-Großauheim sowie an den Beruflichen Schulen in Gelnhausen. Seit Beginn der Pandemie haben sich im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 2031 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Die Zahl der „aktiven“ Fälle liegt bei 664. Die akute Infektion mit dem Virus überstanden haben 1312 Menschen. Aktuell werden 16 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis stationär behandelt.

Die Allgemeinverfügung ist im Wortlaut im Internet unter mkk.de/Aktuelles/öffentliche Bekanntmachungen zu finden. In der Rubrik CoroNetz finden sich außerdem zahlreiche Erläuterungen rund um die aktuellen Bestimmungen und Auflagen sowie zum Verhalten bei einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus.

Freitag: 55 neue Corona-Fälle in Offenbach

am 23 Oktober 2020 15:20
Freitag: 55 neue Corona-Fälle in Offenbach

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach 55 neue Infektionsfälle, darunter drei Reiserückkehrer und 15 Kontaktpersonen. Bei 15 weiteren Personen ist die Quelle der Erkrankung unbekannt, 20 Fälle werden noch ermittelt. Ein weiterer Fall ist dem Ausbruch im DHL Verteilzentrum in Obertshausen zuzuordnen. Damit gibt es in Offenbach aktuell 286 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 141,2 Fällen auf 100.000 Einwohner. Aktuell werden 15 Personen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist überwiegend stabil. In häuslicher Quarantäne sind 271 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 758 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befinden sich keine pflegebedürftigen Menschen aus Pflegeheimen. 716 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 1.015 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher insgesamt 13. Drei von ihnen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 51 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.

Freitag: 45 neue Corona-Fälle in der Wetterau

am 23 Oktober 2020 14:03
Freitag: 45 neue Corona-Fälle in der Wetterau

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Freitag (23. Oktober) bei 960, das sind 45 mehr als am Donnerstag. Die Neuinfektionen wurden gemeldet aus Altenstadt (4), Bad Nauheim (2), Bad Vilbel (9), Büdingen (2), Butzbach (3), Echzell (1), Friedberg (8), Glauburg (1), Karben (4), Limeshain (1), Nidda (3), Niddatal (2), Ranstadt (1), Rockenberg (1), Rosbach (3). Die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen liegt weiter bei 626. In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich am heutigen Freitag 15 Menschen (14). Vier Personen (zwei) werden intensivmedizinisch behandelt. Bislang sind mit der Corona-Infektion 15 Menschen im Wetteraukreis gestorben (15). Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen und die an oder mit Covid 19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 319 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne.

Inzidenz bei 47,4

Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt HLPUG meldet für den Wetteraukreis eine amtliche Inzidenz von 47,4. Das tägliche Bulletin zu Corona wird auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht: https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-hessen/taegliche-uebersicht-der-bestaetigten-sars-cov-2-faelle

Die Werte des HLPUG basieren auf den Daten des Vortages. Die Daten des Wetteraukreises basieren auf den Meldungen aus den Laboren des gleichen Tages. Insoweit weichen die Werte des HLPUG und des Wetteraukreises voneinander ab. Die unterschiedlichen Angaben können zu Verunsicherung führen. Da auch das RKI die Zahlen des Landes wiedergibt, haben wir uns entschlossen, bei der Veröffentlichung zur Inzidenz ebenfalls auf die Zahlen des HLPUG zurückzugreifen.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Donnerstag: 60 neue Corona-Fälle, weitere Maßnahmen angekündigt

am 22 Oktober 2020 19:00
Donnerstag: 60 neue Corona-Fälle, weitere Maßnahmen angekündigt

Die aktuelle Entwicklung im Main-Kinzig-Kreis macht weitere Einschränkungen zum Schutz vor dem SarsCoV-2-Virus erforderlich. Denn nach wie vor steigen die Fallzahlen und damit verbunden der Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis, der damit eine weitere Coronawarnstufe des Landes Hessen erreicht: Nach 60 neuen laborbestätigten Coronavirus-Fällen am Donnerstag hat der Sieben-Tage-Wert am Nachmittag die 75 erreicht. Das Eskalationskonzept des Landes Hessen sieht bei Erreichen der Stufe 5 (75 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Main-Kinzig-Kreis innerhalb von sieben Tagen) verpflichtend vor, dass sich im öffentlichen Raum nur noch maximal fünf Personen oder Angehörige von zwei Hausständen treffen dürfen. „Wir werden diese Vorgaben des Landes Hessen jetzt konkretisieren und zum Wochenende so auch umsetzen. Zudem werden wir über weitere Maßnahmen beraten“, kündigen Landrat Thorsten Stolz (SPD) und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (SPD) an. „Das Infektionsgeschehen heute, ist das Verhalten von uns allen der letzten Tage und Wochen. Es ist wichtig, dass wir jetzt alle zusammen uns klarmachen, wo unser Ziel ist. Wenn wir es schaffen wollen, dass unsere Krankenhäuser nicht überlastet werden und weiterhin alle kranken und verletzten Menschen behandeln können, dann müssen wir unsere Anstrengungen verstärken. Aber auch für die Ärztinnen und Ärzte und unser Gesundheitsamt muss die Lage beherrschbar sein. Das bedeutet, wir alle haben es jetzt in der Hand, unsere Kontakte deutlich zu reduzieren und tragen auf diese Weise aktiv dazu bei, Infektionsketten zu unterbrechen“, führen beide aus.

Aus der Analyse des Gesundheitsamts zu den Ansteckungswegen sei erkennbar, dass private Feierlichkeiten, Zusammenkünfte und Treffen noch immer eine entscheidende Rolle spielen. „Deswegen werden wir auch genau dort zusätzliche Kontaktbeschränkungen aussprechen und empfehlen unseren Bürgerinnen und Bürgern, dies freiwillig auch im privaten Bereich der eigenen Wohnung zu tun. Im öffentlichen Raum sollen sich zum Wochenende hin nur noch maximal fünf Personen treffen können, die aus zwei Hausständen stammen dürfen“, erläutern Thorsten Stolz und Susanne Simmler. Das betrifft auch Treffen beispielsweise auf Spielplätzen und in Parks, aber auch das gemeinsame Essen in Restaurants. „Wir greifen massiv in unser aller Freiheit ein, aber mit Blick auf unsere Ziele muss die Maßgabe klar sein: Reduzieren wir unsere Kontakte, um weiterhin auch Schulen, Kindergärten und Unternehmen offen halten zu können. Halten wir uns gemeinsam an die Hygiene- und Abstandsregeln. Nicht nur, weil etwas noch erlaubt ist, ist es derzeit angezeigt, es auf Biegen und Brechen auch zu tun. Wir entscheiden heute für uns alle ein stückweit, wie wir Weihnachten feiern wollen“, verdeutlicht Susanne Simmler.

Öffentliche Veranstaltungen im Bereich Kultur und Sport sollen, wie dies seit Montag (19.10.) gilt, nach wie vor mit 100 Personen unter freiem Himmel und 50 Personen im geschlossenen Raum möglich sein. „Für derlei Veranstaltungen müssen Hygienekonzepte vorliegen und umgesetzt werden. So konnten bisher Infektionen weitestgehend verhindert werden. Deshalb sollen diese Veranstaltungen nicht weiter beschränkt werden“, erklärt Landrat Thorsten Stolz. Jedoch werden künftig öffentliche Veranstaltungen intensiver überprüft, was dazu führen kann, dass gegebenenfalls auch Sanktionen verhängt werden.

„Das Infektionsgeschehen steigt weiterhin steil an. Das muss uns allen Sorge machen. Hinzu kommt, dass die Ansteckungswege mittlerweile diffus sind, das bedeutet, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamts immer häufiger mit den betroffenen Menschen nicht ermitteln können, wie die Übertragung überhaupt stattgefunden hat. Die Folge: Infektionsketten lassen sich nicht unterbrechen. All das kostet enorm viel Zeit und Zeit ist bei der Eindämmung der Pandemie kostbar“, erklärt Susanne Simmler und fügt hinzu: „Wir haben deshalb jetzt weitere Kräfte innerhalb der Kreisverwaltung mobilisiert, die dabei helfen, die enorme Anzahl positiver Testergebnisse zu bearbeiten, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Die Kolleginnen und Kollegen sind von morgens bis spät am Abend am Arbeiten und trotzdem kann es zu Verzögerungen kommen. Wir haben aber auch andere Wege der Klärung von Fragen geschaffen.“
Landrat Thorsten Stolz und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler richten deshalb einen dringenden Appell an die Bürgerinnen und Bürger: „Wir versuchen, durch zum Teil schmerzhafte Einschränkungen und Regeln die Infektionszahlen wieder zu senken, um das öffentliche Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Jedoch benötigen wir dafür auch die Einsicht, das Verständnis und die Mithilfe der Menschen im Main-Kinzig-Kreis. Ohne sie geht es nicht. Deshalb auch unsere dringende Bitte und Empfehlung, die Regelungen, die für den öffentlichen Bereich gelten, freiwillig auch in den privaten Bereich zu übertragen.“

Der Main-Kinzig-Kreis hat zusätzlich seine Allgemeinverfügung vom 6. Juli zum Thema Reiserückkehrer aus Risikogebieten erneut verlängert und zwar bis zum 8. November.

Seit Beginn der Pandemie haben sich im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 1962 Menschen nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert. Die Zahl der „aktiven“ Fälle liegt bei 604. Die akute Infektion mit dem Virus überstanden haben 1303 Menschen. Aktuell werden 18 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis stationär behandelt. 55 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die von den Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in Hanau (18), Maintal (9), Linsengericht (6), Wächtersbach (4), Nidderau (4), Gelnhausen (3), Freigericht (3), Bad Soden-Salmünster (3), Erlensee (2), Steinau, Hasselroth, Bruchköbel, Großkrotzenburg, Schöneck, Langenselbold, Gründau und Sinntal. Von den Neuinfektionen betroffen sind mittlerweile auch die Kindertagesstätte Am Limes in Großkrotzenburg sowie die Karl-Rehbein-Schule und die Otto-Hahn-Schule (beide Hanau). 

Mehr Informationen zum Thema Coronavirus finden Interessierte auf der Homepage des Main-Kinzig-Kreises unter www.mkk.de „CoroNetz“.

Donnerstag: 45 neue Corona-Fälle in der Wetterau

am 22 Oktober 2020 14:20
Donnerstag: 45 neue Corona-Fälle in der Wetterau

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Donnerstag (22. Oktober) bei 915, das sind 45 mehr als am Mittwoch. Die Neuinfektionen wurden aus Altenstadt (1), Bad Nauheim (4), Bad Vilbel (6), Büdingen (2), Butzbach (4), Echzell (1), Friedberg (7), Glauburg (1), Hirzenhain (1), Karben (2), Limeshain (2), Nidda (4), Ranstadt (1), Rockenberg (2), Rosbach (4), Wölfersheim (1) und Wöllstadt (2) gemeldet. Die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen liegt weiter bei 626. In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich am Donnerstag 14 Menschen (13). Zwei Personen (zwei) werden intensivmedizinisch behandelt. Bislang sind mit der Corona-Infektion 15 Menschen im Wetteraukreis gestorben (15). Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen und die an oder mit Covid 19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 274 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne. „Die Vielzahl der Fälle stellt uns zunehmend vor Herausforderungen in bisher unbekanntem Ausmaß. Auflagen, die Menschen in Quarantäne erhalten haben, sind einzuhalten. Hier geht es auch um Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Mitmenschen“, sagt Landrat Jan Weckler in einer Presseerklärung.

Mehr als 200 Quarantäneverfügungen verschickt

Mit der Zahl der Neuinfektionen steigt auch die Zahl derer, die als Kontaktperson ersten Grades in Quarantäne verfügt werden. Allein am heutigen Donnerstag wurden mehr als 200 Einschreiben mit solchen Quarantäneverfügungen verschickt. Zwei Kolleginnen aus anderen Fachdiensten beschäftigen sich ausschließlich mit dieser Arbeit. Mit den heutigen Zahlen von 45 Neuinfektionen werden wahrscheinlich mehr als 500 solcher Verfügungen geschrieben und verschickt werden.

Inzidenz bei 43,5

Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt HLPUG meldet für den Wetteraukreis eine amtliche Inzidenz von 43,5. Das tägliche Bulletin zu Corona wird auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht: https://soziales.hessen.de/sites/default/files/media/hsm/2020_10_22_bulletin_coronavirus.pdf

Die Werte des HLPUG basieren auf den Daten des Vortages. Die Daten des Wetteraukreises basieren auf den Meldungen aus den Laboren des gleichen Tages. Insoweit weichen die Werte des HLPUG und des Wetteraukreises voneinander ab. Die unterschiedlichen Angaben können zu Verunsicherung führen. Da auch das RKI die Zahlen des Landes wiedergibt, haben wir uns entschlossen, bei der Veröffentlichung zur Inzidenz ebenfalls auf die Zahlen des HLPUG zurückzugreifen.

Foto: Übersicht über die Corona-Fälle in den Kommunen des Wetteraukreises. Bei der Statistik ergeben sich durch Systemupdates und nachträgliche Korrekturen gegebenenfalls Änderungen bei den kommunalen Zahlen.

Foto: Mehr als 200 Quarantäneverfügungen haben Hannah Stiebeling und Anke Katzer geschrieben und für den Versand fertig gemacht. Für den Freitag werden noch deutlich mehr erwartet.

Donnerstag: 27 neue Corona-Fälle in Offenbach

am 22 Oktober 2020 12:52

Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach 27 neue Infektionsfälle, darunter drei Reiserückkehrer und 16 Kontaktpersonen. Bei acht weiteren Personen ist die Quelle der Erkrankung unbekannt. Damit gibt es in Offenbach aktuell 247 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 125,9 Fällen auf 100.000 Einwohner. Aktuell werden 15 Personen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist überwiegend stabil. In häuslicher Quarantäne sind 232 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 763 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Unter den genannten Zahlen befinden sich keine pflegebedürftigen Menschen aus Pflegeheimen. 700 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 960 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Todesfälle in Offenbach gab es bisher insgesamt 13. Drei von ihnen waren in einer Pflegeeinrichtung untergebracht. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 51 und 102 Jahren. Alle Informationen zur Lage in der Pandemie und aktuell getroffenen Maßnahmen in Offenbach stehen unter www.offenbach.de/corona im Internet. Sie werden fortlaufend aktualisiert.



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