Zug überfährt Fahrrad: 250 Reisende müssen umsteigen

Hessen

Ein Regionalexpress musste wegen eines auf den Gleisen deponiertem Fahrrad eine Schnellbremsung einlegen.

Bisher Unbekannte hatten das Rad sowie einen zehn Zentimeter starken Ast auf die Gleise der Bahnstrecke zwischen Niederweimar und Marburg-Süd gelegt. Trotz sofortiger Bremsung erfasste der Nahverkehrszug die Hindernisse. Personen kamen nicht zu Schaden.

Die 250 Reisenden mussten den Regionalexpress verlassen und die 200 Meter zum Haltepunkt Marburg-Süd zu Fuß zurücklegen. Der Zug konnte nach dem Aufprall nicht eigenständig weiterfahren. Er wurde anschließend in den Bahnhof Marburg geschleppt. Die genaue Schadenshöhe muss noch ermittelt werden. Die Strecke Richtung Norden war bis 20.00 Uhr gesperrt. Der Bahnverkehr wurde über das Gegengleis umgeleitet. 16 Züge verspäteten sich durchschnittlich um 40 Minuten.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel ermittelt wegen ein "Gefährlichen Eingriffs ins den Bahnverkehr". Parallel zu einem Strafverfahren können auch zivilrechtliche Ansprüche auf die Verursacher zukommen. Zeugenhinweise sind unter Tel. 0561/81616 - 0 oder der kostenfreien Service-Nr. der Bundespolizei 0800 6 888 000, bzw. über Internet www.bundespolizei.de erbeten.


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