Computerbetrug zum Nachteil von Pay-TV Anbietern

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In einem bestehen Ermittlungsverfahren der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main / Zentralstelle Internetkriminalität (ZIT) wegen banden- und gewerbsmäßigen Computerbetrugs zum Nachteil von Pay-TV Sendern wurden am Mittwoch umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen in Frankfurt und Groß-Gerau durchgeführt.

Die gemeinsame Ermittlungsgruppe des Hess. Landeskriminalamtes und des Polizeipräsidiums Frankfurt konnte bei mehreren Beschuldigten zahlreiche Beweismittel aufgefunden werden. Insgesamt wurden 35 Ermittlerinnen und Ermittler eingesetzt. Die Tätergruppierung steht im Verdacht, Personen gegen Entgelt illegal entschlüsselte Zugänge unter Nutzung entsprechender IT Komponenten zur Verfügung gestellt zu haben.

Die Abnehmer, "Kunden", konnten zu einem günstigen Preis, Pay-TV Programme empfangen, ohne ein legales Abonnement bei dem jeweiligen Anbieter abgeschlossen zu haben. Nach den bisherigen Ermittlungen liegt die Anzahl der Abnehmer zwischen 800 bis 1000 Personen. Der Schaden beläuft sich jährlich auf ca. 1.000.000,- Euro. Zeitgleich fanden unter der Führung von Eurojust und Europol Durchsuchungs-maßnahmen in fünf weiteren europäischen Ländern statt, bei denen ausländische Tätergruppierungen mit der gleichen Tatbegehungsweise tätig waren.

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