122 Covid-19 Patienten in Hessen auf Intensivstation

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Derzeit müssen zwölf Covid-19-Patientinnen und -Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis stationär behandelt werden. Das Hessische Sozialministerium hat jetzt auch Zahlen für das ganze Bundesland bekannt gegeben. Demnach befinden sich derzeit (Stand: 26.03.2020) 527 Covid-19 Patientinnen und Patienten in stationärer Behandlung, davon 405 Patientinnen und Patienten in Normalpflegebetten, 88 Patientinnen und Patienten in Intensivbetten und beatmet sowie 34 Patientinnen und Patienten in Intensivbetten und nicht beatmet.

Die Zahl der mit dem Coronavirus SARS-CoV-2Infizierten steigt in Hessen wie deutschlandweit trotz der Maßnahmen zur Eindämmung weiter. Zu erwarten ist, dass die Zahl der an COVID-19-Erkrankten ebenfalls steigt. „Ich danke den hessischen Krankenhäusern, ihren Trägern und dem dort beschäftigten medizinischen und pflegerischen Personal für die hervorragenden Vorbereitungen vor Ort und die gute Kooperation mit dem Ministerium und seinem Planungsstab. Wir bereiten die hessische Versorgungslandschaft intensiv darauf vor, Patientinnen und Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung zu behandeln und bauen die Kapazitäten in der Intensivversorgung einschließlich der Beatmungskapazitäten aus“, sagt Sozial- und Integrationsminister Kai Klose (Grüne).

Am Freitag seien durch das Verbot der elektiven Eingriffe in den hessischen Krankenhäusern etwa 10.500 Betten frei, hinzu kommen 600 Betten mit Beatmungsmöglichkeit und 400 Betten mit intensivmedizinischer Überwachungsmöglichkeit. Insgesamt stehen in Hessen 35.000 Krankenhausbetten zur Verfügung. Viele Kliniken hätten die Zahl ihrer Intensiv- und Beatmungsbetten bereits erheblich gesteigert.

Klose weist daraufhin, dass der von ihm eingesetzte Planungsstab unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Graf die Versorgung und Behandlung der COVID-19-Patientinnen und -Patienten in den hessischen Krankenhäusern koordiniert. In jedem der sechs hessischen Versorgungsgebiete nach Krankenhausgesetz wurden koordinierende Krankenhäuser benannt. Der Planungsstab unterstützt und berät die Krankenhäuser und erarbeitet Vorschläge und Handlungsoptionen zur Versorgung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten

Durch die Zusammenarbeit mit dem Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes werden außerdem die Laborkapazitäten für Tests auf eine SARS-CoV-2-Infektion ausgebaut. „Abhängig von der Verfügbarkeit der entsprechenden Testkits können wir so die Zeit zwischen dem Abstrich und dem Ergebnis reduzieren. Tests sind und bleiben ein wesentlicher Bestandteil aller Maßnahmen, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Mein Dank gilt hier dem Institut Frankfurt des DRK-Blutspendediensts Baden-Württemberg-Hessen und dem Institut für Virologie der Universitätsklinik Frankfurt am Main für die sehr gute Kooperation zur Bewältigung der Krise.

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COVID-19 Fallzahlen:
Bestätigte Fälle weltweit: 537.808 (Vergleich zum 26.3.2020 ein Plus von 63.604 Fällen)
Todesfälle weltweit: 24.127 (Vergleich zum 26.3.2020 ein Plus von 2.774 Fällen)
Bestätigte Fälle in Deutschland: 42.288 (Vergleich zum 26.3.2020 ein Plus von 5.780 Fällen)
Todesfälle in Deutschland: 253 (Vergleich zum 26.3.2020 ein Plus von 55 Fällen)
Bestätigte Fälle in Hessen: 2.392 (Vergleich zum 26.3.2020 ein Plus von 222 Fällen)
Todesfälle in Hessen: 7 (Vergleich zum 26.3.2020 ein Plus von 1 Fällen)

Bei den vom Sozialministerium übermittelten Fallzahlen für Hessen (siehe Tabelle) stimmt die übermittelte Zahl aus dem Main-Kinzig-Kreis weiterhin nicht, laut Kreisgesundheitsamt sind es 127 Infektionen.

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