Große Beteiligung an ÖPNV-Streik in Hessen

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Die Gewerkschaft ver.di ist sehr zufrieden mit dem Verlauf des Warnstreiks der Beschäftigten im öffentlichen Personen-Nahverkehr in Hessen.

Insgesamt beteiligen sich den Tag über gut 3.100 Beschäftigte am Streik. In Frankfurt standen Straßen- und U-Bahnen, in Wiesbaden die Busse und in Kassel Busse und Straßenbahnen still. Streikleiter Jochen Koppel: „Alle, die aufgerufen wurden, haben mitgemacht. Damit haben die Kolleginnen und Kollegen ein Zeichen gesetzt in Richtung Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber. Es geht den Beschäftigten um Vergleichbarkeit. Eine Straßenbahnfahrerin in Frankfurt will ihre Arbeit machen und wissen, dass der Kollege in Hannover nicht mehr und nicht weniger, sondern genauso viel verdient wie sie, genau so viel Urlaub hat und dafür genau so lange arbeitet.“

ver.di fordert in dem Tarifkonflikt für bundesweit 87.000 Beschäftigte (Hessen: 4.500) einheitliche Regelungen in Fragen wie Nachwuchsförderung, Entlastung sowie den Ausgleich von Überstunden und Zulagen für Schichtdienste. Darüber hinaus soll die Ungleichbehandlung in den Bundesländern beendet und es sollen künftig zentrale Regelungen wie 30 Urlaubstage oder Sonderzahlungen bundesweit vereinheitlicht werden. Mit einer Forderung für Auszubildende sollen Anreize zum Einstieg in den Beruf und zur Nachwuchsförderung geschaffen werden. Seit März fordert die Gewerkschaft hierzu die Verhandlung eines bundesweiten Rahmentarifvertrages. Die Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) hatte sich vor Kurzem gegen die Aufnahme von Verhandlungen ausgesprochen.

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