Ein noch unbekannter Mann wurde am späten Donnerstagabend, um 22.55 Uhr, im Bereich des Bahnhofes Frankfurter-Berg von einem durchfahrenden Güterzug erfasst und schwer verletzt.
Ein noch unbekannter Mann wurde am späten Donnerstagabend, um 22.55 Uhr, im Bereich des Bahnhofes Frankfurter-Berg von einem durchfahrenden Güterzug erfasst und schwer verletzt.
Der Lokführer einer S-Bahn hatte den Mann leblos an einem dort befindlichen Bahnübergang liegenden erkannt und sofort die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main alarmiert. Nach ersten Ermittlungen der Bundespolizei, ist davon auszugehen, dass der Mann die geschlossenen Schranken des Bahnübergangs umgehen wollte und hierbei von dem Güterzug erfasst und zur Seite geschleudert wurde. Durch die Kollision zog sich der Mann schwere Kopfverletzungen zu. Zur ärztlichen Versorgung wurde er mit einem Rettungswagen in die Uni-Kliniken Frankfurt am Main gebracht. Nach vorliegenden Erkenntnissen ist sein Zustand als stabil zu bezeichnen.
Da er jedoch im Koma liegt, konnte eine Befragung zu den genauen Umständen bisher nicht durchgeführt werden. Da bei dem Verletzten eine halb leere Schnapsflasche gefunden wurde und der Verdacht bestand, dass er zum Unfallzeitpunkt erheblich unter Alkoholeinfluss stand, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Dass der Verdacht nicht unbegründet war, zeigte das inzwischen vorliegende Ergebnis mit 1,7 Promille.
Die Bahnstrecke musste für die Rettungsmaßnahmen von 22.55 Uhr bis 23.57 Uhr beidseitig für den Zugverkehr gesperrt werden. Hierdurch kam es bei insgesamt 18 Zügen zu Verspätungen. Gegen den Mann hat die Bundespolizei inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.
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