3.000 Euro Spende aus Kleidersammlung „Aktion Eine Welt“

Hessen
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Schon seit vielen Jahren gibt es eine enge Verbundenheit zwischen dem Kolpingwerk im Diözesanverband Fulda und Margret Kawooya, Geschäftsführerin von Kolping Mityana in Uganda.

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In einer Onlinekonferenz trafen sich der Fachausschuss „Eine Welt“ des Kolpingwerks Fulda und Vertreter des Kolping Bezirksverbandes Hessisches Kegelspiel mit Margret Kawooya, um eine Spende für das Aidswaisenprojekt von Margret zu überreichen und sich über die aktuelle Situation vor Ort auszutauschen. Noch vor ca. 20 Jahren war das Thema AIDS das alles beherrschende Problem in der Region. Durch konsequente Aufklärungsarbeit von Jugendlichen und ihren Großfamilien erreichte es Margaret Kawooya mit ihrem Team, dass die Zahl der Neuerkrankungen stark rückläufig ist. Allerdings gab es eine hohe Sterblichkeitsrate einer ganzen Generation, sodass zahlreiche Aidswaisen mit ihren Großeltern zurückblieben.

In ihrem erfolgreichen Aidswaisenprojekt werden Waisen und Pflegekinder in andere Familien vermittelt und Schulgeld für eine gute Ausbildung gezahlt, denn Bildung ist auch in Uganda Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft. Voller Freude und Dankbarkeit nahm Margaret Kawooya einen Scheck über 3.000 Euro für die Ausbildung der Aidswaisen entgegen und dankte allen ganz herzlich. Der Betrag wurde aus Mitteln der Kleidersammlung „Aktion Eine Welt“ ausgeschüttet und auf Antrag des Kolping Bezirksverbandes Hessisches Kegelspiel bereitgestellt.

Die aktuelle Situation in Mityana ist von den Auswirkungen der Coronapandemie geprägt. Während es in Deutschland oftmals Unzufriedenheiten wegen Einschränkungen der Freizeitmöglichkeiten gibt, erzählte Margret Kawooya von den Folgen für ihre Sozialprojekte. Das von Kolping betriebene Café, dessen Erlöse zum Teil das Aidswaisenprojekt mitfinanzieren, musste geschlossen werden. Der Verkauf von Lebensmitteln durch Frauen am Markt, der von Kolping gefördert wird, um den Frauen Einkommen zu verschaffen, wurde eingeschränkt oder kam zum Erliegen. Daniela Möller vom Fachausschuss „Eine Welt“ des Kolpingwerks Fulda erzählt: „Es war sehr berührend, dass es in heutige Zeit möglich ist, direkt mit Margret in Uganda sprechen zu können, die uns per Handy zugeschaltet war. So bekamen wir Informationen aus erster Hand und wir alle waren sehr beeindruckt.“

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