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Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst vergibt erneut das Hessen-Stipendium für Dissertationsvorhaben, die einen innovativen und herausragenden Beitrag zur hessischen Geschichte erwarten lassen. Bewerbungsschluss ist der 16.  Juli 2021.

„Das rege Interesse der Bewerberinnen und Bewerber bisher hat gezeigt, dass Hessens Geschichte ein spannendes Thema ist, das besonders in den Archiven für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern reichlich Stoff für vielfältige Forschungen bereithält. Ich bin gespannt auf die diesjährigen Bewerbungen“, sagte Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne). „Das Stipendium bietet jungen Forscherinnen und Forschern eine Perspektive, die Geschichte Hessens in seiner ganzen thematischen und zeitlichen Bandbreite, von der Vergangenheit bis heute, zu untersuchen und sich in der Wissenschaftsszene bekannt zu machen. Damit fördern wir gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs – ein wichtiges Anliegen der Hessischen Landesregierung.“

Die Stipendiatin oder der Stipendiat bekommt 1.400 Euro monatlich für zunächst höchstens zwei Jahre. Nach dem ersten Förderjahr muss schriftlich über den Verlauf der Arbeit und die Zwischenergebnisse berichtet werden; auch ein Vortrag vor einem Fachpublikum gehört zu den Anforderungen. Bei erfolgreicher Forschung kann das Stipendium in begründeten Fällen auch um ein weiteres Jahr verlängert werden.

Bisher haben zwei junge Forscherinnen das Hessen-Stipendium erhalten. Das erste ging 2017 an Kristin Langefeld. Für ihre Dissertation zum Thema „Studentenkultur und akademischer Alltag. Zur Geschichte der Universität Marburg in der Frühen Neuzeit“ hat sie in den Archiven der Hochschule geforscht und die ehemaligen Studierenden in einer Datenbank erfasst, die in ihrem Umfang und Komplexität deutschlandweit bisher einzigartig ist.

Elisabeth Burk ist die zweite Stipendiatin des Hessen-Stipendiums mit dem Forschungsprojekt „Fürstliches Sammeln um 1700 – Die Kunstsammlungen Landgraf Carls von Hessen-Kassel im europäischen Vergleich“. Ihre Förderung begann 2019 und läuft im September dieses Jahres aus. Die Dissertation wirft ein neues Licht auf die an Gigantomanie grenzenden Ambitionen des Landgrafen, unter dessen Herrschaft in Kassel die grandiose Anlage des Bergparks Wilhelmshöhe mit ihren Wasserspielen entstand. Seine Finanz- und Wirtschaftspolitik, besonders aber sein großes Interesse an Wissenschaft, Technik und Kunst beeinflussten die Geschicke seiner Landgrafschaft Hessen-Kassel entscheidend.

Die Ausschreibung mit allen Infos findet sich auf www.hessenlink.de/hs.

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