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Diese Zahl nannte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Donnerstag im Landtag. „Die Gastronomie und die gesamte Touristikbranche haben zweifellos am stärksten gelitten, sie können beim Neustart auf die Unterstützung der Landesregierung zählen.“ Schwer getroffen sei auch der stationäre Einzelhandel: „Deswegen haben wird das neue Förderprogramm „Zukunft Innenstadt“ ausdrücklich auch auf die Situation des Einzelhandels zugeschnitten.“  

Wie der Minister erläuterte, kommt beim Einzelhandel zu den Auswirkungen der coronabedingten Schließungen noch die seit Jahren wachsende Herausforderung des Online-Handels hinzu: „Corona hat diese Entwicklung noch beschleunigt. Die Auswirkungen reichen weit über die Wirtschaft hinaus, denn stationärer Einzelhandel ist auch weiterhin unerlässlich für attraktive und lebenswerte Innenstädte.“  

Al-Wazir verwies auf das Ende Mai gestartete Förderprogramm „Zukunft Innenstadt“, für das bis 2023 bis zu 40 Mio. Euro zur Verfügung stehen. An dessen Konzeption war auch der Handelsverband Hessen beteiligt. „Wir unterstützen Kommunen dabei, lebendige und attraktive Ortskerne und Stadtzentren zu entwickeln oder zu erhalten. Kurzum: Wir wollen die Menschen wieder vom Sofa in die Innenstädte holen“, sagte der Minister. „Attraktive Innenstädte und vitaler Einzelhandel – beides bedingt einander.“  

Ferner profitieren Einzelhändler auch von den Förderprogrammen, mit denen Hessen kleine und mittlere Unternehmen bei der Anpassung an den digitalen Wandel unterstützt. Auch mit einer Werbekampagne für Urlaub in Hessen hilft das Land nicht nur der Tourismusbranche beim Neustart aus der Pandemie - auch dieses kann Innenstädten bei der Belebung helfen.

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