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Teilgenommen hat außerdem der Vorsitzende des Landespräventionsrats und Opferbeauftragter des Landes Hessen, Prof. Dr. Helmut Fünfsinn. Insgesamt 15 Projekte hatten sich an der Ausschreibung beteiligt. Übergeben wurden die Auszeichnungen an die acht Preisträger durch den langjährigen Botschafter des Landespräventionsrates und Profifußballspieler von Eintracht Frankfurt, Sebastian Rode.

„Die Präventionsarbeit stellt eine wichtige Säule bei der Bekämpfung der Kriminalität sowie einen Beitrag zur Stärkung von Eigenverantwortung und Gemeinsinn dar. Auch in diesem Jahr hat mich die Vielfalt der Präventionsideen sehr beeindruckt“, erklärte Justizministerin Kühne-Hörmann, die weiter ausführte: „Vielfach wird die hervorragende Arbeit in diesem Bereich medial nicht wahrgenommen. Dem gilt es entgegenzuwirken und die Botschaft, dass kriminalpräventives Handeln unentbehrlich ist, wenn es darum geht, Kriminalität gar nicht erst entstehen zu lassen und das subjektive Sicherheitsgefühl zu stärken, auch nach außen zu tragen. Die Preisverleihung ist immer wieder eine gute Gelegenheit, die gelungene Präventionsarbeit in Hessen für die Öffentlichkeit sichtbarer zu machen. Aufgrund der Unterstützung durch das Team des Medienprojektzentrums Offener Kanal (MOK) Rhein-Main der Landesmedienanstalt Hessen, das die Veranstaltung heute aufzeichnet, ist es uns so möglich, die Projekte, die sich um den diesjährigen Präventionspreis beworben haben, Interessierten vorzustellen und noch bekannter zu machen.“

Mit dem Preis werden alle zwei Jahre kriminalpräventive Projekte in Hessen unterstützt, die Vorbildfunktion besitzen und von Präventionsgremien zur Bewältigung bei übereinstimmenden Problemlagen übernommen werden können. Der Hessische Präventionspreis wurde erstmals vor 23 Jahren vergeben. Wegen der Corona-Pandemie musste die Vergabe des Preises um ein Jahr, von 2020 auf 2021, verschoben werden. Das diesjährige Preisgeld in Höhe von 6.000,00 € wurde erneut durch die Sparda-Bank Hessen eG gestiftet. Hierfür sprach Eva Kühne-Hörmann der Bank, die durch deren stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Michael Weidmann vertreten war, ihren ganz besonderen Dank aus.

Kühne-Hörmann würdigte die besondere Qualität und Phantasie der 15 kriminalpräventiven Projekte, welche am diesjährigen Wettbewerb teilgenommen haben und verwies auf die Bandbreite der präventiven Überlegungen. Diese reichten von pädagogisch ausgerichteten Projekten über Konzepte zur Vermittlung von Medienkompetenz bis hin zu solchen, die den seit Jahren anwachsenden Populismus und Extremismus in jedweder Form in den Blick nähmen.

Mit dem ersten Preis wurde in diesem Jahr das Projekt „Heroes – Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre. Für Gleichberechtigung!“  des DRK – Kreisverbandes Offenbach e.V. ausgezeichnet. Den zweiten Preis erhielten jeweils die Projekte „Erinnern und Gedenken“ des Goethe Gymnasiums Neu-Isenburg und „Du bist nicht allein!“ von Wildwasser Wiesbaden e.V. Den dritten Preis teilen sich die Projekte „MamMut – Mitmachen macht Mut“ der Gesellschaft für Kinder- und Frauenrechte gegen Gewalt gUG, „Personal Coaching – Wegbegleiter der Digitalisierung“ von Active Learning e.V. und „Cool and Safe“ von Schule machen ohne Gewalt e.V.

Anerkennungspreise erhielten die Projekte „Förderung von Medienkompetenz von Kindern“ der Schulsozialarbeit Groß-Gerau e.V. und „Prävention in Kindergarten und Schule (PiKS)“ der Universitätsstadt Marburg.

Abschließend hob die Justizministerin den hohen Einsatz der an der Präventionsarbeit Beteiligten hervor und würdigte deren ehrenamtliches Engagement. „Ihr Einsatz für die Präventionsarbeit und Ihr ehrenamtliches Engagement kann gar nicht hoch genug gewürdigt werden. Sie alle tragen dazu bei, dass der ohnehin schon sehr hohe Standard der hessischen Präventionsarbeit immer noch gesteigert wird. Hierfür möchte ich Ihnen meinen ganz herzlichen Dank und höchste Anerkennung aussprechen! Unserem Präventionsbotschafter Sebastian Rode danke ich ganz herzlich für das langjährige Engagement bei dieser wichtigen Sache“, so die Justizministerin abschließend.

Musikalisch umrahmt wurde die hybride Feierstunde von dem palästinensisch-syrischen Pianisten Aeham Ahmad, der in den Jahren 2014 und 2015 durch seine durch Videos öffentlich gemachten Auftritte im Flüchtlingslager Jarmuk – als „Pianist in den Trümmern“ – während des Bürgerkriegs in Syrien internationale Bekanntheit erlangte. Ende 2015 kam er als Geflüchteter nach Wiesbaden. Seitdem hat er viele Konzerte in ganz Europa und in Japan gegeben.

Foto (von links): Michael Weidmann, Herr Prof. Dr. Helmut Fünfsinn, Justizministerin Eva Kühne-Hörmann, Frau Fatmagül Tuncay (1. Preis HeRoes), Herrn Sebastian Rohde und Herrn Nihad Avdovic (1. Preis HeRoes). Bildrechte: HMdJ

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