Noch im Rahmen der Fahndung nach dem Raubüberfall am Montagmorgen auf einen Juwelier in der Schmidtstraße nahmen Polizeibeamte mittags zunächst zwei mutmaßliche Täter und kurz vor Mitternacht zwei weitere Verdächtige vorläufig fest.
Noch im Rahmen der Fahndung nach dem Raubüberfall am Montagmorgen auf einen Juwelier in der Schmidtstraße nahmen Polizeibeamte mittags zunächst zwei mutmaßliche Täter und kurz vor Mitternacht zwei weitere Verdächtige vorläufig fest.
Wie wir berichteten, betraten gegen 9.50 Uhr drei Männer das Geschäft und sprühten sofort einer Mitarbeiterin vermutlich aus einer Gaspistole ein Reizgas ins Gesicht. Anschließend rafften die Gauner Schmuckstücke und mehrere Uhren zusammen und verstauten die Beute in einer schwarzen Sporttasche. Als die Täter den Laden verließen, kam eine weitere Angestellte hinzu. Auch diese Frau wurde mit Reizgas angesprüht; sie musste nach dem Überfall in eine Frankfurter Augenklinik gebracht werden. Die Unbekannten konnten zunächst flüchten. Gegen 14.20 Uhr klickten dann im Mespelbrunner Weg für die
27 und 30 Jahre alten Verdächtigen die Handschellen. Intensive Ermittlungen führten die Kripo weiter auf eine Spur in Frankfurt: In einer Gaststätte nahmen gegen 23.45 Uhr die Frankfurter Kollegen schließlich zwei 24-jährige Männer vorläufig fest. Nach den bisherigen Erkenntnissen sollen drei Verdächtige aus dem Quartett den Überfall begangen haben, der vierte Mann jedoch als Mittäter involviert sein. Die Litauer mussten die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Im Laufe des Dienstags werden die mutmaßlichen Räuber, die ohne festen Wohnsitz in Deutschland sind, zur richterlichen Vorführung gebracht. Die Ermittlungen dauern an.
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