Barbara Friedrich übernimmt halbe Pfarrstelle in Neu-Isenburg

Hessen
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Die neue Pfarrerin ist keine Unbekannte in Neu-Isenburg: Genau sechs Jahre nach ihrem Amtsantritt in Gravenbruch übernahm Barbara Friedrich eine weitere halbe Stelle in der Johannesgemeinde.

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Im Gottesdienst am zweiten Adventssonntag führte Dekan Steffen Held die Theologin in der Evangelischen Johanneskirche offiziell in ihr neues Amt ein. „Ich bin dankbar für diesen nahtlosen Übergang in der Johannesgemeinde“, sagte der Dekan des Evangelischen Dekanats Dreieich-Rodgau. Insbesondere im Hinblick darauf, dass mit der Ruhestandsversetzung von Mechthild Dietrich-Milk 50 Prozent des Stellenanteils weggefallen seien, sei es „eine gelungene Lösung dass mit Barbara Friedrich eine Pfarrerin das Team verstärkt, die mit den hiesigen Gegebenheiten bereits vertraut ist.“

„Ich bin sehr gespannt auf diese Herausforderung“, gibt Barbara Friedrich zu. Erstmals ist die die 62-Jährige nun für zwei Gemeinden gleichzeitig zuständig. Trotz der Umstellung hält sie es für sinnvoll, in einer ihr bereits bekannten Kommune eine zweite Pfarrstelle zu übernehmen: „Letztendlich geht es darum, bereits bestehende Aktivitäten zu intensivieren und sich optimal zu ergänzen und zu unterstützen“, erklärt sie. Wie gut dies funktioniere, zeige sich beispielsweise bei der Konfirmandenarbeit, bei der die Neu-Isenburger Gemeinden bereits seit fünf Jahren eng kooperieren.

Zunächst will sie die Johannesgemeinde noch besser kennenlernen und schauen, wo sie sich einbringen kann. „In der ersten Zeit werde ich erst einmal genau zuhören, hinschauen, Menschen besuchen, wenn das wieder möglich ist und wir nicht mehr auf Abstand bleiben müssen – und natürlich Gottesdienste halten, das mache ich sehr gerne!“ Im Zentrum ihrer Arbeit stehe die Seelsorge. Ein weiterer Schwerpunkt könne in der Erwachsenenarbeit liegen. So kann sie sich beispielsweise vorstellen, das beliebte Format der Literaturgottesdienste auch in der Johanneskirche zu etablieren.

Aktuell freut sie sich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kirchenvorständen. „Mir ist der Kontakt zu den Ehrenamtlichen sehr wichtig und ich finde es sehr schön, dass sich immer wieder Menschen dafür gewinnen lassen, sich in dieser Form für die Kirchengemeinde zu engagieren.“ Auch Pfarrerin Silke Henning freut sich über die Verstärkung. „Seit Barbara Friedrichs Einführung 2015 haben wir immer einen guten kollegialen Austausch gepflegt, und ich schätze die Kollegin auch menschlich sehr“, stellt die 37-Jährige fest. Natürlich stelle der Weggang von Mechthild Dietrich-Milk nach so vielen Jahren einen tiefen Einschnitt für die Johannesgemeinde dar, gibt sie zu. Jetzt gelte es umso mehr, Synergien zu nutzen und gemeindeübergreifend zu denken. Sie ist überzeugt: „Die sich daraus entwickelnde Vielfalt wird sowohl den Kirchengemeinden als auch der Stadt Neu-Isenburg gut tun.“

Zur Person: Barbara Friedrich

Barbara Friedrich, Jahrgang 1959, ist gebürtige Berlinerin und aufgewachsen in Mainz. Sie ist verheiratet, Mutter zweier Töchter und lebt mit ihrem Mann in Schwalbach am Taunus. Vor dem Studium der Germanistik und Theologie legte sie zunächst eine Buchhändlerlehre ab. Dem Magister-Abschluss in Heidelberg folgte später das kirchliche Examen bei der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Nach ihrem zweiten kirchlichen Examen war sie fünf Jahre lang als Religions- und Bibelpädagogin im Frankfurter Bibelhaus Erlebnismuseum tätig. Anschließend war sie bis zu ihrem Wechsel nach Gravenbruch insgesamt neun Jahre zunächst als Pfarrvikarin und dann als Pfarrerin in der Johannesgemeinde in Hofheim am Taunus im Einsatz. 2015 übernahm sie die halbe Pfarrstelle in Gravenbruch, 2021 eine weitere halbe Pfarrstelle in der Neu-Isenburger Johannesgemeinde.

Foto: Seit Dezember ist Barbara Friedrich mit jeweils einer halben Stelle Pfarrerin in der evangelischen Johannesgemeinde Neu-Isenburg und der Kirchengemeinde in Gravenbruch. Unser Bild zeigt sie bei der Einführung in der Johanneskirche gemeinsam mit ihrer Pfarrkollegin Silke Henning (links) und Dekan Steffen Held sowie Kirchenvorsteherin Annabelle Hoffmann und Landrat Oliver Quilling. (Foto: Loretta Theis, Johannesgemeinde Neu-Isenburg)


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