Taschendiebe im ICE festgenommen

Hessen

Im ICE 371, von Berlin nach Frankfurt am Main, konnte ein Beamter der Bundespolizei, am Dienstag, gegen 14.45 Uhr, kurz vor Einfahrt im Hauptbahnhof Frankfurt am Main zwei Taschendiebe festnehmen, die versucht hatten, einer Reisenden die Geldbörse zu entwenden.

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Ein dritter Täter wurde erst später von Zivilfahndern der Bundespolizei im Hauptbahnhof Frankfurt am Main festgenommen.

Um den Zug in Frankfurt am Main möglichst schnell verlassen zu können, stellte die 28-jährige Reisende aus Bischofsheim/Kreis Groß Gerau ihren Koffer bereits vor der Einfahrt in den Hauptbahnhof im Türbereich des Zuges ab. Um ihren Kinderwagen, der nur wenige Meter entfernt stand, ebenfalls zu holen, legte sie ihre Handtasche auf dem Koffer ab. Als sie nur wenige Sekunden später mit ihrem Kinderwagen zurück kam, sah sie, wie ein ihr unbekannter Mann ihre Geldbörse aus der Handtasche zog und zwei weitere Männer ihr den Durchgang versperrten. Als sie laut um Hilfe schrie, ließ der Mann sofort die Geldbörse fallen. Ein Beamter der Bundespolizei, der sich auf dem Weg zum Dienst befand, konnte kurz darauf zwei der Täter festhalten und nach Ankunft im Hauptbahnhof einer Streife der Bundespolizei übergeben. Der dritte Täter hatte sich bereits im Zug abgesetzt und blieb zuerst verschwunden. Aufgrund der guten Beschreibung gelang es Zivilfahndern der Bundespolizei den dritten Täter eine Stunde später im Hauptbahnhof festzunehmen.

Die 23, 25 und 33 Jahre alten rumänischen Taschendiebe, wurden nach Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Diebstahl in die Haftzellen eingeliefert und werden heute dem Haftrichter vorgeführt.


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