In einem mehrwöchigen Prozess arbeiten rund 300 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Klima-Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger an den neuen Maßnahmen für Klimaschutz und -anpassung in Hessen bis 2030. „Ich freue mich, dass wir bei der Weiterentwicklung des Klimaplans nun die nächste Phase beginnen. Die Öffentlichkeitsbeteiligung ist ein wichtiger Schritt, um die erarbeiteten Maßnahmenvorschläge zu prüfen und zu ermitteln, wo wir möglicherweise noch einmal nachschärfen müssen. Nur so können wir einen wirksamen Klimaplan für Hessen entwickeln,“ sagte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) im Vorfeld des Auftakts in Wiesbaden.

Hessische Landesregierung lädt ein zur Online-Auftaktveranstaltung „Leben im Wandel: Der Umgang mit der Klimakrise als Gestaltungsaufgabe für Politik und Gesellschaft“

Es diskutieren die

  • Hessische Umweltministerin Priska Hinz,
  • Dr. Camilla Bausch (Ecologic Institut) und
  • PD Dr. hapil. Fritz Reusswig (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung)

darüber, wie die Klimaveränderungen unser Leben beeinflussen – und wie wir wirkungsvoll darauf reagieren können.

Die zweite öffentlichen Online-Veranstaltung findet am 11. Mai um 16 Uhr statt: Im Wissenschaftsgespräch „Quo vadis Klima? Wie wir das Klima noch schützen können – und wo wir uns schon heute anpassen müssen“ diskutieren

  • Prof. Dr. Barbara Praetorius (HTW Berlin),
  • Prof. Dr. Astrid Kiendler-Scharr (Forschungszentrum Jülich) und
  • Dr. Martin Pehnt (Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg)

über die neuesten Erkenntnisse der Klimaforschung. Dabei erklären sie, worauf es lokal, national und global ankommt, um die Klimaveränderungen möglichst zu minimieren.

Mehr Informationen und Anmeldung zu den öffentlichen Online-Veranstaltungen:

Hintergrund Weiterentwicklung Hessischer Klimaplan und Einbringung Klimaschutzgesetz

Bereits 2017 verabschiedete das Land den Integrierten Klimaschutzplan Hessen 2025 (IKSP) und stellte damit die Weichen zu mehr Klimaschutz. Mit der Weiterentwicklung des Klimaplans sollen diese Maßnahmen bis 2030 nun noch einmal geschärft werden, um die Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen. In einem mehrstufigen Verfahren werden dafür neue Klimaschutz- und -anpassungsmaßnahmen ausgearbeitet. In einem ersten Schritt entwickeln acht hessische Ministerien gemeinsam mit einem wissenschaftlichen Fachkonsortium Maßnahmenvorschläge. Diese werden nun im Rahmen einer Öffentlichkeitsbeteiligung von Vertreterinnen und Vertretern aus der hessischen Gesellschaft diskutiert und kommentiert. Anschließend erfolgt die Prüfung der Vorschläge und Impulse aus der Öffentlichkeitsbeteiligung sowie die Finalisierung der Maßnahmen, sodass der Klimaplan Hessen am Ende vom Kabinett verabschiedet werden kann.

Für den Sommer 2022 plant das Hessische Umweltministerium, den Entwurf für ein Hessisches Klimaschutzgesetz in den Hessischen Landtag einzubringen. Die Klimaziele – als Zwischenschritte bis zur Erreichung der Klimaneutralität in 2045 – sollen im Rahmen dieses Gesetzes festgeschrieben werden. Bisher sind die Klimaziele per Kabinettbeschluss von der Hessischen Landesregierung verabschiedet worden.

„Das neue Klimaschutzgesetz wird zusammen mit der Weiterentwicklung des Klimaplans den Weg zur Klimaneutralität rechtlich und wirkungsvoll festlegen“, erklärte die Ministerin.


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