Die Brandursachenermittler der Offenbacher Kripo konnten nach erfolgter Inaugenscheinnahme des Brandortes am heutigen Dienstagmorgen noch keine Aussage treffen, warum es zu dem Feuer in mehreren Kellerabteilen des mehrstöckigen Wohnkomplexes gekommen war. Nach Angaben der Ermittler könnten noch ausstehende Zeugenvernehmungen mehr Aufschluss geben. Nach bisherigem Kenntnisstand der Polizei waren bei dem Brand eine 33-jährige Bewohnerin und ihr dreijähriger Sohn verletzt worden und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gekommen.

Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort und neben den Löscharbeiten insbesondere mit der Evakuierung des Hauses sowie Verkehrssperrungen beschäftigt. Kurz vor 18 Uhr meldete die Feuerwehr dann "Feuer aus". Etwa 150 Personen mussten vorübergehend das Haus verlassen; viele von ihnen kamen über Nacht in einer Notunterkunft in der Langener Stadthalle unter. Den Bewohnern wurde es nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen freigestellt, wieder in ihre Wohnungen zurückzukehren. Da durch die Flammen unter anderem eine Wasserleitung beschädigt wurde, mussten jedoch neben Wasser auch Strom und Gas bis auf Weiteres abgestellt werden. Der Sachschaden beläuft sich nach einer ersten Einschätzung auf über 100.000 Euro allein im Keller. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. 


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