Der Verein „Fulda stellt sich quer“ begrüßt die Veröffentlichung einer entsprechenden Studie von Alexander Cramer und fordert nun weitreichende Konsequenzen.

„Die Ergebnisse der Studie lassen keinen Zweifel zu: Franz Danzebrink war ein wesentlicher systemstabilisierender Moment der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Fulda. Zwar stellt er als Zentrumspolitiker einen Sonderfall in der Geschichte des Dritten Reiches dar, dennoch hat er als Oberbürgermeister offen ein antisemitisches und verbrecherisches Weltbild in Fulda geprägt und damit den Nationalsozialismus aktiv und skrupelos vorangetrieben. Es ist eine Schande, dass noch immer eine Straße in Fulda nach ihm benannt ist“, erklärt das Vorstandsmitglied von „Fulda stellt sich quer“, Martin Uebelacker.

In einer Stellungnahme wiederholt der Verein seine Forderung aus dem Jahr 2015, die nach Danzebrink benannte Straße umzubenennen. Als neuen Namensgeber schlagen sie Pater Thäddäus Brunke vor, der als Guardian im Kloster Frauenberg wirkte und 1942 im KZ Dachau starb. „Es ist uns bewusst, dass für die Anwohnerinnen und Anwohner die Umbenennung der eigenen Straße mit bürokratischem Aufwand verbunden ist. Dennoch ist spätestens nach der Danzebrink-Studie die Benennung einer Straße nach dem ehemaligen Oberbürgermeister für niemanden zumutbar“, so Martin Uebelacker, der sich im Namen des Vereins bei Alexander Cramer für die ausführliche Studie bedankt.

Die Stellungnahme des Vereins „Fulda stellt sich quer“ kann auf der Homepage www.fulda-stellt-sich-quer.de heruntergeladen werden.

Die vollständige Studie kann unter dem folgenden Link heruntergeladen werden: https://www.fulda.de/news/detail/wissenschaftliche-aufarbeitung-der-ns-zeit-in-fulda


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