Sie führten von Wiesbaden, Niedernhausen, Bad Soden, Kronberg, Friedrichsdorf und Friedberg in die Frankfurter City. Der 2,6 Kilometer lange S-Bahn-Tunnel vom Hauptbahnhof ausgehend endete zu dieser Zeit noch an der Hauptwache. Seitdem hat die Deutsche Bahn (DB) das S-Bahn-Netz kontinuierlich ausgebaut und erweitert. Heute bildet die S-Bahn Rhein-Main mit neun Linien, 111 Stationen und einem Streckennetz von 300 Kilometern das Rückgrat des öffentlichen Personennahverkehrs im Rhein-Main-Gebiet. Jeden Tag fahren mehr als eine halbe Million Menschen mit der S-Bahn Rhein-Main. Alle S-Bahnzüge zusammen fahren täglich über 43.000 Kilometer: Das sind 3.000 Kilometer mehr als eine Erdumrundung.

Ein wichtiger Erweiterungsschritt in der Geschichte der S-Bahn Rhein-Main war die Verlängerung der Linien S3 bis nach Darmstadt und der Linie S4 bis nach Langen vor 25 Jahren. Am 1. Juni 1997 ging der rund 25 Kilometer lange neue Streckenabschnitt zwischen Frankfurt-Stresemannallee und Darmstadt Hauptbahnhof in Betrieb. Seitdem bedient die S-Bahn die Bahnhöfe Frankfurt-Louisa, Neu-Isenburg, Dreieich-Buchschlag, Langen, Egelsbach, Erzhausen, Darmstadt-Wixhausen, Darmstadt-Arheilgen und Darmstadt Hauptbahnhof. 2002 kam noch die Station Langen-Flugsicherung hinzu. Über 35.000 Fahrgäste sind in diesem Bereich täglich mit der S-Bahn unterwegs.

Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung des Rhein-Main-Verkehrsverbunds: „Nur durch kontinuierlichen Streckenausbau können wir mehr Fahrgäste mit hoher Zuverlässigkeit ans Ziel bringen. Die S-Bahn ist mit ihren 500.000 Fahrgästen pro Tag das Rückgrat des Nahverkehrs im Ballungsraum. Erfreulicherweise werfen große Infrastrukturprojekte ihren Schatten voraus: Ob S6-Ausbau oder Nordmainische S-Bahn, wir befinden uns im Jahrzehnt des Bauens! So setzen wir den Erfolg der S-Bahn im Rhein-Main-Gebiet fort.“

Christian Roth, Vorsitzender der Geschäftsleitung der S-Bahn Rhein Main: „Die S-Bahn ist aus dem Leben vieler Menschen nicht wegzudenken. Wir gehören ganz selbstverständlich dazu, wenn es darum geht, die Metropolregion Rhein-Main klimafreundlich mobil zu halten. Ein Jubiläum wie die 25-jährige Inbetriebnahme der Strecke von Frankfurt Richtung Langen und Darmstadt ist für mich immer ein Anlass, mich bei meinen Kolleginnen und Kolleginnen bei der S-Bahn Rhein-Main zu bedanken. Denn sie machen dies für die Menschen in unserer Region überhaupt erst möglich.“

Michael Kolmer, Stadtrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt: „S-Bahnen stehen für leistungsfähige Fahrtangebote im dichten Takt. Deshalb war die S-Bahn-Anbindung der Wissenschaftsstadt Darmstadt ein wichtiger Schritt, die Stadt, die Region und die Mainmetropole Frankfurt miteinander zu verbinden. Zusammen mit den Regionalzügen gibt es vier Fahrtangebote pro Stunde im Nahverkehr zwischen Darmstadt und Frankfurt – ein hervorragendes Angebot.“

Lutz Köhler, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Darmstadt-Dieburg: „Auch für den Landkreis Darmstadt-Dieburg ist die S-Bahn zwischen Darmstadt und Frankfurt mit ihrer guten Erschließungswirkung neben der Odenwaldbahn eine wichtige Verbindung in das Zentrum der Rhein-Main-Region. Buslinien leisten – wie am Bahnhof Erzhausen – Zubringerdienste, sodass die ganze Region von der S-Bahn profitiert.

Claudia Jäger, Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Offenbach: „Die S3/4-Verlängerung 1997 war der Auftakt für eine ganz erheblich verbesserte Anbindung unserer Kreiskommunen an die Mainmetropole und die Wissenschaftsstadt Darmstadt. 2003 folgte die Verlängerung der S1 bis Rödermark-Ober Roden und der S2 bis Dietzenbach – ergänzend zur S8/S9, die in unserem Landkreis bereits seit 1995 beziehungsweise 2000 besteht. Um die Anbindung noch weiter zu verbessern, prüfen wir gerade die Verlängerung der S2 von Dietzenbach über Rödermark nach Dieburg oder Darmstadt.“


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