Der damalige Regierungspräsident von Kassel war in der Nacht zum 2. Juni 2019 auf der Terrasse seines Hauses in Wolfhagen-Istha aus rechtsextremistischen Motiven ermordet worden. „Walter Lübcke war niemand, der sich wegduckte. Er stand zu seinen Überzeugungen und vertrat sie mutig. Er war ein aufrechter Demokrat, der sich für Freiheit, Toleranz und soziale Gerechtigkeit einsetzte. Für seine klare und humanitäre Haltung in der Flüchtlingskrise musste er mit seinem Leben bezahlen“, sagte Ministerpräsident Boris Rhein und hob hervor: „Der Mord an unserem Freund Dr. Walter Lübcke ist uns Mahnung und zugleich stetige Verpflichtung, Haltung zu zeigen – auch gegen Widerstände.“

So gelte es, extremistischen Strömungen immer und überall die Stirn zu bieten und klar und deutlich für die demokratischen Prinzipien einzustehen. „Wir können dankbar dafür sein, in einem freien und demokratischen Land zu leben. Welch große Errungenschaft das ist, wird auch angesichts des Krieges in der Ukraine und des damit verbundenen Leids besonders deutlich“, sagte Boris Rhein.

Freiheit, Frieden und Demokratie – all dies sei nicht selbstverständlich. „Unsere Werte und Lebensweise zu verteidigen und für sie einzustehen ist unsere oberste Pflicht, jeden Tag aufs Neue“, fügte Boris Rhein hinzu. „Deshalb müssen wir uns entschieden gegen Ausgrenzung, Gewalt, Hass und Hetze stellen, so wie auch Walter Lübcke es getan hat“, sagte Ministerpräsident Boris Rhein. „Das gilt auch im Internet – damit aus hasserfüllten Worten keine Taten mehr werden“. 

 


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