KI-Start-ups: Studie für bessere Trainingsprogramme gefördert

Hessen
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Mit circa einer Million Euro fördert das Land Hessen eine Studie der Goethe-Universität Frankfurt, die die Wirksamkeit von Trainingsprogrammen für Gründerinnen und Gründer untersucht.

Ziel ist, bestehende Trainingsmaßnahmen zu optimieren. Der Förderbescheid wurde am Freitag von Staatssekretär Philipp Nimmermann vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen an die Goethe-Universität übergeben. 

„Start-ups, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz, stellen einen wichtigen Innovationstreiber für die Wirtschaft von morgen dar. Die Erkenntnisse dieser Studie werden zur Förderung des Start-up-Ökosystems in Hessen von großer Bedeutung sein. Denn gut ausgestaltete Programme sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Gründerinnen und Gründer erfolgreich sein können - in Hessen und weltweit“, sagte Staatssekretär Nimmermann.

Damit Gründerinnen und Gründer nicht  am Mangel von Kenntnissen scheitern, gibt es bereits zahlreiche Trainingsprogramme. Mit diesen können sich Gründerinnen und Gründer auf kommende Herausforderungen vorbereiten, um dauerhaft erfolgreiche Start-Ups zu etablieren.

Die Studie

Die Studie „Talente in der Künstlichen Intelligenz: Entwicklung, Evaluation und Ausweitung von Trainingsprogrammen“ wird durch Prof. Dr. Eveline Wuttke durchgeführt. Mit mehreren Versionen verschieden ausgestalteter Trainingsprogramme wird untersucht, welche Inhalte die Bereitschaft zur Gründung eines Start-ups erhöhen und wie erfolgreich Gründerinnen und Gründer auf die vor ihnen liegenden Herausforderungen vorbereitet werden können. Die Studie läuft zunächst bis Sommer des Jahres 2024.  

„Die Studie und das Training sind zentral, um Gründungen im Bereich KI im Rhein-Main-Gebiet zu initiieren und nachhaltig zu fördern. Leider hinkt die Region – verglichen mit anderen führenden Innovationsstandorten – in diesem Bereich noch ein wenig hinterher. Wir freuen uns deshalb sehr, dass die Förderung es uns ermöglicht, Gründungsaktivitäten am Standort Frankfurt und hessenweit zu unterstützen“, ergänzte Prof. Dr. Eveline Wuttke, Inhaberin der Professur für Wirtschaftspädagogik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

Besonderer Fokus wird auf die Förderung von Gruppen gelegt, die nachweislich eher selten gründen wie Frauen oder Personen mit Migrationshintergrund. Hier will die Studie etwaige Hindernisse analysieren, um diese dann beseitigen zu können. In den Plänen der Landesregierung kommt sowohl der Talentaktivierung als auch der Förderung Künstlicher Intelligenz (KI) eine besondere Bedeutung zu. Staatssekretär Dr. Nimmermann verwies abschließend auf die KI-Agenda des Landes und war sich sicher, dass die Ergebnisse der Studie die hessische Gründungs- und Transferstrukturen stärken werden.


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