10 Jahre Europabüro der Metropolregion FrankfurtRheinMain in Brüssel

Hessen
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„Wir feiern Europa“ – unter diesem Motto lud das Europabüro der Metropolregion FrankfurtRheinMain gemeinsam mit dem Land Hessen zum festlichen Jubiläumsempfang in Brüssel, um das zehnjährige Bestehen des Europabüros zu begehen.

Im eigentlichen Festjahr 2021 war pandemiebedingt lediglich ein kleinerer Empfang in Frankfurt möglich gewesen. Umso schöner, dass sich nun zum 11. Geburtstag mehr als 120 Ehrengäste im Mehr-Regionen-Haus der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union zusammenfanden, um auf eine Dekade „Link to Europe“ für die Metropolregion FrankfurtRheinMain anzustoßen.

Gemeinsam blickten Rouven Kötter, Kommissionsvorsitzender des Europabüros der Metropolregion FrankfurtRheinMain, und der hessische Staatssekretär für europäische Angelegenheiten, Uwe Becker, in ihren Festansprachen auf die Gründung des Europabüros im Jahr 2011 und die Meilensteine in der Europaarbeit für die Metropolregion FrankfurtRheinMain zurück. „Wenngleich die Einrichtung eines Europabüros zunächst politisch umstritten war, ist es heute als Schnittstelle für die Europaarbeit in der Region und als unsere Stimme auf dem Brüsseler Parkett nicht mehr wegzudenken“, so Rouven Kötter. „Neben der Region Stuttgart ist FrankfurtRheinMain die einzige deutsche Metropolregion mit einer eigenen Vertretung in Brüssel – darum beneiden uns andere Regionen“. Sowohl mit Blick auf die Stadt- und Regionalentwicklung als auch bei Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Mobilität, Klimaschutz oder der Innovationsförderung haben die Entscheidungen und Fördertöpfe auf europäischer Ebene zunehmend eine wesentliche Bedeutung für die Region.

Europastaatssekretär Uwe Becker, 2011 als Frankfurter Bürgermeister selbst aktiv am Aufbau des Europabüros beteiligt, betonte: „Die Gründung des Europabüros im Jahr 2011 war ein ganz wichtiger und richtiger Schritt, um die Interessen der Metropolregion FrankfurtRheinMain auf europäischer Ebene einzubringen. Dies gilt heute fast noch mehr als vor zehn Jahren. Denn wenn in Brüssel etwas zu Flughäfen, im Bereich der Finanzwirtschaft, zur Zukunft der Mobilität oder Energiepolitik entschieden wird, kann das FrankfurtRheinMain ins Mark treffen. Es ist deshalb wichtig, eigene Augen, Ohren und Stimme in Brüssel zu haben und damit auch die Grundlagen für die Einbindung der Region FrankfurtRheinMain in europäische Klimaschutz- oder Mobilitätsstrategien zu legen. Die Zusammenarbeit mit dem Europabüro der Metropolregion in Brüssel ist mir deshalb ein besonderes Anliegen.“

Bei strahlendem Sonnenschein, Flying-Buffet und musikalischer Untermalung bot der Jubiläumsempfang auf der Dachterrasse des Mehr-Regionen-Hauses Gelegenheit zum Austausch. Unter den geladenen Gästen waren Mitglieder des europäischen Parlaments, des hessischen Landtags, der Europäischen Kommission sowie Vertreter europäischer Netzwerke, Partnerregionen und einschlägiger Verbände. Außerdem waren etwa fünfzig Oberbürgermeister, Bürgermeister, Landräte sowie Vertreter der regionalen Gesellschaften aus FrankfurtRheinMain im Rahmen einer mehrtägigen Informationsreise zu Gast.

Weitere Informationen

  • Das Europabüro der Metropolregion FrankfurtRheinMain mit seiner Zentrale im Regionalverband FrankfurtRheinMain in Frankfurt und einer Reprä­sentanz im Mehr-Regionen-Haus in Brüssel sichert den direkten Informationsfluss aus der europäi­schen Hauptstadt in die Region und sorgt für eine wirksame Vertretung der kommunalen und re­gionalen Anliegen aus FrankfurtRheinMain bei den Institutionen der Europäischen Union.
  • Mit über 500 Fördermittelberatungen konnte das Europabüro dazu beitragen, dass allein in der Förderperiode 2014 bis 2020 über 1,6 Mrd. Euro an EU-Fördergeldern in die Metropolregion geflossen sind.
  • Weitere Informationen zum Europabüro und dessen Arbeitsfeldern finden sich in der Jubiläumsbroschüre übersichtlich zusammengefasst.

metropobruess az

André Rydykowski (Repräsentanz des Europabüros FrankfurtRheinMain in Brüssel), Rouven Kötter (Europadezernent des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain), Susanna Caliendo (Leiterin des Europabüros FrankfurtRheinMain), Uwe Becker (Hessischer Staatssekretär für Europaangelegenheiten), Thomas Horn (Verbandsdirektor des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain), Sebastian Schöneck (Repräsentanz des Europabüros FrankfurtRheinMain in Brüssel), Friedrich von Heusinger (Leiter der Vertretung des Landes Hessen bei der EU). Foto: © Europabüro FRM/Javier Bernal


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