Junge Menschen fit für den Arbeitsmarkt machen

Hessen
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Die Hessische Landesregierung fördert mit rund 14,7 Millionen Euro aus Landesmitteln und Mitteln des Europäischen Sozialfonds insgesamt 46 Projekte von anerkannten freien oder öffentlichen Trägern der Jugendhilfe im Rahmen des Programms „Qualifizierung und Beschäftigung junger Menschen (QuB) 2022 bis 2023“.

Das Programm des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) richtet sich an benachteiligte junge Menschen. Die Projekte ermöglichen ihnen den kontinuierlichen Aufbau von Kompetenzen, die sie zu einer selbständigen und eigenverantwortlichen Berufs- und Lebensgestaltung befähigen und die Basis für lebensbegleitendes Lernen legen.

„Von zum Schutz vor dem Virus notwendigen Einschränkungen wie Kontaktbeschränkungen, Schulschließungen und vermehrtem Homeschooling waren benachteiligte junge Menschen besonders betroffen. Daher führen wir QuB fort, um ihnen die erforderlichen Unterstützungsmöglichkeiten im Übergang Schule und Beruf zu bieten“, betont der Hessische Minister für Soziales und Integration, Kai Klose. „Ein gelungener Übergang ist eine wichtige Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben.“

Für den Förderzeitraum 1. Juli 2022 bis 31. Dezember 2023 wurden hessenweit 46 Projekte ausgewählt, die zusammen 873 Plätze zur Verfügung stellen. Alle Projekte vermitteln berufliche Orientierung und ausbildungsrelevante Qualifikationen und fördern durch intensive sozialpädagogische Begleitung die Persönlichkeitsentwicklung Jugendlicher.

Bei einem Großteil der in die Förderung aufgenommenen Projekte handelt es sich um Produktionsschulen bzw. um Projekte, die auf einem produktionsschulorientierten Ansatz basieren. Das Produktionsschulkonzept mit seiner Verbindung von Arbeit und Lernen unter realen Arbeitsbedingungen spricht junge Menschen, die nicht (mehr) integrierbar und motivierbar waren, besonders an. Die Verzahnung von Theorie und Praxis sowie die individuelle Begleitung durch die sogenannten Werkstattpädagoginnen und -pädagogen motivieren sie zusätzlich.

Bei der Ausgestaltung der Förderung in den Jahren 2022 und 2023 standen Planungssicherheit, inhaltliche Weiterentwicklung und Verwaltungsvereinfachung im Fokus. So wurde die Förderlaufzeit der Projekte von 12 auf 18 Monate und die Altersbegrenzung der Teilnehmenden von 27 auf bis zu 30 Jahre erhöht. Die thematischen Schwerpunkte sind insbesondere Berufsorientierung, Digitalisierung in Form von digitalem Lernen und Aufbau von digitalen Kompetenzen sowie politische Bildung und Partizipation.

Weitere Informationen finden Sie auf https://www.esf-hessen.de/


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