Dr. Katharina Apel neue Vizepräsidentin der EKKW

Bildquelle: medio.tv/schauderna

Hessen
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Dr. Katharina Apel wird Vizepräsidentin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und somit juristische Stellvertreterin der Bischöfin.

Der Rat der Landeskirche hat die 44-jährige Juristin und Volkswirtin in seiner Sitzung am Samstag, 16. Juli, in das neue Amt berufen. Die gebürtige Nordhessin folgt auf Dr. Volker Knöppel, der im Dezember dieses Jahres in den Ruhestand gehen und den Staffelstab übergeben wird. Wie ihr Vorgänger, der das Amt des Vizepräsidenten seit 2006 bekleidete, wird Apel zugleich das Dezernat für Finanzen und Organisation der Landeskirche leiten.

Für Katharina Apel, die zuletzt als Anwältin für Kartellrecht in einer Großkanzlei in Köln gearbeitet hat, ist es eine Rückkehr in die Heimat, der sie über die Jahre treu geblieben ist: Als Organistin begleitete sie regelmäßig Gottesdienste in den Dörfern des Werra-Meißner-Kreises und in der Klinikseelsorge in Bad Sooden-Allendorf. Ihre C-Prüfung hatte sie einst an der Kirchenmusikakademie (KMA, damals noch KMF) in Schlüchtern abgelegt. „Diese Landeskirche ist meine Landeskirche, die mir am Herzen liegt“, sagt Apel.  

Die in Eschwege geborene Apel hat an der Georg-August-Universität Göttingen Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre studiert und wurde dort 2013 promoviert. Den Master of Laws erwarb sie an der Harvard Law School (Cambridge) in den USA. Ihr Referendariat absolvierte Apel am Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg. Während ihrer Ausbildung sammelte sie vielfältige Erfahrungen bei verschiedenen Landes- und Bundesbehörden sowie bei der Europäischen Kommission. Seit 2009 arbeitet Katharina Apel bei Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP in Köln und Brüssel und wurde 2019 zur Counsel befördert. 

Katharina Apel hat international gearbeitet, „aber in Nordhessen bin ich zuhause“, fügt die 44-Jährige hinzu, die ihrer neuen Aufgabe mit Freude entgegenblickt. Die Kirche ihres Heimatortes Hilgershausen stehe sinnbildlich für diese Verwurzelung. „Mit dieser Kirche bin ich groß geworden, sie ist Teil meines Lebens“, sagt Apel. Ab Dezember wird sie die Zukunft „ihrer“ Kirche mitgestalten.

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