Documenta sofort aussetzen

Hessen
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„Die Documenta ist nun endgültig zum Schrecken ohne Ende geworden. Es wird Zeit endlich die Reißleine zu ziehen. Die Documenta muss jetzt sofort ausgesetzt werden“, zeigt sich Dr. Stefan Naas der kulturpolitische Sprecher der Freien Demokraten im Hessischen Landtag entsetzt von neuen Skandalbildern.

Er fordert Wissenschaftsministerin Dorn auf, sich umgehend gegenüber dem Landtag zu erklären und die Vorgänge aufzuarbeiten. Schließlich wurde dem Parlament mehrfach versichert, dass es keine weitere antisemitische Bildsprache auf der Documenta geben werde. Sollte die Ministerin nicht von selbst informieren, behalte sich die FDP eine Sondersitzung vor, so Naas.

Nachdem erneut einschlägige Bilder von blankem Antisemitismus publik geworden seien, sei der Ruf der Documenta endgültig zerstört. „Es reicht nun nicht mehr viele Worte zu finden. Die Documenta hat bereits die gelbe Karte gesehen, nun kann nur eine rote Karte die Folge sein. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Aussetzen der Documenta bis alle Kunstwerke überprüft wurden oder umgehender Abbruch“, so Dr. Naas.

Noch zu Beginn der Woche hatte der Interimsgeschäftsführer Alexander Fahrenholtz erklärt, dass die Documenta auf einem guten Weg sei. „Offensichtlich führt dieser Weg endgültig in den Abgrund“, bedauert Naas. Die Freien Demokraten erwarten schnelle und harte Konsequenzen. Für Antisemitismus und Judenhass darf in Deutschland niemals Platz sein. Eine Fortsetzung der Documenta sei nur denkbar, wenn sichergestellt werden kann, dass eine solche schändliche Situation nicht wieder passiere. „Judenhass darf keinen Platz auf der Documenta haben“, so Dr. Naas abschließend.


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