RP warnt vor hoher Waldbrandgefahr in Südhessen

Hessen
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Das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt warnt angesichts der anhaltenden Trockenheit in Südhessen vor einer nach wie vor hohen Waldbrandgefahr in der Region – auch mit Blick auf die weiteren Wetteraussichten.

Denn die jüngsten Niederschläge verringerten die Gefahren im Regierungsbezirk bislang kaum.

Zum Wochenende besteht in Südhessen hohe Waldbrandgefahr. Aufgrund der nach wie vor weit unterdurchschnittlichen Niederschläge der vergangenen Wochen und immer wieder auftretender Hitzeperioden ist derzeit landesweit von einer erhöhten Waldbrandgefahr auszugehen. In der kommenden Woche ist zudem eine deutliche, hessenweite Verschärfung der Waldbrandgefahr nicht auszuschließen.

In Hessen wurden in dieser Saison bereits weit über 100 Waldbrände gemeldet. Das Hessische Umweltministerium hatte deshalb bereits am 18. Juli die erste von zwei Alarmstufen (A) ausgerufen. Diese sieht unter anderem vor, dass die Forstämter die örtlichen Waldgebiete verstärkt überwachen und die Fliegerstaffel der Polizei gefährdete Gebiete aus der Luft überwacht.

Viele Grillplätze sowie Feuerstellen in Waldnähe wurden angesichts der hohen Brandgefahr bereits geschlossen. Generell ist im Wald auch an Badeseen das Rauchen nicht erlaubt. Wichtig ist angesichts der trockenen Böden auch, dass nur auf ausgewiesenen Parkplätzen geparkt wird. Denn bereits kleinste Funken können bei der derzeitigen Witterung einen Großbrand auslösen.

Hintergrund: RP als Obere Forstbehörde

Das Regierungspräsidium ist die Obere Forstbehörde im Regierungsbezirk Darmstadt (Südhessen). Sie ist Teil der hessischen Forstverwaltung und arbeitet mit den örtlichen Forstämtern zusammen, die Teil des Landesbetriebs HessenForst sind. 


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