Mittelmaß in der Bildungspolitik darf nicht der Anspruch sein

Hessen
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Moritz Promny, bildungspolitischer Sprecher der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, hat sich enttäuscht über das hessische Abschneiden beim vorgestellten INSM-Bildungsmonitor gezeigt.

„Hessen liegt unverändert auf Platz sieben und damit lediglich im Mittelfeld der Bundesländer. Wie in vielen Politikfeldern ist Hessen also auch in der Bildungspolitik nur Mittelmaß. Das darf aber nicht der Anspruch sein“, kritisiert Promny und ergänzt: „Auch bei den im Monitor genannten, vermeintlichen Stärken zeigen sich Schwächen.“

Ein Beispiel dafür sei die Digitalisierung: „Auch bei der Ausstattung mit schnellem WLAN an den Schulen liegt Hessen nur im Mittelfeld der Bundesländer. Dabei müsste die Infrastruktur als Grundlage allen digitalen Lernens mittlerweile überall gegeben sein.“ Ebenso schneide Hessen beim täglichen Einsatz von digitalen Medien im Schulunterricht leicht unterdurchschnittlich ab. „Eine Verbesserung der digitalen Bildung ist dringend notwendig. Dazu gehört ein flächendeckender Informatikunterricht und kein als Modellversuch eingeführtes Fake-Fach des Kultusministers, das an gerade mal zwölf Schulen ausprobiert wird und noch nicht mal ein Curriculum hat“, fordert Promny. „Eine digitale Bildung, die diesen Namen auch verdient, könnte Hessen auch im Bildungsmonitor weiter nach oben bringen.“

 


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