„Der Regionalpark RheinMain trägt seit 30 Jahren wesentlich zur Lebensqualität und Attraktivität des Ballungsraums bei“, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Donnerstag. „Davon profitieren alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Besucherinnen und Besucher der Region. Wir verstärken unser Engagement und geben dem Regionalpark damit Planungssicherheit.“  

Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Metropolregionen ist das Rhein-Main-Gebiet trotz seiner dichten Besiedlung von offener Landschaft, von Feldern, historischen Parks und Monumenten der Industriekultur durchsetzt. Der Regionalpark RheinMain wertet diese Stadtlandschaft auf und zeigt ihre Eigenarten. Das Grün vor der Haustüre wird erlebbar.

Zwischen Rheingau und Spessart, Taunus und Hessischem Ried erschließen heute über 550 Kilometer ausgeschilderte Regionalpark Routen ein Gebiet, das mehr als einem Viertel des Bundeslandes Hessen entspricht. Sie verbinden Flussauen, Weinberge, Obstwiesen und Wälder und überwinden dabei Häfen, Autobahnen und Schienen. Gemeinsam mit vielen Partnern hat der Regionalpark Naturschätze bewahrt und Landmarken gebaut.  In den vergangenen Jahren wurden so bereits über 300 Erlebnispunkte angelegt.  

Das Land Hessen zahlt als Gesellschafter einen Jahresbeitrag von 100.000 Euro und hat zudem einzelne Vorhaben mit bislang ca. 100.000 bis 150.000 Euro pro Jahr unterstützt. Diese Projektförderung wird künftig entfallen; dafür erhält der Regionalpark in diesem Jahr 600.000 Euro für den Betrieb der Geschäftsstelle. Auch im Haushaltsentwurf für die beiden kommenden Jahre ist dieser Betrag vorgesehen.  

„Als langjähriger Unterstützer und Nutzer des Regionalparks freut es mich sehr, dass wir geschafft haben, die Finanzierung in dieser Form zu ermöglichen“, so Staatsminister Axel Wintermeyer, Chef der Hessischen Staatskanzlei. „So steht dieser auf einem gesunden finanziellen Fundament. Und der Regionalpark RheinMain ist ein verbindendes Element. Damit steht er im Geiste des grenzüberschreitenden Gedankens, den wir in der Metropolregion Rhein Main intensiv bspw. bei den Verkehrswegen fördern.“ 

Die Aufsichtsratsvorsitzende des Regionalparks RheinMain, Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger, bedankte sich für das langjährige Engagement des Landes, das nun so deutlich ausgebaut wurde. „Ich bin überzeugt“, so Jäger, „dass wir mit dem Regionalpark einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Region nicht nur lebenswerter zu machen, sondern auch, sie für unsere nachfolgenden Generationen nutzbar und interessant zu gestalten. Die finanzielle Unterstützung durch das Land Hessen trägt einen wesentlichen Anteil dazu bei.“


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