Katholiken trauern um Papst em. Benedikt XVI.

Bischof Gerber trägt sich im Fuldaer Dom in das Kondolenzbuch ein. Foto: Bistum Fulda / Martin Engel

Hessen
Typographie
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

Um des verstorbenen Papstes em. Benedikt XVI. zu gedenken und für ihn zu beten, versammelten sich am Samstagmittag Fuldas Bischof Dr. Michael Gerber und Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez am Grab des Heiligen Bonifatius im Fuldaer Dom. Dort war zu früheren Zeiten auch der Verstorbene als Erzbischof von München und Freising mehrfach zu Besuch. Im Fuldaer Dom wird ein Ort der Trauer und des Gedenkens eingerichtet, am Mittwoch (4. Januar) findet dort um 18:30 Uhr ein Requiem statt.

Am Vormittag des Silvestertages kam die Todesnachricht aus Rom: Um 9:34 Uhr ist dort am 31. Dezember 2022 im Alter von 95 Jahren der emeritierte Papst Benedikt XVI. (bürgerlich: Joseph Ratzinger) verstorben, wie das vatikanische Presseamt am Samstagmorgen mitteilte. Fuldas Bischof Dr. Michael Gerber und Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez trafen sich daraufhin am Grab des Heiligen Bonifatius im Fuldaer Dom, um des Verstorbenen zu Gedenken und für ihn zu beten.

Das Grab des Heiligen Bonifatius im Fuldaer Dom hatte Papst Benedikt XVI. als Kardial Joseph Ratzinger und als Erzbischof von München und Freising häufiger besucht. Zum Bonifatiusfest im Jahr des Gründungs-Jubiläum des Bistums Fulda im Jahr 1994 feierte Kardinal Ratzinger zum Beispiel einen großen Festgottesdienst im überfüllten Fuldaer Dom feierte.

Beeindruckende Begegnungen

In einer ersten Stellungnahme erinnerten sich Fuldas Bischof Dr. Michael Gerber, sein Vorgänger Bischof em. Heinz Josef Algermissen und Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez an beeindruckende Begegnungen mit dem Theologen Ratzinger und späteren Papst Benedikt und würdigten ihn als einen „aufmerksamen und wachen Hirten“ (Bischof Gerber), ein „Vorbild im Glauben an Jesus Christus“ (Bischof em. Algermissen) sowie einen „beeindruckenden Theologen“ (Weihbischof Diez). Der ausführliche Nachruf ist auf der Internetseite des Bistums Fulda zu lesen: www.bistum-fulda.de

Nach Bekanntwerden der Todesnachricht wurden im Bistum Fulda die Glocken geläutet. Das Trauergeläut wird bis zum Begräbnistag täglich nach dem Angelus-Läuten um 12 Uhr wiederholt. Zudem wird bis zum Tag des Begräbnisses täglich in den Fürbitten für den verstorbenen em. Heiligen Vater gebetet. Zeitgleich zeigen die Kirchen und kirchlichen Gebäude im Bistum Fulda Trauerbeflaggung.

Requiem und Kondolenzbuch

Am Mittwoch (4. Januar 2023) findet um 18:30 Uhr ein Requiem im Fuldaer Dom statt. Die Fuldaer Chöre am Dom unter Leitung von Domkapellmeister Franz-Peter Huber singen dabei unter anderem Sätze aus dem Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart.

In der Kathedralkirche des Bistums Fulda ist zudem ein Ort für das Gebet und das Gedenken an Benedikt XVI. eingerichtet und ein Kondolenzbuch ausgelegt worden. Die Deutsche Bischofskonferenz hat unter www.dbk.de eine zentrale Trauerseite eingerichtet, auf der Trauernde auch ihre Anteilnahme ausdrücken können. Auch das Bistum Fulda erinnert auf seiner Homepage an Benedikt XVI.: www.bistum-fulda.de

trauerbenedikt az

trauerbenedikt az1

Fuldas Bischof Dr. Michael Gerber (r.) und Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez beten am Grab des Heiligen Bonifatius im Fuldaer Dom für den verstorbenen Papst em. Benedikt XVI.. Foto: Bistum Fulda / Martin Engel

trauerbenedikt az2

trauerbenedikt az3

Bischof Gerber trägt sich im Fuldaer Dom in das Kondolenzbuch ein. Foto: Bistum Fulda / Martin Engel

trauerbenedikt az5

Trauerbeflaggung auf dem Domplatz in Fulda. Foto: Bistum Fulda / Martin Engel


Anzeige

online werben

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

vogler banner

Anzeige
Anzeige

vogler banner

Anzeige

Online Banner 300x250px MoPo 2