Mobilität der Zukunft in der Metropolregion

Hessen
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Die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main pulsiert. In dieser nationalen und internationalen Verkehrsdrehscheibe im Herzen Europas kreuzen sich täglich die Wege von hunderttausenden Pendlerinnen, Pendlern und Wirtschaftsunternehmen.

Um die Mobilität der Zukunft in der prosperierenden Region klug zu gestalten, hatten die Mitglieder des Strategieforums FrankfurtRheinMain einen wichtigen Beschluss gefasst: ein länderübergreifendes Mobilitätskonzept zu erstellen. „Für die dynamische Entwicklung der Metropolregion ist es wichtig, dass Menschen, Unternehmen und Betriebe in der Region mobil sein können – überall, zu jeder Zeit, auf Dauer und intelligent vernetzt. Wir wollen Mobilität aus einem Guss, die nicht an Landesgrenzen aufhört. Aus diesem Grunde ist es sehr erfreulich, dass die Ausschreibung unseres länderübergreifenden Mobilitätskonzeptes erfolgreich gestartet ist“, sagte der Chef der Hessischen Staatskanzlei und Vorsitzende des Strategieforums, Staatsminister Axel Wintermeyer.

Das Strategieforum plant das erste länderübergreifende Mobilitätskonzept. Dadurch sollen die vorhandenen Angebote besser aufeinander abgestimmt werden. Daher wird das neue Mobilitätskonzept auf der Basis vorhandener Mobilitätsstrategien erarbeitet. Es werden dabei alle Verkehrsträger wie Busse, Bahnen, Autos, Fahrräder und natürlich auch Fußgänger miteinbezogen. Außerdem werden Faktoren wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung sowie alle Raumtypen – städtische Ballungsgebiete ebenso wie der ländliche Raum – berücksichtigt.

„Wir befinden uns mitten im Auswahlverfahren und sind glücklich, ein breites und interessantes Portfolio von Bietern mit großer Expertise und langjährigen Erfahrungen für unser Mobilitätskonzept ansprechen und zur Abgabe von Teilnahmeanträgen gewonnen zu haben. Aus ganz Deutschland haben sich Bieter und Bietergemeinschaften auf unsere europaweite Ausschreibung beworben. Wir erwarten, dass wir durch die Erstellung des länderübergreifenden Konzeptes einen einmaligen Blick auf die gesamte Region erhalten und die Mobilität gemeinsam denken“, sagte der Staatsminister anlässlich der heutigen Sitzung des länderübergreifenden Strategieforums FrankfurtRheinMain.

Home-Office wirkt sich auf das Verkehrsaufkommen aus

Berücksichtigt werden soll dabei auch, welche mittel- und langfristigen Effekte die Corona-Pandemie möglicherweise auf den Mobilitätssektor haben wird. Von den rund 2,5 Millionen Beschäftigten in der Metropolregion pendelten nach einer Erhebung der Bundesagentur für Arbeit vom Sommer 2020 in der Vor-Corona-Zeit rund 1,3 Millionen Menschen täglich auf dem Weg zur Arbeit in die Region hinein oder von einem in einen anderen Landkreis. Durch die zunehmende Verlagerung der Arbeit ins Home-Office waren diese Zahlen spürbar um fast 50 Prozent zurückgegangen. Sollte der Trend zum Homeoffice in Zukunft anhalten, könnten Verkehrswege in der Region weniger belastet sein als vor der Pandemie, Busse und Bahnen deutlich leerer als zuvor. Dafür fahren mehr Menschen mit dem Rad oder sind zu Fuß unterwegs. „Auch diese Veränderungen wollen wir mitbetrachten, um länderübergreifende Mobilität zukunftsfähig zu gestalten“, so Wintermeyer.

Bewerbung um World Design Capital 2026

Die Mitglieder des Strategieforums haben sich außerdem zur Bewerbung der Stadt/Region Frankfurt als „World Design Capital 2026“ ausgetauscht und begrüßen die positive Resonanz in der Metropolregion auf die Bewerbung. Die Bewerbung wird durch die Kulturfonds FrankfurtRheinMain GmbH unterstützt, deren Geschäftsführerin Karin Wolff mit den Mitgliedern des Strategieforums über die länderübergreifende Zusammenarbeit in Kulturaktivitäten in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main diskutierte.

Staatsminister Axel Wintermeyer machte deutlich, dass bei der Arbeit des Strategieforums die Verantwortung für die Gemeinschaft im Vordergrund steht. „Wir denken die Region gemeinsam. Die Zusammenarbeit funktioniert reibungslos, der Austausch ist offen und konstruktiv und davon profitieren alle“, sagte Wintermeyer.

Hintergrund

Zum Mobilitätsfaktor

Zur Berechnung des Mobilitätsfaktors wurden folgende vier Faktoren zueinander ins Verhältnis gesetzt: Bevölkerung anteilig Metropolregion (Bevölkerung in den jeweiligen Landkreisen und kreisfreien Städten), Pendlersaldo (statistischer Mittelwert zwischen Ein- und Auspendlern), Anzahl Wege, die pro Tag zurückgelegt werden und gefahrene Tageskilometer pro Person.

Zum Strategieforum:

Im Strategieforum arbeiten die Landesregierungen aus Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg, die Wirtschaftskammern der Region sowie Landräte und Oberbürgermeister an der Zukunft der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des Strategieforums unter: www.strategieforum-frankfurtrheinmain.de

Mitglieder des länderübergreifenden Strategieforums FrankfurtRheinMain

  • Hessische Landesregierung: Staatsminister Axel Wintermeyer, Chef der Hessischen Staatskanzlei
  • Bayerische Landesregierung: Staatsrätin Karolina Gernbauer, Amtschefin der Bayerischen Staatskanzlei
  • Landesregierung Rheinland-Pfalz: Staatssekretär Fabian Kirsch, Chef der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
  • Landesregierung Baden-Württemberg: Staatsminister Dr. Florian Stegmann, Chef der Staatskanzlei Baden-Württemberg
  • Kommunalvertreter Hessen – Kreisfreie Stadt: N.N., Oberbürgermeister/in Stadt Frankfurt am Main
  • Kommunalvertreter Hessen – Landkreis: Landrat Ulrich Krebs, Landrat des Hochtaunuskreises
  • Kommunalvertreter Bayern, Region Bayerischer Untermain: Oberbürgermeister Jürgen Herzing, Aschaffenburg
  • Kommunalvertreter Rheinland-Pfalz: N.N., Oberbürgermeister/in Stadt Mainz
  • Kommunalvertreter Baden-Württemberg: Landrat Stefan Dallinger, Kreis Rhein-Neckar
  • Regionalverband FrankfurtRheinMain: Thomas Horn, Verbandsdirektor
  • Handwerkskammer FrankfurtRheinMain: Susanne Haus, Präsidentin
  • IHK Darmstadt:  Matthias Martiné, Präsident
  • IHK Frankfurt am Main: Ulrich Caspar, Präsident
  • IHK Aschaffenburg: Dr. Heike Wenzel, Präsidentin
  • IHK Rheinhessen: Peter Hähner, Präsident
  • IHK Rhein-Neckar: Manfred Schnabel, Präsident

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