Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle haben am 22. Januar 1963 einen wesentlichen Grundstein für die deutsch-französische Versöhnung gelegt. Ein historischer Moment, der die Jahrhunderte alte Rivalität beider Länder beendete und bis heute die deutsch-französische Freundschaft in Versöhnung und Zusammenarbeit begründet.

„Die mit dem Élysée-Vertrag begonnene Annäherung Deutschlands und Frankreichs hat maßgeblich dazu beigetragen, dass aus früheren Feinden Freunde und die wichtigsten Partner Europas wurden. Diese wirklich beispiellose Erfolgsgeschichte gilt es gerade in Zeiten wie diesen, die geprägt sind von vielfältigen geopolitischen Herausforderungen und einem fast ein Jahr andauernden Krieg in der Ukraine hervorzuheben, zu pflegen und neu zu entfachen“, sagte die Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ines Claus.

„Dieser Vertrag hat die Grundlage für viele Freundschaften gelegt, zwischen Städten und Gemeinden überall in unserem Land, zwischen Hessen und der Aquitaine und dadurch auch zwischen unzähligen Menschen. Einmal mehr leben wir in einer Zeit, in der wir und ganz Europa diese enge Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich brauchen.

Gerade die letzten Monate haben aber leider gezeigt, dass die deutsch-französischen Beziehungen angespannt sind wie lange nicht. Zu oft ist der Wille oder das Vermögen zum Finden gemeinsamer Lösungen ausgeblieben. Sei es in der Außen- und Sicherheitspolitik, in Energie- und Wirtschaftsfragen oder bei der Unterstützung der Ukraine. Europa kann nur gemeinsam stark sein. Dafür braucht es ein starkes Führungs-Duo aus Deutschland und Frankreich in enger Partnerschaft. Das ist unsere Forderung an die Bundesregierung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger“, erklärte Claus abschließend.


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