Ausbildungsplätze: Land zahlt Zuschüsse an Betriebe

Hessen
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Hessen zahlt auch in diesem Jahr Zuschüsse an Betriebe, die Hauptschulabsolventinnen und -absolventen direkt nach Schulabgang als Auszubildende einstellen.

Dies teilte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Montag mit. „Das Programm nutzt Jugendlichen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und Firmen bei der Suche nach Nachwuchskräften“, sagte der Minister. 

Die Firmen erhalten dabei einen Zuschuss von 50 Prozent der Ausbildungsvergütung im ersten Ausbildungsjahr und 25 Prozent im zweiten Jahr. Im vergangenen Jahr haben rund 340 Ausbildungsbetriebe an dem Programm teilgenommen. Neue Anträge können bis zum 30. April gestellt werden.

„So können auch noch die Osterferien gut genutzt werden, um potenzielle Nachwuchsfachkräfte während eines Praktikums kennenzulernen und für eine Ausbildung zu gewinnen“, sagte Al-Wazir. Das Förderprogramm soll die Aussichten von Hauptschülerinnen und Hauptschülern am Ausbildungsmarkt verbessern. Dafür stellt das Land in diesem Jahr drei Mio. Euro bereit.   

Arbeitgeber, die den Zuschuss beantragen möchten, müssen bis Ende April 2023 betriebliche Ausbildungsverträge mit Jugendlichen abschließen, die höchstens einen Hauptschulabschluss erlangen und ihre Ausbildung direkt im Anschluss an die Schulentlassung im Ausbildungsjahr 2023 beginnen. Zudem müssen die Jugendlichen bei der Arbeitsverwaltung als ausbildungsplatzsuchend gemeldet sein. Die Anträge nimmt das Regierungspräsidium Kassel entgegen.

Zudem unterstützt das Land Ausbildungsabbrecherinnen und -abbrecher, Jugendliche mit erhöhtem Sprachförderbedarf sowie Altbewerberinnen und Altbewerber auf ihrem Weg zu einem Abschluss.


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