Der etwa 30 bis 40 Jahre alte Mann, der am Samstagmorgen auf der A 49 zwischen den Anschlussstellen Kassel-Auestadion und Kassel-Niederzwehren tot auf der Fahrbahn aufgefunden wurde, konnte bislang noch nicht identifiziert werden.
In seiner Bekleidung wurden keinerlei Papiere oder persönliche Gegenstände gefunden, die zu einer Identifizierung des Verstorbenen hätten führen können. Auch die Überprüfung von Vermisstenfällen brachte die Polizei bislang nicht weiter. Neben der in der Erstmeldung ausführlich beschriebenen Bekleidung kann möglicherweise das bei dem Toten aufgefundene Schlüsselbund den Beamten weiterhelfen. Zu den Umständen des Todes hat das Kommissariat 11 der Kasseler Kripo die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Obduktion des Leichnams wird voraussichtlich am morgigen Dienstag stattfinden.
Um 2:40 Uhr hatte eine Autofahrerin in der Nacht zum Samstag der Polizei in Kassel über Notruf gemeldet, dass ihr soeben auf der A 49 zwischen Auestadion und Niederzwehren ein Mann fast in den Wagen gesprungen wäre. Er sei plötzlich und für sie völlig unerwartet aus dem Gebüsch am Fahrbahnrand gekommen. Die Autofahrerin konnte dem Mann gerade noch ausweichen und informierte über Handy sofort die Polizei. Als die erste Funkstreife der Autobahnpolizei Baunatal kurz darauf an der bezeichneten Stelle kurz vor der Ausfahrt Niederzwehren eintraf, lag die Person bereits tödlich verletzt auf dem rechten von zwei Fahrstreifen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann von einem Klein-Lkw oder Laster überrollt wurde. Zur Unfallzeit sollen Zeugenaussagen zufolge ein dunkler VW-Caddy mit WOB-Kennzeichen und ein weiter Klein-Lkw der Sprinterklasse die Unfallstelle passiert haben. Ob sie etwas mit dem Unfallgeschehen zu tun haben, steht nicht fest. Sie werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Einiges, so die Ermittler des zuständigen K 11, spreche dafür, dass der noch nicht identifizierte Mann in Selbsttötungsabsicht auf die Fahrbahn getreten oder sich sogar auf die Fahrbahn gelegt habe und in der Dunkelheit überrollt und dabei tödlich verletzt wurde. Neben dem Todesermittlungsverfahren laufen parallel Ermittlungen wegen Verdachts der Verkehrsunfallflucht. Mögliche Zeugen richten ihre Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel, Tel.: 0561 - 9100.
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