Die Polizei zählt bislang sieben Fahrzeuge, zu denen sich die Kriminellen Zugang verschafft hatten, wobei viele gar nicht verriegelt waren. Nun sucht die Kriminalpolizei nach zwei tatverdächtigen jungen Personen. Die beiden 16 bis 18 Jahre alten Langfinger wurden in der Straße "Am Hunnenbrunnen" beobachtet, wie sie sich an einem grauen BMW zu schaffen machten. Zeugen, die dies gegen 2.30 Uhr beobachtet und der Polizei mitgeteilt hatten, gaben an, dass die Zwei etwa 1,60 beziehungsweise 1,80 Meter groß waren und dass beide dunkle Haare hatten. In Sachen Bekleidung waren sie mit schwarzen Klamotten, einem hellen T-Shirt und einer schwarzen Tasche unterwegs.

Die Beamten stellten vor Ort fest, dass in den umliegenden Straßen weitere Autos angegangen wurden, die zum Unverständnis der Beamten zum Teil unverschlossen waren. So durchwühlten sie in der Tucholskystraße einen Skoda und einen Ford. In der Staffordstraße gelangten sie in einen Volvo sowie einen VW und im Finkenweg öffneten sie unberechtigt einen Land Rover. Im Fasanenweg wurde ein Hyundai aufgefunden, der zuvor ebenfalls im Finkenweg geparkt war. Dort hatten die Diebe den dazugehörigen Fahrzeugschlüssel im Handschuhfach gefunden und den i40 dann bis in den Fasanenweg gefahren, wo sie ihn abstellten. Der Schlüssel ist bis dato allerdings verschwunden. Bislang steht fest, dass die Diebe auch aus dem VW in der Staffordstraße Beute machten; hier fehlte Bargeld, was ebenfalls im Handschuhfach deponiert war. Bei den übrigen Autos muss noch ermittelt werden, ob etwas abhandengekommen ist. Inwieweit das gesichtete Duo vom Hunnenbrunnen auch für die anderen Taten verantwortlich ist, ist noch unklar; ein möglicher Zusammenhang wird jetzt geprüft. Weitere Geschädigte und Tatzeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06103 9030-0 zu melden.

Das zuständige Offenbacher Fachkommissariat 22, das für Delikte rund um Kraftfahrzeuge zuständig ist, hat öfters Fäll wie diese auf dem Tisch, die auf das Konto von sogenannter "Klapperer" gehen. Dies sind Personen, die an geparkten Fahrzeugen die Türgriffe betätigen, um zu überprüfen, ob diese unverschlossen sind. Offene Fahrzeuge werden durchsucht und die Wertgegenstände in Windeseile daraus gestohlen. Die Beamtinnen und Beamten bitten daher wiederholt darum, abgestellte Fahrzeuge zu verschließen und grundsätzlich keine Wertgegenstände im Fahrzeug zurückzulassen.


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