Die Flammen konnten durch die Feuerwehr letztlich zügig unter Kontrolle gebracht werden. Wegen der Rauchentwicklung wurde zwischenzeitlich auch eine Warnmeldung herausgegeben. Insgesamt gaben fünf Bewohner des Hauses an, Rauch eingeatmet zu haben, weswegen sie vor Ort durch Rettungskräfte durchgecheckt wurden. Eine Bewohnerin der Brandwohnung erlitt einen Schock und musste in ein Krankenhaus. Durch die Feuerwehr wurde das Gebäude nach Beendigung der Löscharbeiten gelüftet. Bis auf das betroffene Stockwerk konnten alle Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurück.
Was die Brandursache angeht, so liegen der Polizei erste Hinweise auf einen technischen Defekt vor. Offenbar explodierte in der Wohnung der Akku eines E-Scooters, der sich zuvor im Ladevorgang befand und seltsame Geräusche machte. Die Ermittlungen dauern an. Vorläufigen Schätzungen zufolge beläuft sich der Sachschaden auf etwa 200.000 Euro.
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