Neuer Schweinepest-Fall: Tötung von 1.800 Hausschweinen

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Hessen

Im Landkreis Groß-Gerau ist in einem weiteren Betrieb die Afrikanische Schweinepest (ASP) festgestellt worden. Der betroffene Betrieb liegt in Trebur und hält etwa 1.800 Hausschweine. Der Landwirt hatte der zuständigen Veterinärbehörde den Fund eines toten Tieres mitgeteilt. Daraufhin wurden Proben entnommen, die vom Hessischen Landeslabor untersucht und als ASP-positiv befunden wurden. Aufgrund des Tierseuchengesetzes ist es erforderlich, den gesamten Bestand zu töten.

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Für die tierschutzgerechte Keulung ist eigens ein Spezialunternehmen beauftragt. Es ist damit der achte betroffene Betrieb im Kreis Groß-Gerau.

Lokale Änderung der Verkehrsführung erforderlich

Aufgrund der relativ hohen Anzahl an Tieren, der Lage des Betriebes und des benötigten Platzes zur Durchführung der Maßnahme, werden die Landesstraße 3094 und der straßenbegleitende Radweg zwischen Wallerstädten und Geinsheim für die Dauer der Maßnahme ab dem frühen Mittwochmorgen gesperrt. Davon wird auch die Zufahrt zur Rheinfähre am Kornsand betroffen sein. Eine Umleitung für den Kfz- und Radverkehr über Trebur wird eingerichtet. Die Sperrung wird bis Ende der Maßnahme, voraussichtlich Freitagnachmittag, bestehen bleiben Die Nutzung der L3094 für Anwohner und ansässige Betriebe wird ermöglicht. Zudem sind die lokalen Buslinien betroffen. Aktuelle Informationen werden kurzfristig auf der Seite der LNVG Kreis Groß-Gerau veröffentlicht: www.lnvg-gg.de.

Hessen befindet sich seit Mitte Juni im Kampf gegen die ASP

Der erste ASP-Fall in Hessen war Mitte Juni bei einem Wildschwein im Kreis Groß-Gerau festgestellt worden. Seitdem findet in der Region eine großangelegte Kadaversuche statt. Mittlerweile wurden bereits 107 Kilometer sogenannter taktischer Elektrozäune aufgestellt. Diese sollen die Wanderung infizierter oder erkrankter Tiere verhindern. Rund 29.000 Hektar Fläche wurden bisher von Kadaversuchhunden und Drohnen abgesucht. Bislang wurden dabei 72 positive Fälle entdeckt. Das Land arbeitet sehr eng mit Wildbiologen und mit dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) zusammen, dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit.

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