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Darin macht der Verband deutlich, dass die Belastung durch Bürokratie für die hessischen Landwirtinnen und Landwirte ein Maß erreicht hat, das nicht länger tragbar ist.

„Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich der bürokratische Aufwand mehr als verdoppelt. Etwa ein Viertel der Arbeitszeit verbringen unsere Bäuerinnen und Bauern inzwischen am Schreibtisch, anstatt auf den Feldern oder im Stall zu arbeiten“, betonte HBV-Präsident Karsten Schmal. „Doppelte Meldewege, unklare Vorschriften und endlose Dokumentationspflichten kosten Zeit, Nerven und Ressourcen – ohne echten Mehrwert für Betriebe oder Gesellschaft.“

Kernforderungen des HBV

Das Positionspapier enthält konkrete Vorschläge, wie die Bürokratie wirksam abgebaut werden kann. Dazu gehören unter anderem:

  • Abbau doppelter Meldungen: Daten sollen nur einmal erfasst und dann für alle notwendigen Verfahren nutzbar gemacht werden.
  • Vereinfachung von Genehmigungsverfahren: Zulassungen für Stall- oder Hofumbauten dürfen nicht mehr durch unnötige Formalitäten blockiert werden.
  • Praxisgerechte Dokumentationspflichten: Vorgaben müssen klar, verständlich und digital handhabbar sein.

„Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie unsere Vorschläge ernsthaft prüft und sich für ihre Umsetzung auch auf Bundes- und EU-Ebene stark macht“, sagte Schmal. „Die Zeit drängt. Wenn wir wollen, dass unsere bäuerlichen Familienbetriebe eine Zukunft haben, müssen wir ihnen endlich den Rücken frei machen.“

Der Hessische Bauernverband verweist darauf, dass die Forderungen bereits im März 2024 im Rahmen eines gemeinsamen Positionspapiers mit dem Deutschen Bauernverband veröffentlicht wurden. Mit der Übergabe an Minister Pentz verbindet der Verband die klare Erwartung, dass Hessen bei der Entlastung der Landwirtschaft vorangeht.

„Wir wollen diesen Prozess aktiv begleiten und stehen Politik und Verwaltung als Ansprechpartner zur Seite“, erklärte Schmal abschließend. „Unser Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für die landwirtschaftlichen Betriebe nachhaltig zu verbessern und die Zukunftsfähigkeit des Berufsstandes zu sichern.“


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