Dietzenbach: Explosion vor Haus von Kommunalpolitikerin von Bündnis 90/Die Grünen

Foto: 5VISION.NEWS

Hessen

Mitten in der Nacht wurden mehrere Anwohner im Nelson-Mandela-Weg in Dietzenbach durch einen lauten Knall aufgeschreckt - nun ermittelt die Polizei unter anderem wegen Sachbeschädigung. In dem Haus wohnt eine grüne Kommunalpolitikerin. Die Hintergründe der Tat sind laut Polizeiangaben bislang völlig unklar.

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Gegen 0.35 Uhr am frühen Donnerstagmorgen gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein, in denen die Anrufer von einem lauten Explosionsgeräusch und dem Auslösen einer Alarmanlage berichteten. Kurz darauf entdeckten herbeigeilte Polizeistreifen eine kaputte Haustür an einem Wohnhaus. An der Tür fanden die Beamten Schmauchspuren, die auf eine Detonation hindeuten. Ob es ein größerer Böller war oder etwas anderes, ist noch unklar. Fest steht jedoch, dass die Sprengkraft des Gegenstands so groß war, dass das Türblatt, an dem der Gegenstand offenbar befestigt war, erheblich beschädigt wurde. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Unmittelbar nach dem Knall rannte eine Person auf dem Gehweg davon. Zudem ergaben sich Hinweise auf einen Mann, der ebenfalls auf dem Gehweg unterwegs war. Er war dunkel gekleidet und trug eine dunkle Kopfbedeckung. Auffällig waren neongrüne bzw. -gelbe Streifen an Jacke und Hose. Ob es sich dabei um die wegrennende Person handelte, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Wenig später wurde außerdem ein aus dem Wohngebiet fahrender weißer SUV beobachtet, weswegen und auch hier ein möglicher Zusammenhang mit der Tat geprüft wird - soweit der aktuelle Erkenntnisstand. Die Ermittler sicherten vor Ort Spuren und leiteten umfassende Fahndungsmaßnahmen ein, unter anderem mit einem Polizeihubschrauber. Die Kriminalpolizei bittet nun die Bevölkerung um weitere Hinweise. Wer in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der 24/7-Hotline 069 8098-1234 zu melden.

Die Landtagsfraktion und die Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gehen von einem gezielten Angriff aus und stehen solidarisch an der Seite der betroffenen Person: "Angriffe auf Politiker*innen dürfen in einer Demokratie keinen Platz haben. Wer Gewalt gegen demokratisch gewählte Vertreter*innen ausübt, greift unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung an.
Allen Kommunalpolitiker*innen, die sich täglich für das Gemeinwohl einsetzen, gilt unser Respekt und unsere Unterstützung. Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass sie ihre Arbeit ohne Angst vor Übergriffen leisten können."

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