Die Diözesanversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Fulda hat zentrale Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Im Mittelpunkt stand die Verabschiedung neuer Leitlinien für den Zeitraum 2026–2028, die erstmals einen zweijährigen strategischen Rahmen für die Arbeit des Verbandes bilden.
Inhaltlich setzt der BDKJ Fulda klare Schwerpunkte: eine deutliche Positionierung gegen Rechtsextremismus, die Stärkung von Freiwilligendiensten statt Pflichtmodellen sowie eine engere Zusammenarbeit der Mitgliedsverbände. „Mit den neuen Leitlinien geben wir uns eine klare Richtung für die kommenden Jahre. Wir wollen junge Menschen stärken, Demokratie fördern und als Verband sichtbar Haltung zeigen“, erklärt der BDKJ-Diözesanvorstand.
Darüber hinaus wurden weitere wichtige Beschlüsse gefasst: Ein kirchenpolitischer Ausschuss wird eingerichtet, um die Rolle des Verbandes in kirchlichen Fragen weiterzuentwickeln. Unter dem Leitgedanken „Kinder sind kein Content“ stärkt der BDKJ den Jugendschutz in sozialen Medien. Zudem positioniert sich der Verband klar für die Unterstützung queerer junger Menschen und bekräftigt seine ablehnende Haltung zur Wehrpflicht.
Mit Blick in die Zukunft kündigt der BDKJ Fulda bereits zwei Höhepunkte für 2027 an: die Feier des 80-jährigen Bestehens sowie die bundesweite 72-Stunden-Aktion vom 10. bis 13. Juni. Im Rahmen der Versammlung wurde außerdem Alexander Fingerhut nach neun Jahren im BDKJ-Vorstand verabschiedet. Der Vorstand würdigte sein langjähriges Engagement und seinen prägenden Einsatz für die Jugendverbandsarbeit im Bistum Fulda.
Dem aktuellen Diözesanvorstand gehören Pauline Sippel, Vanessa Rentsch, Elian Storck und Carlotta Saase an. Geschäftsführer ist Massimo Zanoner.

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