VORSPRUNG - Anruf genuegt

Dr. Kleinehagenbrock war zuvor Geschäftsführer der Kommission für Zeitgeschichte. Er folgt auf PD Dr. Benjamin Müsegades, der das Institut im August 2025 verlassen hat, um eine Professur anzutreten.

„Dr. Frank Kleinehagenbrock beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit landesgeschichtlichen Themen und bringt umfassende Erfahrung in der Wissenschaftsorganisation und -verwaltung mit. Das Hessische Landesinstitut ist besonders in der digitalen Vermittlung stark –hier wird Dr. Kleinehagenbrock mit Sicherheit wichtige Impulse setzen. Dabei wünsche ich ihm viel Erfolg“, so Wissenschaftsminister Timon Gremmels. „Das Hessische Institut für Landesgeschichte stellt seine Forschungsergebnisse allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Damit trägt es zur Verbreitung von gesicherten Fakten vom Mittelalter bis in die Gegenwart bei – auch mit speziellen Vermittlungsangeboten zum Nationalsozialismus. Das ist ein wichtiger Beitrag für unsere Demokratie.“

Dr. Kleinehagenbrock sieht einen Schwerpunkt seiner Arbeit in den Chancen und Herausforderungen des Einsatzes künstlicher Intelligenz für historische Forschungs- und Vermittlungsangebote. Ein Fokus soll auf der historischen Kartographie liegen. Sie spielt am Hessischen Institut für Landesgeschichte eine bedeutende Rolle. Zugleich betont Dr. Kleinehagenbrock die gesellschaftliche Bedeutung der Landesgeschichte: „Landesgeschichte erfüllt eine wichtige Mittlerfunktion. Sie stärkt das regionale Bewusstsein und kann zugleich zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund beitragen. Wer sein Lebensumfeld verstehen will, interessiert sich häufig auch für die historische Entwicklung lokaler und regionaler Räume.“ Der neue Direktor will die Bildungsarbeit des Instituts weiter ausbauen und neue Formate entwickeln, die historische Forschung auch mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen verbinden.

Dr. Frank Kleinehagenbrock wurde zur Grafschaft Hohenlohe im Dreißigjährigen Krieg promoviert. Danach arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Geschichte der Universität Würzburg und war Lehrstuhlvertreter für Neuere Geschichte und Akademischer Oberrat. Ab September 2016 war er Geschäftsführer der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn.

Das Hessische Institut für Landesgeschichte mit Sitz in Marburg erschließt und vermittelt die Grundlagen der Geschichte Hessens vom Beginn im frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der digitalen Vermittlung. Vor allem das Landesgeschichtliche Informationssystem Hessen (LAGIS) hat sich als epochenübergreifende Plattform für wissenschaftlich fundierte Informationen zur Geschichte von Hessen etabliert.


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