Für den 22. Januar dieses Jahres hatte ein Mann ein großes Familienfest in einem renommierten Hotel in Gravenbruch geplant.
Für den 22. Januar dieses Jahres hatte ein Mann ein großes Familienfest in einem renommierten Hotel in Gravenbruch geplant.
Damit der Termin auch klar gehe, leistete er vorab eine Anzahlung von 7.000 Euro. Am besagten Jubeltag waren an die 400 Personen erschienen, die eifrig die angebotenen Gertränke und Speisen verzehrten. Nachdem alle Gäste den Hauptgang zu sich genommen hatten, verließ die Festgesellschaft schlagartig das Hotel. Auch der Initiator der Feier war verschwunden, ohne die Rechnung von annähernd 40.000 Euro zu begleichen. Da die Verantwortlichen des Hotels den Urheber des Festes unter seinem angeblichen Namen nicht erreichen konnten, schalteten sie die Polizei ein. Umfangreiche Recherchen der Beamten führten alsbald auf die Spur eines 29-Jährigen.
Die Ordnungshüter gingen hartnäckig dieser Spur nach und konnten den Aufenthaltsort des Gesuchten in Frankfurt ermitteln; dort wurde er am Mittwoch festgenommen. Zum Vorwurf machte er zunächst keine Aussagen, sondern ließ sich aus dem Saarland einen Rechtsanwalt kommen. Nach kurzer Rücksprache mit seinem Rechtsbeistand ließ er diesen verkünden, dass man sich bezüglich der zivilrechtlichen Außenstände mit dem Hotel direkt auseinander setzen werde. Inwiefern er sich darüber hinaus noch strafrechtlich wird verantworten müssen, haben demnächst die Justizbehörden zu entscheiden.
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