Der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VDW Südwest) bestätigt die Forderungen der Freien Wähler Hessen, wonach eine Stärkung des ländlichen Raumes den Wohnungsmarkt in den Zentren entlastet.
„Die gerade beschlossene Mietpreisbremse wird die prekäre Situation auf dem Wohnungsmarkt der großen Städte nicht lösen. Die Hessische Landesregierung befindet sich damit auf dem Holzweg“, beurteilt Walter Öhlenschläger, Vorsitzender der Freien Wähler Hessen die aktuellen Aktivitäten von Schwarz-Grün in Wiesbaden.
Städte wie Frankfurt oder Darmstadt seien überhaupt nicht in der Lage die Anforderungen des Wohnungsmarktes zu erfüllen. Günstiges Bauland ist dort schon längst nicht mehr vorhanden und die letzten Frischluftschneisen dürfen definitiv nicht geopfert werden. „Wer den ländlichen Raum weiterhin vernachlässigt erhöht den Druck auf die Ballungszentren zusätzlich“, ist sich Öhlenschläger mit dem Verbandsdirektor des VDW Südwest, Rudolf Ridinger einig. „Es wird höchste Zeit“, so Öhlenschläger abschließend, „dass die Landesregierung aus den Fehlern der Vergangenheit lernt und bei der Entwicklungsplanung für den ländlichen Raum auch an die Lösung der Probleme der Ballungszentren denkt“.
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