Stüve verurteilt Gewalt im Zuge der EZB-Eröffnung

Hessen

Der Direktor des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain, Ludger Stüve (SPD), verurteilt die gewalttätigen Auseinandersetzungen im Zuge der EZB-Eröffnung „auf das Schärfste. Straßenbahnen angreifen, Polizeiwagen anzünden und Steine werfen hat mit freier Meinungsäußerung rein gar nichts zu tun.“

CID

Zudem sei die EZB nicht der richtige Gegner, denn die Europäische Zentralbank treffe keinerlei Schuld an der Bankenkrise. „Im Gegenteil, sie hat einen wesentlichen Teil zur Rettung beigetragen.“ Auch wer in friedlicher Absicht an solchen Demonstrationen teilnehme, müsse sich fragen lassen, ob er noch am richtigen Platz ist angesichts der ausufernden Zerstörungswut und Gewalt.

Stüve macht sich zudem Sorgen um das Image von Frankfurt und der Region. Die Bilder, die jetzt durch die Medien gingen, seien kein guter Ausweis für Frankfurt/Rhein-Main. „Wir bemühen uns immer wieder, eine Willkommenskultur für alle, die neu in unsere Region kommen, zu etablieren. Das, was aber jetzt geschieht, ist kontraproduktiv.“ Zudem, so Stüve abschließend, sollten wir eher stolz darüber sein, die EZB als wichtigen Standortfaktor hier zu haben.


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