Verkehrssicherheitswoche: Polizei zieht positive Bilanz

Hessen

Eine positive Bilanz zieht die Seligenstädter Polizei zum Ende ihrer Woche der Verkehrssicherheit, zu der die Ordnungshüter vom 20. bis 26. April aufgerufen hatten.

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Im Vordergrund der Aktion stand die Aufklärung über die Risiken im Straßenverkehr. Die Uniformierten der Einhard-Stadt hatten dazu aktive Unterstützung durch Bereitschaftspolizisten und Beamte anderer Dienststellen der Polizeidirektion Offenbach.

"Vierzig Polizeibeamte waren in dieser Woche insgesamt mehr als 340 Stunden für die Verkehrssicherheit im Einsatz - diese Schwerpunktsetzung unterstreicht, wie wichtig uns die Thematik Sicherheit im Straßenverkehr ist ", stellt Polizeichef Josef Michael Rösch heraus und dankt seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren hoch motivierten und engagierten Einsatz. In seiner Bilanz fasst er die Ergebnisse der Aktion zusammen: "In über 850 Einzelgesprächen gelang es uns auch in diesem Jahr wieder die Belange der Verkehrssicherheit in das Bewusstsein der Bürger zu rücken. Dabei war die Resonanz in der Bevölkerung durchweg positiv", betont Rösch.

Gleichsam galt es durch gezielte Schwerpunktkontrollen für mehr Sicherheit auf den Straßen in und um Seligenstadt, Hainburg und Mainhausen zu sorgen. Auch mit dem Ergebnis dieser Kontrollen ist die Polizei zufrieden. "Insgesamt ist die Verkehrsmoral in der Region gut", bilanziert Rösch und stellt heraus, "dass bei knapp 3.000 kontrollierten Fahrzeugen und Personen auch einige Verkehrssünder erwischt werden, ist nicht ungewöhnlich". So haben die Beamten bei den Geschwindigkeitskontrollen an Unfallschwerpunkten oder an Schulen und Kindergärten 130 Verwarnungen ausgesprochen. Weil sie erheblich zu schnell unterwegs waren, müssen 36 Raser gar mit einem Bußgeldverfahren und Punkten in der Flensburger Verkehrssünderdatei rechnen. 38 "Knöllchen" gingen an Gurtmuffel. 17 Autofahrer telefonierten verbotener Weise am Steuer mit ihren Handys und wurden daher gebührenpflichtig verwarnt. Wegen kleinerer Mängel am Fahrzeug haben 17 Autofahrer die Weisung bekommen, ihren Wagen nach der fälligen Reparatur nochmals vorzuführen. Auf drei Rollerfahrer wartet ein Strafverfahren, weil sie ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs waren. Einer der Kontrollierten hatte seinen Motorroller derart "frisiert", dass die Betriebserlaubnis erloschen war. 106 Personen überprüfte die Polizei gezielt auf Drogenkonsum oder Alkohol am Steuer; gegen drei Autofahrer leiteten die Ordnungshüter deshalb Strafverfahren ein und beschlagnahmten deren Führerscheine.


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