VdK fordert Maßnahmen gegen soziale Spaltung

Hessen

Mehr als 5.500 Teilnehmer erwartet der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen zu seiner traditionellen Hessentags-Großkundgebung.

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Auf dem 52. Landesfest in Wetzlar werden am kommenden Samstag, dem 2. Juni, der VdK-Landesvorsitzende Udo Schlitt und der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier im großen Festzelt als Hauptredner zu den Anwesenden sprechen. Wie in den vergangenen Jahren darf mit spannenden Diskussionen zur sozialpolitischen Lage in Hessen gerechnet werden.

Der VdK möchte vor allem sicherstellen, dass die soziale Spaltung nicht weiter zunimmt, sondern vielmehr vermindert wird. Mit Sorge betrachtet der mit mehr als 220.000 Mitgliedern größte Sozialverband in Hessen und Thüringen den Anstieg des Niedriglohnsektors und die zu erwartende deutliche Zunahme der Altersarmut. „Damit die Menschen im Rentenalter nicht verarmen und auf staatliche Sozialleistungen angewiesen sind, müssen anständige Löhne bezahlt werden“, so der Landesvorsitzende Udo Schlitt. „Die Einführung eines Mindestlohns von 10 Euro ist längst überfällig.“ Schlitt sprach sich im Vorfeld der VdK-Großkundgebung ferner für die Abschaffung der Praxisgebühr aus und forderte weitere Schritte gegen die Altersarmut.

Neben den beiden Hauptrednern werden auch die Vertreter der Fraktionen im Hessischen Landtag zu den Anwesenden sprechen. Man darf gespannt sein, wie Dr. Norbert Bartelt (CDU), Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD), René Rock (FDP), Kordula Schulz-Asche (Bündnis 90/Die Grünen) und Marjana Schott (Die Linke) die sozialpolitische Lage in Hessen bewerten.

 


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