Sportwetten: Landessportbund drängt auf Entscheidung

Hessen
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Fast ein halbes Jahr ist es her, seitdem der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) das Vergabeverfahren für Glücksspiel-Konzessionen für rechtswidrig erklärt hat.

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„Seither ist nichts passiert“, moniert jetzt der Landessportbund Hessen (lsb h). Dieser ist indirekt davon betroffen, dass die Konzessionsvergabe für Sportwetten-Anbieter quasi seit 2012 auf Eis liegt: „Der organisierte Sport ist dringend auf die Mittel aus den Sportwetten angewiesen, um seine gesellschaftlichen Aufgaben in bewährter Weise erfüllen zu können“, bringt es lsb h-Präsident Dr. Rolf Müller auf den Punkt.

Jeder Tag, an dem der Staatsvertrag keine Wirkung erziele, sei ein verlorener Tag für die Sportförderung. „Und davon hat es schon viel zu viele gegeben“, sagt Müller. Der Landessportbund Hessen fordert die Ministerpräsidenten der Bundesländer deshalb zu schnellem Handeln auf. Nach wie vor plädiert die Dachorganisation des Hessischen Sports dafür, die Zahl der Konzessionen künftig nicht mehr auf 20 zu begrenzen. Stattdessen fordert der Landessportbund seit Jahren eine qualitative Beschenkung. Auch Hessens Innenminister Peter Beuth hatte dies im vergangenen Jahr vorgeschlagen. „Nun wäre es dringend an der Zeit, dass die Länder sich untereinander verständigen und eine Lösung finden, die dem organisierten Sport keinen weiteren Schaden zufügt“, so Müller abschließend.


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