Workshop: Umgang mit multiresistenten Keimen

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Der Umgang mit multiresistenten Keimen (MRE) in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Praxen stand im Mittelpunkt eines Workshops zu dem das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises eingeladen hatte.

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Mehr als 80 Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens informierten sich über Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung und Verbreitung der gefährlichen Erreger.

Der Workshop wurde von Hygienefachkräften des Klinikums Hanau, der Main-Kinzig-Klinik Gelnhausen und des St. Vinzenz-Krankenhauses in Kleingruppen begleitet und vom Kreisgesundheitsamt koordiniert. Die Bündelung wirksamer Maßnahmen standen dabei im Vordergrund, um effektiv die Verbreitung von multiresistenten Erregern reduzieren zu können. Eine weitere wichtige Maßnahme besteht in der sachgerechten Anwendung von Antibiotika, um Resistenzentwicklungen entgegenwirken zu können. Praxisnah wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vermittelt, wie eine sachgerechte Behandlung an betroffenen Patienten durchgeführt wird.

Die Veranstaltung bot außerdem einen optimalen Raum für fundierte Fachvorträge und anschließende Diskussionen. Der ärztliche Leiter der Krankenhaushygiene am Klinikum in Hanau, Dr. Andreas Kneifel, Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie, referierte über die Durchführung der Diagnostik. Den abschließenden Fachvortrag hielt Dr. Ursula Fischer, Oberärztin, Internistin, Diabetologin und Ärztin für Krankenhaushygiene aus den Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen. Sie referierte über den Stand des „Antibiotic Stewardship-Konzeptes“. Die Main-Kinzig-Kliniken setzen umfangreiche Maßnahmen zur Vermeidung der Entwicklung von multiresistenten Erregern um. Dort  findet eine leitliniengerechte Antibiotikatherapie statt, die sich an der regionalen Resistenzlage orientiert. Es werden nur dann Antibiotika eingesetzt, wenn dies unabdingbar erforderlich ist.

„Da der Kampf gegen multiresistente Erreger nur gemeinsam gewonnen werden kann, ist das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises bestrebt, weitere Arztpraxen, Pflegeheime, Rehakliniken, Rettungsdienste und ambulante Pflegedienste als Mitglieder im MRE-Netzwerk Rhein-Main zu gewinnen, um alle Akteure – wie auch betroffene Personen und deren Angehörige – mit fundierten, praxisnahen Empfehlungen und zielgerichteten Informationen zu unterstützen“, so Dr. Karin Bitterwolf, Leiterin des Sachgebietes Hygiene und Umweltmedizin im Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises.

Foto: Workshop zum Umgang mit multiresistenten Keimen beim Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises.


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