Früh aufstehen sind sie ja schon gewohnt, die Schülerinnen und Schüler. Am 28. März mussten viele Jugendliche aber nicht die Schulbank drücken, sondern pünktlich um 8 Uhr zum „Dienst“ in der Werkstatt, im Labor oder im Büro erscheinen.
Früh aufstehen sind sie ja schon gewohnt, die Schülerinnen und Schüler. Am 28. März mussten viele Jugendliche aber nicht die Schulbank drücken, sondern pünktlich um 8 Uhr zum „Dienst“ in der Werkstatt, im Labor oder im Büro erscheinen.


Der Zukunftstag „Girls‘Day“ lockte wieder zahlreiche junge Leute in die Betriebe und Ausbildungsabteilungen im Industriepark Wolfgang. Bevor es in die Ausbildung ging, schnupperten die insgesamt 24 Jugendlichen zunächst am Vormittag die Arbeitsluft ihrer Eltern oder Verwandten. „Das ist schon spannend zu sehen, womit meine Mutter den Tag über beschäftigt ist“, sagt die 15-jährige Angelina.
Das Ausbildungszentrum von Evonik hat wieder eine Vielzahl von interessanten Mitmach-Aktionen angeboten, die die Mädchen neugierig machen sollen, etwas auszuprobieren, wovon sie immer dachten, "dass das doch für Mädchen nichts ist", sagt Ulrike Eckhardt, die bei Evonik für das Ausbildungsmarketing zuständig ist. „Wir möchten die jungen Leute darin bestärken und ermutigen, möglicherweise neue Wege in ihrer Berufswahl zu gehen.“
In der Ausbildung von Evonik konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Nachmittag ihr Geschick und ihr naturwissen-schaftliches Gespür unter Beweis stellen. In der Ausbildungs-werkstatt wurde gefeilt, gehämmert und gebohrt. Bei den Elektronikern schraubten sie einen „Heißen Draht“ zusammen und im Chemielabor ging es darum, Temperatureffekte und Kältemischungen zu analysieren. „Ich fand es super, dass ich hier so viel praktisch ausprobieren konnte“, freut sich Mia, 14 Jahre. „Ich weiß noch nicht, was ich später machen möchte, daher bietet mir dieser Tag eine tolle Möglichkeit, mich zu orientieren.“
Der Zukunftstag „Girls'Day“ findet in Unternehmen und Hochschulen in ganz Deutschland statt und eröffnet an einem Arbeitstag vor allem Schülerinnen Einblicke in unterschiedliche Arbeitswelten. Das Ausbildungszentrum von Evonik im Industriepark Wolfgang nimmt regelmäßig daran teil und eröffnet Jugendlichen so einen realistischen Blick in die Arbeitswelt des Spezialchemie-Unternehmens.
Foto: Mia baut gerade den „Heißen Draht“ zusammen. Sie findet es toll, dass sie überall hineinschnuppern kann. Foto: Evonik Industries
Foto: Louisa und Annika gefällt es in der Evonik-Ausbildung. Am meisten Spaß hatten die beiden im Chemielabor. Foto: Evonik Industries
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