AQA: Ausbildungsbeginn für 62 junge Menschen

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Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (SPD) hat den 62 neuen Auszubildenden bei der gemeinnützigen Gesellschaft für Ausbildung, Qualifizierung Arbeit (AQA) „einen guten Durchhaltewillen auf dem Weg hin zu einem großen Stück mehr Freiheit und Eigenständigkeit“ gewünscht.

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Die Frauen und Männer haben ihre Ausbildung in insgesamt zehn verschiedenen Berufen begonnen, davon 41 in integrativer Ausbildung, die ihren praktischen Teil in Werkstätten der AQA absolvieren, und 21 in kooperativer Ausbildung, die von Betrieben mitausgebildet werden. „Die Ausbildung bei der AQA ist eine ganz große Chance, trotz schwieriger Phasen in der persönlichen Vergangenheit oder trotz fehlenden Schulabschlusses. Es ist die Chance, ein Leben auf wirtschaftlich eigenen Füßen aufzubauen. Dazu wünsche ich allen Frauen und Männern ganz viel Glück und Erfolg“, so die AQA-Aufsichtsratsvorsitzende Simmler.

Die Begrüßung der Auszubildenden fand in diesem Jahr coronabedingt ein wenig anders statt. AQA-Geschäftsführer Hans-Jürgen Scherer übernahm die Ansprache im kleineren Kreis. Er machte dabei auf die Bedeutung der dualen Ausbildung aufmerksam. „Mehr als 14 Prozent junger Menschen zwischen 20 bis 34 Jahren haben keinen Berufsabschluss. Das muss man sich vergegenwärtigen, obwohl es beispielsweise noch im vergangenen Jahr mehr Lehrstellen als Bewerberinnen und Bewerber gegeben hat. Wir wollen es schaffen, junge Menschen zu Fachkräften auszubilden, die von den Unternehmen der Region händeringend gesucht werden“, so Scherer, der auf die insgesamt 160 Ausbildungsplätze verweist, die derzeit bei der AQA angeboten und betreut werden.

Ausgebildet wird in den Bereichen Fachkraft für Metalltechnik, Konstruktionsmechaniker/in, Tischler/in, Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice, Änderungsschneider/in, Maßschneider/in, Koch/Köchin, Kauffrau/-mann für Büromanagement, Maler und Lackierer/in, Fachkraft im Gastgewerbe, Fachlagerist, Fachkraft für Lagerlogistik, Verkäufer/-in und Kauffrau/-mann im Einzelhandel. Bei der kooperativen Ausbildung fungiert die AQA als Ausbildungsbetrieb, erbringt die Fachtheorie, stellt die sozialpädagogische Begleitung und den ausbildungsbegleitenden Unterricht sicher. Der Kooperationsbetrieb erbringt die Fachpraxis in dem jeweiligen Ausbildungsberuf und stellt eine spätere Übernahme in Aussicht. „Wir sind sehr dankbar, dass erneut viele Firmen dieses Angebot mit unterstützen“, erklärte Scherer. Dies sei schließlich „die hervorragende Gelegenheit für den Betrieb, die künftige Fachkraft ans Unternehmen zu binden“.

Foto: Ausbildungsbeginn bei der AQA: Alexander Fuld vom Bereich Sozialer Dienst Jugendbildung der AQA (rechts) übergibt dem neuen Auszubildenden Moad Al-Shaddad Al-Mohamad die Unterlagen für seine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement.

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