An 5 Tagen in 5 Berufe und 5 Betriebe

Von links: Markus Milke (Agentur für Arbeit Hanau), Miriam Fuchs (Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern), Sabine Butzke Staatliches Schulamt des Main-Kinzig-Kreises), Heiko Schreiber (Kreishandwerkerschaft Gelnhausen-Schlüchtern), Nicole Laupus (Kreishandwerkerschaft Hanau).

Ausbildung
Typographie
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

Der Name klingt unspektakulär, dabei ist es eine pfiffige Plattform, die mit der „Praktikumswoche“ auf die Beine gestellt wurde.

Auf www.praktikumswoche.de/hanau-mkk können sich Jugendliche ab 15 Jahren eigenständig eine Woche Praktikum bei verschiedenen Unternehmen in den Branchen ihrer Wahl zusammenstellen – kostenlos, komfortabel und zu dem Zeitpunkt, der ihnen passt. Während der gesamten Sommerferien stehen über 80 Unternehmen aus Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis Schülerinnen und Schülern für die Schnuppertage zur Verfügung.

Die Handhabung ist denkbar einfach: Man gibt seine Kontaktdaten, den Zeitraum und die gewünschten Branchen an – das ist schon alles. Den Rest erledigen die Algorithmen. Heraus kommt eine 5-Tage-Woche, während der die Schüler/innen durch die Betriebe gelotst werden, die ihren oder seinen Interessen entsprechen.

Markus Milke, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Hanau und Miriam Fuchs von der Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern stellten das neue Tool im Hanauer PopUp-Store TATKRAFT vor. „In den letzten beiden Jahren haben die jungen Leute keine Möglichkeiten gehabt, Schulpraktika zu absolvieren. Wie notwendig die sind und wie sehr sie fehlen, merken wir täglich in den Beratungsgesprächen. Jetzt können Jugendliche mit Hilfe der Praktikumswoche Praxiserfahrung nachholen: anders, kürzer, aber auch vielfältiger“, lobt Markus Milke das neue Tool. „Dass man alles am Handy erledigen kann, ist für die Schüler/innen besonders attraktiv. Man muss sich nicht erst überwinden, anrufen und nachfragen – all das ist mit der Anwendung obsolet geworden. Tatsächlich war es noch nie so einfach, ein Praktikum zu machen“, ergänzt Miriam Fuchs.

„Mit der Praktikumswoche, die mit den Sommerferien beginnt, knüpfen wir zeitlich nahtlos an den PopUp-Store an“, erklärt Nicole Laupus von der Hanauer Kreishandwerkerschaft. „Der PopUp-Store, in dem wir uns hier befinden, hat dasselbe Ziel: jungen Leuten niedrigschwellig Praxiserfahrung zu verschaffen“. Heiko Schreiber von der Kreishandwerkerschaft Gelnhausen-Schlüchtern freut sich über die Möglichkeiten, die die Praktikumswoche bietet: „Unsere Handwerksbetriebe sind froh, wenn sie handwerksinteressierten Jugendlichen Einblicke in ihr Gewerk geben können, um sie eventuell für das Handwerk zu begeistern. Vielleicht entdeckt ja der eine oder andere sein oder ihr Talent für Arbeit mit den Händen.“

Positiv gestimmt ist auch Sabine Butzke vom Staatlichen Schulamt des Main-Kinzig-Kreises: „Pandemiebedingt fand die Berufsorientierung in den vergangenen beiden Jahren hauptsächlich in der Schule statt und es gab außerhalb von Schule zum Teil wenig Gelegenheit, Berufe erlebbar zu machen. Die große Vielfalt der Ausbildungsberufe wird den Schülerinnen und Schülern auf diese innovative Weise in kurzer Zeit in Gesprächen und Tätigkeiten direkt in verschiedenen Betrieben nähergebracht. Ich bin zuversichtlich, dass die Jugendlichen das neue Angebot begeistert annehmen werden.“

Die Teilnahme an der Praktikumswoche ist kostenlos und während der gesamten Sommerferien möglich: www.praktikumswoche.de/hanau-mkk

fuenfbetriebhu az

Von links: Markus Milke (Agentur für Arbeit Hanau), Miriam Fuchs (Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern), Sabine Butzke Staatliches Schulamt des Main-Kinzig-Kreises), Heiko Schreiber (Kreishandwerkerschaft Gelnhausen-Schlüchtern), Nicole Laupus (Kreishandwerkerschaft Hanau).


Anzeige

online werben

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

vogler banner

Anzeige
Anzeige

vogler banner

Anzeige

Online Banner 300x250px MoPo 2