Standorterweiterung für Lagerlogistik und Fachlageristen geplant

Ausbildung

Für 101 Schulen trägt der Main-Kinzig-Kreis als Schulträger Verantwortung.

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Der Arbeitskreis Bildung der CDU-Kreistagsfraktion hat es sich zum Ziel gesetzt, sich in möglichst vielen Schulen selbst einen Überblick über aktuelle Themen, Projekte und Wünsche zu verschaffen. Zu Beginn der Sommerferien statteten die Christdemokraten den Beruflichen Schulen in Gelnhausen einen Besuch ab. Empfangen wurden sie von Schulleiter Günter Rau und dem stellvertretenden Schulleiter Hartmut Bieber.

„Die Beruflichen Schulen Gelnhausen sind die größte berufliche Schule Hessens“, stellt Schulleiter Rau zu Beginn des Gesprächs heraus. Die Schule sei aufgrund ihrer Größe und Heterogenität, den Gebäuden und der technischen Ausstattung mit einem mittelständischen Unternehmen vergleichbar. 3.648 Schülerinnen und Schüler werden dabei von 166 hauptberuflichen Lehrkräften betreut. Die Größe der Schule führt dabei immer wieder zu Problemen mit der Raumkapazität. Aktuell werden auf dem Schulgelände sechs Container und zwei Außenstellen benötigt, um alle Schülerinnen und Schüler unterrichten zu können.

Einen besonderen Zulauf erfahren die Beruflichen Schulen Gelnhausen derzeit im Bereich der Klimatechnik. Mehr als 500 Schülerinnen und Schüler sind hier in den entsprechenden Ausbildungsgang eingeschrieben. Ein besonderes Interesse beim CDU-Fraktionsvorsitzenden Michael Reul hat die geplante Standorterweiterung für die Ausbildung der Berufe Lagerlogistik und Fachlageristen ausgelöst. „Im Main-Kinzig-Kreis haben sich in jüngster Zeit einige sehr große Unternehmen angesiedelt, die einen speziellen Bedarf im Bereich der Lagerlogistik haben. Es ist gut, dass die Beruflichen Schulen auf diesen Trend reagieren“, lobt Reul.

Zum Abschluss des Besuchs informierten sich die Christdemokraten auch über den Schülerladen „Stoffwexel“, der zum zweiten Mal durch die UNESCO ausgezeichnet wurde. Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln vorbildlich vermitteln. Den Schülerladen „Stoffwexel“ gibt es seit dem Jahr 2009. Nach dem Unterricht verkaufen die Schülerinnen und Schüler Kleidung und andere Produkte, die sozialverträglich gefertigt wurden. Sie erlernen Kompetenzen, die zur selbstständigen Führung eines Ladengeschäftes notwendig sind. „Ein tolles Projekt der Beruflichen Schulen, das durch die UNESCO zu Recht ein großes Maß an Anerkennung erfahren hat“, findet der CDU-Kreistagsabgeordnete Hans-Maiko Ostermann aus Maintal.

Foto (von links): Hartmut Bieber, Karlheinz Dziony, Hans-Maiko Ostermann, Uwe Häuser, Christian Litzinger, Michael Reul, Tobias Betz, Günter Rau.


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